Lichtenberg ist eine Gemeinde in Bundesland Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung. Es liegt im Unteren Mühlviertel und zum Großteil auf dem gleichnamigen Berg, der auch Gis genannt wird. In
Lichtenberg leben rund 2.500 Einwohner auf einer Fläche von 18 km². Es gliedert sich in die Ortsteile Altlichtenberg, Neulichtenberg, Asberg, Mühlberg, Kammerschlag, Kronabitedt und Haselgraben. Die
Fläche von Lichtenberg ist wenig bebaut und wird vor allem landwirtschaftlicht genutzt.
Aus der Geschichte von Lichtenberg:
Funde deuten auf eine schon sehr
Lichtenberg ist eine Gemeinde in Bundesland Oberösterreich im Bezirk Urfahr-Umgebung. Es liegt im Unteren Mühlviertel und zum Großteil auf dem gleichnamigen Berg, der auch Gis genannt wird. In Lichtenberg leben rund 2.500 Einwohner auf einer Fläche von 18 km². Es gliedert sich in die Ortsteile Altlichtenberg, Neulichtenberg, Asberg, Mühlberg, Kammerschlag, Kronabitedt und Haselgraben. Die Fläche von Lichtenberg ist wenig bebaut und wird vor allem landwirtschaftlicht genutzt.
Aus der Geschichte von Lichtenberg:
Funde deuten auf eine schon sehr frühe Besiedlung in der jüngeren Steinzeit vor mehr als 4000 Jahren hin. Später besiedelten die Bajuwaren das Gebiet in Oberösterreich nördlich der Donau. Konkret dürften die Wilheringer die Region um Lichtenberg beherrscht haben. Das erste Jahrtausend war auch hier geprägt von der Eingliederung der Bauern in das Feudalsystem. 1110 wurde die Pfarre Gramastetten gegründet. Ein Teil Lichtenbergs gehört heute noch zu dieser Pfarre. Das 16. und 17. Jahrhundert waren gekennzeichnet von religiösen und sozialen Unruhen.
Nach der Bauernbefreiung 1848 wurde Lichtenberg 1850 zur Gemeinde erhoben. 1875 erfolgte der Zusammenschluss der Gemeinden Pöstlingberg, Katzbach und Lichtenberg. Nach dem Ende der Monarchie wurde Lichtenberg 1919 wieder eine selbstständige Gemeinde. Mit der Errichtung der ORF-Sendeanlage 1960 und dem regen Wohnbau nach dem zweiten Weltkrieg, wuchs die Bevölkerung stark an.
Erlebenswertes in Lichtenberg:
Besucher erfreuen sich in Lichtenberg an den malerischen Südhängen, den zauberhaften Wäldern und den zahlreichen Wander- und Radfahrwegen.
Nicht versäumen sollte man einen Ausflug auf die Gisela-Warte. Diese verdankt ihren Namen einer Tochter Kaiser Franz Josefs, welche am Tag der Fertigstellung der Warte im Jahr 1857 zur Welt gekommen ist. Initiator der Errichtung der Gisela-Warte war höchstwahrscheinlich der Linzer Kaufmann Johann Pollack.
Der Lichtenberg wird aufgrund der auf ihm befindlichen Gisela-Warte auch liebevoll Gis genannt. Er ist einer der Hausberge von Linz und ein beliebtes Naherholungsgebiet in der Umgebung der Stadt.
Das Wahrzeichen von Linz-Lichtenberg ist der Sender am Lichtenberg. Er wurde 1960 in Betrieb genommen und hat eine Reichweite von 60 bis 100 Kilometer.
Sport in Lichtenberg:
Seit 1967 ist am Lichtenberg ein Schilift in Betrieb, der zur Attraktivität der Gemeinde als Wintersportort geführt hat. Daneben bietet Lichtenberg in sportlicher Hinsicht Tennisplätze, Kegelbahnen, einen Natureislaufplatz, eine Skateboardanlage und Fußballplätze.