St. Koloman ist eine Gemeinde im
Bezirk Hallein. Es liegt im Salzburger Tennengau auf einem Hochplateau des Salzachtales zwischen
Bad Vigaun und
Kuchl. Die Einwohnerzahl von St. Koloman beträgt rund 1.600 und seine Fläche 55,97
km². Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Oberlangenberg, Taugl und Tauglboden. St. Koloman ist nur etwa 30 Kilometer von der weltbekannten Festspielstadt und Landeshauptstadt
Salzburg entfernt.
Über den Heiligen Koloman:
Der heilige Koloman soll ein irischer Königssohn gewesen sein, der auf einer Pilgerreise nach Jerusalem bei Stockerau gefangen
St. Koloman ist eine Gemeinde im
Bezirk Hallein. Es liegt im Salzburger Tennengau auf einem Hochplateau des Salzachtales zwischen
Bad Vigaun und
Kuchl. Die Einwohnerzahl von St. Koloman beträgt rund 1.600 und seine Fläche 55,97
km². Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Oberlangenberg, Taugl und Tauglboden. St. Koloman ist nur etwa 30 Kilometer von der weltbekannten Festspielstadt und Landeshauptstadt
Salzburg entfernt.
Über den Heiligen Koloman:
Der heilige Koloman soll ein irischer Königssohn gewesen sein, der auf einer Pilgerreise nach Jerusalem bei Stockerau gefangen genommen und hingerichtet wurde. Da er zum Tode verurteilt wurde, gab es
kein Begräbnis. An seinem Leichnam zeigten sich jedoch auch nach langer Zeit keine Verwesungsmerkmale und es geschahen zahlreiche Wunder. Daraufhin wurde Koloman schließlich in der Basilika zu
Stockerau beigesetzt. Auch danach kam es noch zu Wundern an seinem Grabe.
Aus der Geschichte von St. Koloman:
Am 8. Juni 1506 wurde St. Koloman anlässlich der Weihung der Pfarrkirche zu Ehren des hl. Koloman erstmals urkundlich erwähnt. Das Gotteshaus wurde nach einem Brand im Jahr 1768 wiederaufgebaut und
1805 erneut eingeweiht. Das Gebiet um St. Koloman wurde vor der Errichtung der Gemeinden als „Weittentaugler Rott“ bezeichnet und der Oberlangenberg wurde „Fürberg“ genannt. St. Koloman war im Jahr
1950 die letzte Gemeinde Salzburgs, die an das öffentliche Stromnetz angeschlossen wurde.
Sehenswertes in St. Koloman:
Das Heimatmuseum „Schulheimatstube“ und das Mundartarchiv in St. Koloman sind im alten Schulhaus untergebracht und Teil einer alten Schulstube. Zu sehen sind in dem 1967 gegründeten Museum seltene
Handwerkszeuge, bäuerliches Gerät und andere seltene Gegenstände. Im „Professor-August-Rettenbacher-Mundartarchiv“ befindet sich eine große Sammlung von Mundartbüchern, Lebensbilder der
Mundartschaffenden, grammatikalische Unterlagen, Mundartwortsammlungen aus verschiedenen Gebieten und einige Dissertationen über Mundart.
Die Pfarrkirche St. Koloman wurde im Jahre 1506 erstmals erwähnt. Nach einem Brand wird das Gotteshaus Ende des 18. Jahrhunderts neu aufgebaut. Das Gebäude zeichnet sich aus durch seine Deckemalerei,
den Hochaltar im Rokoko-Stil, die beiden Seitenaltäre und die Kanzel.
In einem Waldstück zwischen Wegscheid und dem Seewaldsee liegt die Wilhelmskapelle. Die heutige Kapelle wurde 1851 errichtet. Der Ort gilt als Kultstätte und einer der rätselhaftesten Punkte des
Landes.
Erlebenswertes in St. Koloman:
Der Seewaldsee ist ein kleiner Bergsee südlich des Trattbergs und liegt auf etwa 1000 m Seehöhe in einem Naturschutzgebiet. Er beherbergt seltene Pflanzenarten und ist wegen seiner Moor- und
Sumpfvegetation von ökologischer Bedeutung.
Der Gletscherschliff ist ein Naturdenkmal und erhielt seine Form in der letzten Eiszeit von 50.000 bis 100.000 Jahren. Er wurde 1974 entdeckt und liegt etwa 2 Kilometer außerhalb des Ortskerns.