Münzkirchen ist eine Marktgemeinde im
Bezirk Schärding, im österreichischen Bundesland Oberösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 21 km² zählt
die Marktgemeinde Münzkirchen rund 2.600 Einwohner und liegt auf 486 Meter Seehöhe im wunderschönen Innviertel. Die Marktgemeinde Münzkirchen bildet sich aus den Katastralgemeinden Eisenbirn,
Freundorf, Hofalt, Landertsberg, Münzkirchen selber und Schießdorf. Weitere Ortsteile sind unter anderem Eisenbirn, Eitzenberg, Hötzenberg, Prackenberg, Schießdorf und Wilhelming.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Münzkirchen
Die heutige
Münzkirchen ist eine Marktgemeinde im
Bezirk Schärding, im österreichischen Bundesland Oberösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 21 km² zählt
die Marktgemeinde Münzkirchen rund 2.600 Einwohner und liegt auf 486 Meter Seehöhe im wunderschönen Innviertel. Die Marktgemeinde Münzkirchen bildet sich aus den Katastralgemeinden Eisenbirn,
Freundorf, Hofalt, Landertsberg, Münzkirchen selber und Schießdorf. Weitere Ortsteile sind unter anderem Eisenbirn, Eitzenberg, Hötzenberg, Prackenberg, Schießdorf und Wilhelming.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Münzkirchen
Die heutige Marktgemeinde Münzkirchen kann auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Münzkirchen bereits im 11. Jahrhundert, im Jahre 1040 unter
der Bezeichnung „Mosiliskirchen“, als Mutterkirche. Bereits etwa ein Jahrhundert später, im Jahre 1136 wurde Münzkirchen beim Gericht der Grundherren als „Hofmark“ genannt.
Seit jeher ist die Marktgemeinde Münzkirchen ein Mittelpunkt dieser Region. Eine Vielzahl an Adelsfamilien wechselten in den Jahrhunderten, wie etwa die Herren von Tattenbach um 1582 und die Grafen
Arco Valley um 1821.
Während des Dreißigjährigen Krieges im 17. Jahrhundert musste Münzkirchen viele Kriegsleiden erdulden. Im 18. Jahrhundert, im Jahre 1779 kam das gesamte Innviertel und somit auch die Gemeinde
Münzkirchen unter die österreichische Herrschaft. Schließlich wurde Münzkirchen im Jahre 1959 zum Markt erhoben.
Sehenswertes in der Marktgemeinde Münzkirchen
Besonders sehenswert in der Marktgemeinde Münzkirchen ist die örtliche Pfarrkirche, die schon im Jahre 1253 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Pfarrkirche war damals dem Passauer Domkapitel
zugehörig. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts erhielt die Pfarrkirche eine Marienstatue, die der bekannte Bildhauer Johann Klain aus Schärding schnitzte. Die herrliche Statue wurde von Hans Bernhard
bemalt. Bei einem Brand im frühen 18. Jahrhundert fielen die Turmkuppel, vier Glocken, die Turmuhr sowie das gesamte Kirchendach zum Opfer der Flammen. Bei Renovierungsarbeiten im Presbyterium in den
1960er Jahren wurden kostbare Fresken freigelegt, die aus der Zeit der Gotik stammen.
Die Filialkirche Sankt Sebastian aus dem 17. Jahrhundert ist ebenfalls äußerst sehenswert. Die Kirche ist mit drei Altären mit einer Kanzel und zwei Glocken ausgestattet. Sie ist weiters einschiffig,
fünfjochig und stichkappentonnengewölbt.