Goldegg ist ein Ort im
Bezirk St. Johann im Pongau im Bundesland Salzburg. Goldegg hat eine Gemeindefläche von 33 Quadratkilometern und liegt
auf 822 Metern Seehöhe. Die Gemeinde Goldegg liegt im Pongau und gliedert sich in 12 Ortsteile, darunter Altenhof, Enkerbichl, Hasling, March und Weng. Das Dorf Goldegg liegt auf einem Hochplateau
und gilt als Geheimtipp im Salzburger Land.
Aus der Geschichte von Goldegg:
Die ältesten Spuren von Menschen in diesem Gebiet führen uns in die Jungsteinzeit zwischen 4.000 und 2.000 vor Christus. Ein trapezförmiges Beil aus Stein wurde 1940 am
Goldegg ist ein Ort im
Bezirk St. Johann im Pongau im Bundesland Salzburg. Goldegg hat eine Gemeindefläche von 33 Quadratkilometern und liegt
auf 822 Metern Seehöhe. Die Gemeinde Goldegg liegt im Pongau und gliedert sich in 12 Ortsteile, darunter Altenhof, Enkerbichl, Hasling, March und Weng. Das Dorf Goldegg liegt auf einem Hochplateau
und gilt als Geheimtipp im Salzburger Land.
Aus der Geschichte von Goldegg:
Die ältesten Spuren von Menschen in diesem Gebiet führen uns in die Jungsteinzeit zwischen 4.000 und 2.000 vor Christus. Ein trapezförmiges Beil aus Stein wurde 1940 am Schotterweg in St. Veit
gefunden, wahrscheinlich von der Salzach angeschwemmt. Die Menschen waren damals noch nicht sesshaft, sondern herumziehende Jäger und Sammler und dürften auch die Höhen von Goldegg durchstreift
haben.
Als die Kelten unser Land in den ersten 5 Jahrhunderten vor Christus bevölkerten, legten sie in der Prakhalt zwischen Unterhof und Grubmoar eine Mautstelle an. Die Straße führte von Steg über Oberhof
nach Lend. Während die Römer das Land an der Drau und Salzach ihrem Reich eingliederten, widersetzte sich niemand.
Die Herren von Goldegg waren ein mächtiges Herrschaftsgeschlecht. Ein Jahr später erlaubte der Erzbischof den Neubau eines Schlosses am Hügel am See, das Schloss Goldegg. 1339 waren Schloss und
Kirche vollendet.
Goldegg wurde durch die Pest heimgesucht, auch von Kriegswirren blieb der Ort nicht verschont. In den Jahren 1731 und 1732 fand eine große Auswanderung der Protestanten statt. Am 11. November 1731
wurde auf allen Kanzeln verlesen und öffentlich angeschlagen, dass protestantischen Besitzlosen innerhalb von 8 Tagen mit hintantragendem Sack und Pack das Land verlassen müssen. Den Bauern wurde ein
Zeitraum von 3 Monaten eingeräumt und wiederholt verlängert.
Sehenswürdigkeiten in Goldegg:
Das Schloss liegt auf einem kleinen Hügel oberhalb eines Moorsees nordöstlich der Pfarrkirche. Es stammt im Kern aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, wurde aber im 16. Jahrhundert erneuert. An
der Ostseite führt eine steinerne Brücke zu einem Tor mit rundbogigem Portal. Es ist durch den Zwinger vom ebenfalls rundbogigen abgeschrägten Haupttor getrennt. Die Einfahrt weist zwei grätige
Kreuzgewölbejoche auf. Dahinter liegt der kleine rechteckige Hof. Seine Westseite zeigt im Erdgeschoß gemauerte korbbogige Arkaden. An der Nordseite ist in die Mauer des Palas ein spätrömisches
Porträtrelief eingelassen, das ein Ehepaar in Lorbeerrahmung zeigt. In der Mitte des Hofes steht ein Brunnen mit einer rotmarmornen Säule aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die äußeren Ecken
des Schlosses sind durch vier ungleiche Türme verstärkt, die oben einen Holzkranz mit Schlüsselscharten und niedere Dächer tragen.
Freizeitangebote in Goldegg:
Zwei Gebirgsseen, der Goldegger See und der Böndlsee, laden zum Baden und Plantschen ein. Auch steht ein weitläufiges Netz an Wanderwegen und
Radrouten zur Erkundung der Umgebung zur Verfügung. Im Winter liegt das
Schigebiet Goldegg direkt vor der Haustür.