Eingebettet zwischen den wasserreichen Gebieten des Salzkammergutes und des Almtales, liegt der Kurort Bad Wimsbach-Neydharting im Schnittpunkt des Hausruck- und des Traunviertels im
oberösterreichischen
Bezirk Wels-Land. Die rund 2400 Einwohner zählende Gemeinde erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 24 Quadratkilometer,
wird in insgesamt 21 Ortsteile gegliedert und liegt auf einer Seehöhe von 387 Metern.
Aus der Geschichte von Bad Wimsbach-Neydharting:
Der Ort wird erstmalig 1103 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lambach erwähnt. Bereits 300 Jahre später erhält die
Eingebettet zwischen den wasserreichen Gebieten des Salzkammergutes und des Almtales, liegt der Kurort Bad Wimsbach-Neydharting im Schnittpunkt des Hausruck- und des Traunviertels im
oberösterreichischen
Bezirk Wels-Land. Die rund 2400 Einwohner zählende Gemeinde erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 24 Quadratkilometer,
wird in insgesamt 21 Ortsteile gegliedert und liegt auf einer Seehöhe von 387 Metern.
Aus der Geschichte von Bad Wimsbach-Neydharting:
Der Ort wird erstmalig 1103 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lambach erwähnt. Bereits 300 Jahre später erhält die Gemeinde Wimsbach das Marktrecht aus den Händen von Kaiser Friedrich III. In
den folgenden Jahrhunderten blieb die Region rund um Bad Wimsbach-Neydharting nicht von Kriegen und anderen Katastrophen verschont. Besonders schwer getroffen wurde Wimsbach im Zweiten Weltkrieg, als
der Ort durch Fliegerbomben zerstört wurde. Seit 1954 heißt die Gemeinde offiziell Bad Wimsbach-Neydharting. Damit wurde den Bemühungen, den Ort als Heil- und Moorbad über die Region hinaus bekannt
zu machen, Rechnung getragen.
Die Sehenswürdigkeiten von Bad Wimsbach-Neydharting:
Die drei Kirchen des Kurortes sind allesamt sehenswert, hat doch jede für sich ihre Besonderheiten. Die Pfarrkirche St. Stephan, erbaut Ende des 17. Jahrhunderts im barocken Stil, hat einen ganz
außergewöhnlichen Kreuweg. Er ist, für Kirchenbauten ungewöhnlich, gegen den Uhrzeigersinn angeordnet. Darüber hinaus ist auch der prächtige Hochaltar aus dem Jahre 1692 erwähnenswert.
Die Filialkirche St. Georg im Ortsteil Kößlwang wurde ursprünglich im gotischen Stil errichtet, erfuhr aber über die Jahrhunderte hinweg immer wieder bauliche und stilistische Veränderungen. Aus der
Gründerzeit erhalten ist eine wertvolle Georgsstatue, die den Schutzpatron der Kirche als Ritter darstellt, der einen Drachen erlegt. Etwas außerhalb vom Ortszentrum liegt noch die dritte Kirche von
Bad Wimsbach-Neydharting, die Filialkirche St. Thomas von Canterbury, die ihre Wurzeln ebenfalls in der Gotik hat.
Eine weitere Attraktion ist das Schloss Wimsbach. Auf den Grundfesten der bei einem Brand zerstörten Burg wurde Mitte des 17. Jahrhunderts das Schloss errichtet, das 100 Jahre später sein heutiges
Aussehen erhielt. Im Schlosspark zeugen die ausgegrabenen Überreste der Burgmauern noch von dem alten Gebäude. Das Schloss Wimsbach war während der Jahrhunderte immer wieder Quartier für hohe
geistliche und weltliche Würdenträger, wie das Gästebuch aufzeigt. Das Schloss befindet sich heute im Privatbesitz und kann daher nur nach Vereinbarung besichtigt werden.
Neben diesen Sehenswürdigkeiten erwarten den Besucher in Bad Wimsbach-Neydharting auch noch das Hammerschmiedemuseum mit einer der ältesten Hammerschmieden Europas, der Marktplatz mit seinen
wunderschönen alten Bürgerhäusern, eine über 300 Meter lange, einzigartige Kastanienallee sowie eine römische Ausgrabungsstätte mit Funden aus dieser Zeit.
Das „schwarze Gold“ von Bad Wimsbach-Neydharting:
Damit ist allerdings nicht Kohle oder Erdöl gemeint, sondern das Moor, das sich im nahegelegenen Naturschutzgebiet findet und heute dem Ort auch in touristischer Hinsicht einen hohen Bekanntheitsgrad
gibt. Die Geschichte des Heilmoorbades geht aber bereits auf die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück, doch ist bekannt, dass schon die Römer die Heilwirkung des Moors zu schätzen wussten. Heute lässt
sich die schwarze Masse aus den Tiefen der Erde vielseitig einsetzen und wird für Packungen und Heilbäder verwendet.
Sport und Freizeit in Bad Wimsbach-Neydharting:
Im Kurort ist, sportlich gesehen, das ganze Jahr über immer was los. Im Winter bietet sich die Möglichkeit, die Stockschießen zu frönen, während Sommergäste sich zwischen Radtouren, Wanderungen oder
dem Badespaß entscheiden dürfen. Abgerundet wird das Angebot in Bad Wimsbach-Neydharting durch ein breites Spektrum an kulinarischen Genüssen. Außerdem kann man den Kurort als Ausgangspunkt für
Ausflüge in die Umgebung, zum Beispiel nach
Lambach oder
Gmunden, nutzen.