Schlägl liegt im
Bezirk Rohrbach in Oberösterreich und hat eine Fläche von 29 km². Die Mühlviertler Gemeinde in der Region Böhmerwald befindet
sich auf einer Seehöhe von 544 Meter und hat rund 1.400 Einwohner. Zu den 12 Ortschaften gehören unter anderen Breitenstein, Geiselreith, Unterneudorf, Weichsberg und Wurmbrand.
Auszug aus der Geschichte von Schlägl
Nach der Gründung des Herzogtums Bayern wurde Schlägl an Bayern angeschlossen und war ursprünglich unter der Lehenshoheit der Passauer Bischöfe. Seit dem Frieden von Teschen im Jahr 1780 gehörte die
Gemeinde zu Österreich.
Schlägl liegt im
Bezirk Rohrbach in Oberösterreich und hat eine Fläche von 29 km². Die Mühlviertler Gemeinde in der Region Böhmerwald befindet
sich auf einer Seehöhe von 544 Meter und hat rund 1.400 Einwohner. Zu den 12 Ortschaften gehören unter anderen Breitenstein, Geiselreith, Unterneudorf, Weichsberg und Wurmbrand.
Auszug aus der Geschichte von Schlägl
Nach der Gründung des Herzogtums Bayern wurde Schlägl an Bayern angeschlossen und war ursprünglich unter der Lehenshoheit der Passauer Bischöfe. Seit dem Frieden von Teschen im Jahr 1780 gehörte die
Gemeinde zu Österreich. Durch die Eroberung von Napoleon wurde Schlägl wieder bayerisch, 1814 wurde die Gemeinde endgültig an Oberösterreich angeschlossen. Im 2. Weltkrieg gehörte Schlägl nach dem
Anschluss an Deutschland zum „Gau Oberdonau“. 1945 wurde Oberösterreich wiederhergestellt.
Sehenswürdigkeiten in Schlägl
Das Stift Schlägl wurde im Jahr 1218 gegründet und wird heute von Mitgliedern des Prämonstratenser-Ordens bewohnt. Besonders Sehenswert sind die romanische und gotische Krypta, die Barockkirche, eine
wertvolle Gemäldesammlung und eine Bibliothek mit etwa 60.000 Büchern. Zum Kloster gehören auch eine Forstwirtschaft, eine eigene Brauerei, ein Stiftskeller, eine Stiftsgärtnerei und ein
Seminarzentrum. Zudem finden jährlich mehrere kulturelle Veranstaltungen im Kloster statt.
Das Wachsmuseum in Schlägl beherbergt einige handgefertigte Wachsfiguren in Originalgröße, Fatschenkinder, Wachsbilder, viele alte Wachsstürze aus dem 19. Jahrhundert, das sind handmodellierte
Heiligenfiguren, eine Nachahmung der Madame Pompadour, Maitresse von Kaiser Ludwig dem XIV. und einige Reliquien aus dem 17. Jahrhundert.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wallfahrtskirche St. Wolfgang am Stein, die Schwedenschanzen in Oberhaag, das Atelier Zöhrer und das Bayerische Au-Hochmoorgebiet.
Sport und Freizeit in Schlägl
Die Gemeinde Schlägl besitzt eine Asphalt- und Eisstockbahn, ein Squash-Center, eine Skater-Anlage, einen Golfplatz, eine Kegelbahn, einen Tennisplatz, eine Tischtennishalle sowie die Möglichkeit zum
Schwimmen, Angeln und Reiten.
Im Winter hat man die Möglichkeit zum Eislaufen, Rodeln, Skilanglaufen sowie zum Skifahren und Snowboarde.
Zahlreiche gut markierte Radwege, Mountainbike-Strecken und
Wanderrouten ziehen sich durch die herrlichen Wälder der Umgebung sowie
der wunderschöne Landschaft des Gemeindegebietes von und um Schlägl. Besonders beliebt im
Mühlviertel sind die Schwemmkanalrunde und
der Weitwanderweg Große Mühl.
Schlägl ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, besonders beliebte Ausflugziele sind die Nachbar-Gemeinden
Aigen im Mühlkreis,
St. Oswald bei Haslach und
Oepping.