Adlwang hat rund 1700 Einwohner und gehört zum Bezirk Steyr-Land im Bundesland Oberösterreich. Die Gemeinde liegt im Traunviertel auf einer
Seehöhe von 420 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von 17 Quadratkilometern. Die Nähe zum Kurzentrum Bad Hall
bringt dem Ort auch einiges an Übernachtungen. Zur Gemeinde Adlwang gehören die Katastralgemeinden Emsenhub und Weißenbach.
Aus der Geschichte von Adlwang:
Ursprünglich gehörte der Ort zum Herzogtum Bayern, erst im 12. Jahrhundert kam das Gebiet zum Herzogtum Österreich. Schwere Zeiten hatte Adlwang zur Zeit Napoleons zu
Adlwang hat rund 1700 Einwohner und gehört zum Bezirk Steyr-Land im Bundesland Oberösterreich. Die Gemeinde liegt im Traunviertel auf einer Seehöhe von 420 Metern und erstreckt sich auf einer Fläche von 17 Quadratkilometern. Die Nähe zum Kurzentrum Bad Hall bringt dem Ort auch einiges an Übernachtungen. Zur Gemeinde Adlwang gehören die Katastralgemeinden Emsenhub und Weißenbach.
Aus der Geschichte von Adlwang:
Ursprünglich gehörte der Ort zum Herzogtum Bayern, erst im 12. Jahrhundert kam das Gebiet zum Herzogtum Österreich. Schwere Zeiten hatte Adlwang zur Zeit Napoleons zu überstehen – der Ort war mehrfach besetzt. Noch gar nicht so lange her, nämlich im Jahre 1989, wurde Adlwang zum schönsten Dorf Oberösterreichs gewählt. Mit der Goldhaubengruppe Adlwang hat der Ort ein besonderes Aushängeschild des intakten Vereinslebens.
Marienwallfahrtsort Adlwang:
Adlwang ist ein Marien-Wallfahrtsort und zählt zu den ältesten Pilgerzielen in Oberösterreich. Die große spätgotische Wallfahrtskirche „Sieben Schmerzen Mariae“, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts erstmal urkundlich erwähnt wurde, liegt inmitten des Ortes.
Vor der Wallfahrtskirche befindet sich ein Brunnen, der aufgrund seiner Heilkräfte weithin bekannt ist. Drei Sagen ranken sich um den Heilbrunnen - eine davon berichtet von einer königlichen Jungfrau, die man oft nachts in weißem Kleid und wehenden Haaren dort gesichtet haben soll. Aus diesem Grund soll an diesem Ort nebenan die Kirche gebaut worden sein.
Ein Wallfahrtsort ist ein Ort unsichtbarer Kraftfelder zwischen Natur und Übernatur und so kommen die Wallfahrer nach Adlwang um den Segen der Mutter Gottes zu erbitten und von Heilkraft des „Augenbrunnens“ zu profitieren. Das Quellwasser des Brunnens, das exakt unter dem Hauptaltar der Kirche entspringt, soll die Sehkraft erhalten und verbessern.
Viele Wallfahrer kommen in den Marienmonaten Mai und Oktober nach Adlwang, die meisten davon nach der ursprünglichen Tradition zu Fuß über die Berge. Erwähnt soll unbedingt die Wallfahrer-Ausstellung werden, wo die Entwicklung der Wallfahrt von den Anfängen bis heute dargestellt wird. Pilgerwege und gespendete Votivgaben sind da ebenso zu finden, wie Geschichten von Wundern, die sich nach einer Wallfahrt ereignet haben sollen.
Freizeit in Adlwang:
An Freizeitmöglichkeiten steht der Angelsport zur Verfügung, ebenso gibt es hier markierte
Wanderwege und den Waldlehrpfad „Hallerwald“ inmitten grüner Wiesen und intakter Wälder. Nach einem ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft wartet eine zünftige Brettljaus‘n und ein Gläschen erfrischender Traunviertler Most in einer der gemütlichen Gaststätten. Zirka 5 Kilometer von Adlwang entfernt, befindet sich das Kurzentrum Bad Hall. Bereits die Kelten wussten von der Salzquelle, die heute als Therme genutzt wird.
Nachtschwärmer finden im Erlebnishof Herzogtum ein vielfältiges Angebot an Unterhaltung. Disco, Oldie-Tanzstadl, Cocktail-Lounge, Restaurant, Billard und Dart laden zu einem beschwingten Abend unter Freunden.
Der Adlwanger Kirtag:
Jedes Jahr im Herbst findet in Adlwang an 3 Wochenenden der Kirtag statt. Rund 200 Kirtagsstandln und Ausstellungen von den Gewerben aus der Umgebung, ein Festzelt mit stimmungsvoller Musik und ein Vergnügungspark machen den Adlwanger Kirtag zu einem vergnüglichen Erlebnis für jung und alt.