Marchtrenk liegt im
Bezirk Wels-Land in Oberösterreich im Hausruckviertel und hat eine Fläche von 23 km², davon sind 10 Prozent bewaldet
und etwa zwei Drittel der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Die Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von 304 Meter und hat rund 11.700 Einwohner. Zu den 10 Ortsteilen gehören
unter anderen Au an der Traun, Mitterperwend, Oberneufahrn, Schafwiesen und Unterneufahrn.
Auszug aus der Geschichte von Marchtrenk
Funde aus dem Neolithikum und der Frühbronzezeit zeugen von einer frühen Besiedelung des Gebietes. Marchtrenk lag
Marchtrenk liegt im
Bezirk Wels-Land in Oberösterreich im Hausruckviertel und hat eine Fläche von 23 km², davon sind 10 Prozent bewaldet
und etwa zwei Drittel der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Die Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von 304 Meter und hat rund 11.700 Einwohner. Zu den 10 Ortsteilen gehören
unter anderen Au an der Traun, Mitterperwend, Oberneufahrn, Schafwiesen und Unterneufahrn.
Auszug aus der Geschichte von Marchtrenk
Funde aus dem Neolithikum und der Frühbronzezeit zeugen von einer frühen Besiedelung des Gebietes. Marchtrenk lag ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern, seit dem 12. Jahrhundert gehört der
Ort zum Herzogtum Österreich. Erstmals wurde Marchtrenk im Jahr 1205 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1490 wurde der Ort dem Fürstentum „Österreich ob der Enns“ übergeben. Mehrfach besetzt wurde der Ort
während der Napoleonischen Kriege. Das k. u. k. Kriegsgefangenenlager befand sich seit 1915 in Marchtrenk. An Oberösterreich wurde das Gebiet im Jahr 1918 übertragen.
Sehenswürdigkeiten in Marchtrenk
Der Wasserturm wurde im Zuge der Errichtung des K.u.k. Kriegsgefangenenlagers im Jahr 1915 als Wasserreservoir erbaut und ist das Wahrzeichen von Marchtrenk. Der Turm ist 24 Meter hoch und hat ein so
großes Wasservolumen, dass es 30.000 Menschen versorgen konnte. Die letzte Renovierung erfolgte im Jahr 2001. Seit der Renovierung befindet sich im Erdgeschoss des Turms der Museumsverein Marchtrenk,
der eine Dauerausstellung über das Kriegsgefangenenlager gestaltete.
Der Wiesleitnerhof wurde im Jahr 1774 als Landwirtschaftsgut erbaut und liegt in der Welser Heide, am Rande von Marchtrenk. Der Hof ist derzeit im Besitz der Familie Aichinger, die Anfang der 90er
Jahre das Backhaus des Hofes renoviert und Räumlichkeiten als Veranstaltungsräume adaptierten. Unter dem Motto „Kunst am Wiesleitnerhof“ wurden seit 1995 die Konzerte und Ausstellungen ein voller
Erfolg.
Sport und Freizeit in Marchtrenk
Die Gemeinde Marchtrenk besitzt eine Asphalt- und Eisstockbahn, einen Minigolfplatz, einige Kegelbahn, einen Tennisplatz sowie die Möglichkeit zum Schwimmen. Zudem kann man im Winter Eislaufen.
Zahlreiche gut markierte Radwege, Mountainbike-Strecken und Wanderrouten ziehen sich durch die herrlichen Wälder der Umgebung sowie der wunderschönen Landschaft des Gemeindegebiets.
Marchtrenk ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, besonders beliebte Ausflugziele sind die Ortschaften
Weißkirchen an der Traun,
Thalheim bei Wels und
Holzhausen.