Hallein ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes
Salzburg. Die Bezirkshauptstadt vom Tennengau liegt ungefähr zehn Kilometer von der
Stadt Salzburg entfernt auf 447 Meter Seehöhe. Hallein zählt rund 19.000 Einwohner und lässt sich in die Stadtteile Au, Bad Dürrnberg, Burgfried, Gamp, Gries, Hallein-Stadt, Kaltenhausen, Neualm,
Rehhof und Rif - Taxach gliedern.
Geschichte von Hallein
Durch ganz besondere geologische Eigenheiten (salzhaltiges Gestein und salzhaltige Quellen treten bis an die Erdoberfläche empor), nutzten die Jäger der Steinzeit diesen Schatz schon sehr früh.
Hallein ist die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes
Salzburg. Die Bezirkshauptstadt vom Tennengau liegt ungefähr zehn Kilometer von der
Stadt Salzburg entfernt auf 447 Meter Seehöhe. Hallein zählt rund 19.000 Einwohner und lässt sich in die Stadtteile Au, Bad Dürrnberg, Burgfried, Gamp, Gries, Hallein-Stadt, Kaltenhausen, Neualm,
Rehhof und Rif - Taxach gliedern.
Geschichte von Hallein
Durch ganz besondere geologische Eigenheiten (salzhaltiges Gestein und salzhaltige Quellen treten bis an die Erdoberfläche empor), nutzten die Jäger der Steinzeit diesen Schatz schon sehr früh. Um
600 vor Christus begann man mit dem Salzabbau. Die Region wurde in kürzester Zeit zu einem wirtschaftlich wichtigen Standort. Wissenschaftler vermuten, dass durch die Einfuhr von Meersalz die
Salzgewinnung auf dem
Dürrnberg eingestellt wurde.
1.000 Jahre später nahmen die Salzburger Erzbischöfe, mit Hilfe neuer Technologien, die Salzgewinnung wieder auf. Über Jahrhunderte hinweg erwirtschafteten so die Erzbischöfe die Hälfte ihrer
gesamten Einkünfte. Im 16. Jahrhundert galt Hallein als die leistungsfähigste Saline schlechthin im gesamten Ostalpenraum.
Während der, im 19. Jahrhundert stattfindenden, Napoleonischen Kriege verlor das Erzbistum von Salzburg seine Eigenständigkeit, und wurde dem Habsburgerreich übergeben. Seit dem Zeitpunkt verlor die
Saline Hallein seine Bedeutung. 1989 wurde die Saline mit ihrer Salzgewinnung auf dem Dürrnberg nach jahrtausenden geschlossen.
Sehenswürdigkeiten in Hallein
Die
Salzwelten Bad Dürrnberg erzählen die Geschichte des weißen Goldes und wie es Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau zum Salzfürsten machte, und zugleich sein Untergang war. Mit
dem Floß geht es auf dem unterirdischen Salzsee durch die mystische Welt der damaligen Salzarbeiter. Eine rasante Fahrt verspricht der Grubenhunt. Die Salzwelten können täglich, das ganze Jahr über
besucht werden.
Die Stadt Hallein ist auch im Besitz eines
Keltenmuseums. In über dreißig Räumen werden Informationen des Keltentums zur Schau gestellt. Natürlich spielt auch in diesem Museum das
Salz der Erzbischöfe einen großen Teil. Der Schwerpunkt bleibt jedoch bei den keltischen Ausgrabungen.
Für alle Liebhaber der weihnachtlichen Musik, ist das
Stille Nacht Museum in Hallein empfehlenswert. Das heutige Museum ist in dem ehemaligen Wohnhaus von Franz Xaver Gruber
untergebracht. Das Museum berichtet über sein Leben, und über seine Werke. Im Besitz des Museums ist auch die Gitarre, mit der Joseph Mohr, dieses Lied zum ersten Mal zu Weihnachten 1818
präsentierte.
Dem aufmerksamen Betrachter fallen in der denkmalgeschützten
Altstadt wunderschöne Bauten auf. Gemütliche Cafés laden zum Verweilen ein und zum Inhalieren dieser Stadt mit soviel
Geschichte.
Inhalieren kann man auch im
Gradierwerk in Bad Dürrnberg.
Schon in frühen Jahren entdeckte man die heilende Kraft des Salzes. Dies nutzte man für sich und sein eigenes Wohlbefinden. Im Kurpark Bad Dürrnberg steht ein öffentlich zugängiges Gradierwerk, ein
Freiluftinhalator, der Spaziergänger einlädt, sich kurz zu setzen, zu inhalieren und das Klima, ähnlich wie am Meer zu genießen und einmal so richtig tief Luft zu holen.
Wissenswertes über Hallein
Der 2007 verstorbene Volksschauspieler und Politiker, Herbert Fux, kam 1927 in Hallein auf die Welt. Ebenso der Komponist des wohl berühmtesten Weihnachtsliedes weltweit, Franz Xaver Gruber, hat
seine letzte Ruhestätte in Hallein. Auch ehemaliger Skirennläufer Thomas Stangassinger hat Hallein in seiner Geburtsurkunde als Geburtsort stehen.