Bad Gastein liegt im Gasteinertal am Fuße des Graukogels im
Bezirk St. Johann im Pongau. Seine Einzigartigkeit ist die besondere Lage des
Zentrums, das sich an den Steilhängen eines Wasserfalles gebildet hat. Der Höhenunterschied innerhalb des Ortes beträgt im Mittel 200 Meter. Die an den Steilhängen errichteten Hochhäuser haben Bad
Gastein den Namen Wolkenkratzerdorf eingebracht.
Auszug aus der Geschichte von Bad Gastein:
Funde aus der Jungsteinzeit belegen, dass Bad Gastein von Jägern als Jagdrevier genutzt wurde. Besiedelt war das Gebiet allerdings noch nicht. Zur Römerzeit
Bad Gastein liegt im Gasteinertal am Fuße des Graukogels im
Bezirk St. Johann im Pongau. Seine Einzigartigkeit ist die besondere Lage des
Zentrums, das sich an den Steilhängen eines Wasserfalles gebildet hat. Der Höhenunterschied innerhalb des Ortes beträgt im Mittel 200 Meter. Die an den Steilhängen errichteten Hochhäuser haben Bad
Gastein den Namen Wolkenkratzerdorf eingebracht.
Auszug aus der Geschichte von Bad Gastein:
Funde aus der Jungsteinzeit belegen, dass Bad Gastein von Jägern als Jagdrevier genutzt wurde. Besiedelt war das Gebiet allerdings noch nicht. Zur Römerzeit führten Handelswege über die Tauern, was
Reste einer Römerstraße belegen. Die Römer entdeckten bereits die Thermalquellen im
Gasteinertal. Funde beweisen dies.
Eine erste Besiedlung durch die Bayern erfolgte um 700 nach Christus. Bis ins 14. Jahrhundert wurde ausschließlich Viehzucht auf abgegrenzten Weideflächen betrieben, die gängige Siedlungsform waren
Schwaighöfe. Vor 1200 sind bereits Bergbauern nachweisbar. Hier ist die bayerische Siedlungsform erhalten geblieben.
Wenn man der Sage Glauben schenkt, dann entdeckten zwei Mönche die Thermen im Jahre 680. Eine Kirche ist in Bad Gastein aber erst im Jahre 1333 urkundlich nachweisbar. Um das Jahr 1230 herum schrieb
Neidhard von Reuenthal ein Minnelied, in dem er das Bad erwähnt und schuf somit die erste urkundliche Erwähnung des Bades.
Eine Blütezeit erlebte Bad Gastein auch durch den Goldbergbau. Im Durchschnitt wurden im 18. Jahrhundert zirka 650 Kilogramm Gold und etwa 2500 Kilogramm Silber gewonnen.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Tauernbahn erbaut. Sie ist der Auslöser, dass aus dem Ort Bad Gastein ein Tourismusort ersten Ranges wird.
Sehenswürdigkeiten in Bad Gastein:
Das Wahrzeichen von Bad Gastein ist zweifellos der Gasteiner Wasserfall im Ortszentrum. Die Fallhöhe der Gasteiner Ache beträgt, wenn man alle drei Fallstufen zusammen betrachtet rund 340 Meter.
Durch die Zerstäubung wird die Luft ionisiert, sie ist ein wichtiges Kurmittel.
Bad Gastein hat eine Menge architektonischer Sehenswürdigkeiten. Dazu zählen unter anderem das Grand Hotel de l’Europe, das Hotel Straubinger oder das Haus Austria, das einen Lesesaal im Jugendstil
beherbergt. Auch mit zwei Museen kann Bad Gastein aufwarten.
In 1.280 Metern Höhe liegt eine weltweit einzigartige Sehenswürdigkeit von Bad Gastein: der Gasteiner Heilstollen. Die Lufttemperatur und die Gesteinstemperatur liegen hier bei 44 Grad. Die
Universitätsklinik Innsbruck bestätigte den Heilwert des Stollens.
Freizeitaktivitäten in Bad Gastein:
In und um Bad Gastein kann man einer Unzahl von Sportarten betreiben. Das alpine
Schigebiet Bad Gastein ist weltweit bekannt. Es können aber
auch die Wintersportarten Langlaufen, Eislaufen, Rodeln und Schneeschuhwandern ausgeübt werden.
Auch im Sommer bietet Bad Gastein viele Möglichkeiten der sportlichen Betätigung. Eine der beliebtesten Ziele ist der
Gasteiner Höhenweg zwischen Bad Gastein und
Bad Hofgastein. Wanderer und Radfahrer finden ein dichtes Netz an markierten Wegen in allen Schwierigkeitsgraden vor. Auch Angler
und Jäger kommen auf ihre Kosten. Badegästen steht der
Badesee Bad Gastein zur Verfügung. Auch Freunde der
Sportarten Drachenfliegen und Gleitschirmfliegen finden in Bad Gastein beste Voraussetzungen vor, um ihren Sport ausüben zu können.