Die Gemeinde Adnet wird auch als Marmordorf bezeichnet. Adnet besitzt eine Fläche von etwa 30 Quadratkilometer und liegt auf 484 Meter Höhe im
Bezirk Hallein im Tennengau. Ortsteile der Gemeinde Adnet sind: Adnet, Riedl, Spumberg, Waidach und Wimberg. Die höchste Erhebung der Gemeinde ist die Jägernase
mit 1.500 Metern zum Massiv des Schlenken gehörend.
Aus der Geschichte von Adnet:
Im Jahre 741, als der bayerische Herzog Odilo dieses Gebiet an die Maximilianszelle in Bischofshofen übergibt, scheint in dieser Urkunde Adnet zum ersten Mal auf.
Mitte des 18.
Die Gemeinde Adnet wird auch als Marmordorf bezeichnet. Adnet besitzt eine Fläche von etwa 30 Quadratkilometer und liegt auf 484 Meter Höhe im
Bezirk Hallein im Tennengau. Ortsteile der Gemeinde Adnet sind: Adnet, Riedl, Spumberg, Waidach und Wimberg. Die höchste Erhebung der Gemeinde ist die Jägernase
mit 1.500 Metern zum Massiv des Schlenken gehörend.
Aus der Geschichte von Adnet:
Im Jahre 741, als der bayerische Herzog Odilo dieses Gebiet an die Maximilianszelle in Bischofshofen übergibt, scheint in dieser Urkunde Adnet zum ersten Mal auf.
Mitte des 18. Jahrhunderts öffnete die erste Schule im damaligen Mesnerhaus ihre Tore. Ein Großbrand 1890 zerstörte einen Großteil der Gemeinde. Ebenso versank auch die Kirche im Flammenmeer. Und so
wurde die ehemalige barocke Kirche im neugotischen Stil wieder aufgebaut.
1909 erbaute man innerhalb von fünf Jahren das Wiestalkraftwerk in Adnet. Neben der Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze wird Adnet auch an das Stromnetz angeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war
Adnet beinahe eine reine Wohngemeinde. Die Einwohnerzahl verdoppelte sich in kürzester Zeit.
Das Wappen von Adnet:
Auch das Gemeindewappen weist auf den Wirtschaftszweig des Marmors hin. Auf goldenem Hintergrund befindet sich ein schwarzer Löwe. Er hält in der rechten Klaue einen Steinmetzhammer und ist von drei
rotmarmornen Rundsteinen umgeben.
Der Marmor von Adnet:
Obwohl der Marmor in petrologischem Sinn kein echter Marmor ist, sondern ein, nicht metamorpher Kalkstein, wussten schon die Römer diesen Stein als geniales Baumaterial zu schätzen und bauten diesen
auch ab dem 2. Jahrhundert ab. Der bekannte Adneter - Marmor, findet sich als Bausubstanz in einigen bedeutenden Gebäuden wieder. Wie zum Beispiel im Parlamentsgebäude in
Wien, in der Festung von
Salzburg, der Hohensalzburg, in der Stiftskirche St. Peter in Salzburg und in
der Berliner Reichskanzlei. Zu Beginn dieser Marmor Ära besaß beinahe jeder Bauer seinen eigenen Steinbruch. Mit der Zeit wurden immer mehr Steinbrüche eingestellt und heute sind nur mehr um die fünf
Steinbrüche in Betrieb.
Sehenswertes in Adnet:
Von Adnet aus, hat der Besucher einen wunderschönen Rundumblick auf das Tennengebirge, den
Hohen Göll, den Watzmann, den Hochkalter, den
Untersberg und die Vorberge.
Adnet bietet seinen Gästen so einiges. Durch die waldreiche und industriearme Gegend verspricht die Gegend Erholung pur beim
Wandern in Salzburg. Durch
die zentrale Lage besteht die Möglichkeit, auch das Gegenteil zu konsumieren, wie Action, viele Menschen, und Abenteuer pur.
Das Marmormuseum Adnet gewährt einen Überblick von den frühen Anfängen bis in die Jetztzeit der Marmorgewinnung. Zur Schau stehen Fossilien und die verschiedensten Marmortypen. Das Museum bietet ein
Rahmenprogramm, das die Besucher entlang von Naturlehrpfaden zu den verschiedenen Schausteinbrüchen führt.
Sommer in Adnet:
Sportfischer finden im Gemeindegebiet zahlreiche Flüsse, Bäche und Seen, um sich selbst das Abendessen zu fischen. Ein besonders angenehmes Erlebnis ist es, auf dem Rücken der Pferde die Landschaft
zu erkunden. Actionreicher geht es bei einer Canyoning – Tour durch die Wiestalklamm zu. Unter professioneller Führung entdeckt man das Labyrinth an Schluchten, das sich während der Geschichte dieser
Erde, im Laufe von Jahrmillionen von Jahren geformt hat oder besucht eine der rund 25 Höhlen am
Schlenken.
Winter in Adnet:
Dass es nicht immer überdimensional große Skigebiete sein müssen, um den Winter so richtig zu genießen, zeigt die Ferienregion Adnet. Bezaubernde Spaziergänge in der tief verschneiten Landschaft,
Langlaufloipen und romantische Kutschenfahrten, garantieren für ein unvergessliches Wintervergnügen. Für Tourengeher bietet sich das Gebiet des Schlenken an, der Sommer wie Winter als vorzügliches
Wandergebiet gilt.
Wenn es ohne Ski doch nicht ganz geht, dann können auf den insgesamt 40 Kilometer langen Skipisten der
Familienschaukel Gaißau –
Hintersee die Schwünge gezogen werden.