Die Gemeinde Andorf gehört zum politischen
Bezirk Schärding und liegt im Innviertel auf 346 Metern Seehöhe. Verteilt auf eine Fläche von knapp
38 km² gliedert sich die Gemeinde Andorf in 7 Katastralgemeinden und insgesamt 56 Ortschaften, in denen zurzeit rund 5.200 Menschen ein Zuhause finden. Andorf liegt verkehrstechnisch sehr gut, denn
nach Schärding sind es nur rund 15 Minuten, und auch die Landeshauptstadt Linz ist innerhalb einer Stunde mit dem Auto zu erreichen.
Geschichtliches über Andorf:
Die Innviertler Gemeinde war bis ins späte 18. Jahrhundert Teil des Herzogtumes
Die Gemeinde Andorf gehört zum politischen
Bezirk Schärding und liegt im Innviertel auf 346 Metern Seehöhe. Verteilt auf eine Fläche von knapp
38 km² gliedert sich die Gemeinde Andorf in 7 Katastralgemeinden und insgesamt 56 Ortschaften, in denen zurzeit rund 5.200 Menschen ein Zuhause finden. Andorf liegt verkehrstechnisch sehr gut, denn
nach Schärding sind es nur rund 15 Minuten, und auch die Landeshauptstadt Linz ist innerhalb einer Stunde mit dem Auto zu erreichen.
Geschichtliches über Andorf:
Die Innviertler Gemeinde war bis ins späte 18. Jahrhundert Teil des Herzogtumes Bayern. 1779 kam es zu Österreich, wurde aber nur einige Jahre später wieder bayrisches Hoheitsgebiet, als die
Napoleonischen Kriege die Grenzen innerhalb von Europa verschoben. Nach dem Wiener Kongress 1814 wurde das Gebiet rund um Andorf dann endgültig dem österreichischen Herrschaftsgebiet zugeteilt.
Selbstverständlich ging die jüngere Geschichte der Republik mit all ihren Höhen und Tiefen nicht spurlos an Andorf vorbei.
Sehenswertes in Andorf:
Hier sind es in erster Linie zwei Sakralbauten, die neben dem Freilichtmuseum die Besucher anziehen sollen. Der Grundstein für die Pfarrkirche wurde bereits zur Mitte des 14. Jahrhunderts gelegt,
wobei damals eine kleine und bereits baufällige Kirche durch den heutigen Bau ersetzt wurde. Den ursprünglich gotischen Stil bezeugen die Strebpfeiler, die aus dieser Zeit stammen. Im 16. Jahrhundert
wurde der bisherige gotische Hochaltar durch einen imposanten barocken ersetzt, der außerdem Zeugnis über die wahre Kunst der Innviertler Altarbaufamilie Schwanthaler ablegt. 200 Jahre später wurde
schlussendlich anstelle des alten Turms ein neuer, ebenfalls im Barockstil gehaltener errichtet. Die prächtige Orgel der Kirche stammt übrigens aus Linz und wurde dort aus der Landhauskirche
ausgebaut, nachdem diese Ende des 18. Jahrhunderts geschlossen wurde. Geweiht ist das Gotteshaus dem Hl. Stephanus.
Am Rande von Andorf, im Riedholz-Gebiet, steht mit der St. Sebastians- oder auch Riedkirche das zweite sakrale Bauwerk, das sehenswert ist. Errichtet während des Dreißigjährigen Krieges als Schutz
vor der Pest, beeindruckt das Gotteshaus heute mit seinem einheitlich barocken Stil. Dies ist kein Zufall, war die Kirche doch die erste Barockkirche in der ganzen Region. Im Inneren entdeckt der
Besucher sofort den prächtigen Hochaltar, der mit dem Hl. Sebastian den Kirchenpatron zeigt. Sowie in der Pfarrkirche stammt auch dieser Altar aus der Werkstatt von Thomas Schwanthaler. Daneben
befindet sich, auch am Hochaltar, eine der wenigen Schutzmantelmadonnen aus der Barockzeit. Sie wurde ebenfalls von Thomas Schwanthaler gefertigt und war bereits auf zahlreichen internationalen
Kunstausstellungen ein Besuchermagnet.
Das Freilichtmuseum von Andorf:
Dieses ist im „Brunnbauerhof“, einem über 200 Jahre alten Bauernhof untergebracht und entführt den Besucher in eine längst vergangene Zeit, in der Stress noch ein Fremdwort war. Der ursprüngliche
Charakter des Gebäudes konnte weitgehend erhalten werden, und so berichten die unzähligen Möbelstücke und landwirtschaftlichen Geräte davon, wie es war, als die Arbeit auf dem Bauernhof noch
körperlich anstrengend war.
Aktivitäten in und um Andorf:
Dem Besucher bietet sich in Andorf eine Vielzahl von sportlichen Betätigungsfeldern. Die Palette reicht dabei vom Badminton und Golfen über Klettern und Mountainbiken bis hin zum Wandern, wobei sich
rund um Andorf zahlreiche, unterschiedliche schwere Routen ihren Weg durch die sanft hügelige Landschaft des Innviertels bahnen. Ein besonderer Ausflugstipp ist der Kräutergarten, der wiederrum der
erste seiner Art im Innviertel war. Auf dem rund 2000 m² großen Areal wachsen und gedeihen knapp 140 verschiedene Kräuterarten, wobei die meisten davon aus der Region stammen.