Die Marktgemeinde Haslach an der Mühl liegt im
Bezirk Rohrbach im Oberen
Mühlviertel im österreichischen Bundesland Oberösterreich und hat rund 2.500 Einwohner. Die Gemeinde hat eine Fläche von 12 Quadratkilometer und liegt auf
einer Seehöhe von 530 Meter am Zusammenfluss der Großen Mühl und der Steineren Mühl.
Über das Wappen der Gemeinde Haslach an der Mühl
Auf dem Gemeindewappen ist eine Burganlage mit Rundbogentor und aufgezogenen Schutzgatter zu sehen. Über dem Rundbogentor ist ein Schildchen in weiß mit einer Rose abgebildet. Überhöht wird das
Schildchen noch mit einem
Die Marktgemeinde Haslach an der Mühl liegt im
Bezirk Rohrbach im Oberen
Mühlviertel im österreichischen Bundesland Oberösterreich und hat rund 2.500 Einwohner. Die Gemeinde hat eine Fläche von 12 Quadratkilometer und liegt auf
einer Seehöhe von 530 Meter am Zusammenfluss der Großen Mühl und der Steineren Mühl.
Über das Wappen der Gemeinde Haslach an der Mühl
Auf dem Gemeindewappen ist eine Burganlage mit Rundbogentor und aufgezogenen Schutzgatter zu sehen. Über dem Rundbogentor ist ein Schildchen in weiß mit einer Rose abgebildet. Überhöht wird das
Schildchen noch mit einem Buchstaben M, der wiederum von einer Krone überhöht wird. Umgeben ist das Schildchen durch vierzehn goldene Sterne. Das Wappen wurde der Gemeinde Haslach im Jahr 1615 durch
Kaiser Matthias verliehen.
Über die Geschichte der Gemeinde Haslach an der Mühl
Das Gemeindegebiet von Haslach gehörte ursprünglich zum Gebiet der Lehenshoheit der Passauer Bischöfe. Im Jahr 1231 wurde die Gemeinde Haslach in einem Vertrag als Landgericht angeführt. Es wird
daher davon ausgegangen, dass die Gründung der Gemeinde bereits früher erfolgte. Im Jahr 1427 und nochmals im Jahr 1469 erfolgte die Zerstörung der Gemeinde durch die Hussiten.
Im Jahr 1663 kaufte das Stift
Schlägl Haslach von Passau. Damit übernahm dieses Stift auch die Lehenshohheit. Während der
napoleonischen Kriege wurde die Gemeinde mehrfach besetzt. Seit dem Jahr 1814 gehört die Gemeinde endgültig zu Österreich. Bei einem verheerenden Brand im Jahr 1826 fielen ein Großteil der Häuser der
Gemeinde den Flammen zum Opfer. Im Jahr 1888 erhielt Haslach eine eigene Bahnstation. Mit dem Anschluss von Österreich an das deutsche Reich im Jahr 1938 wurde die Gemeinde Teil der Gau Oberdonau.
Nach dem Krieg erfolgte die Wiederherstellung von Oberösterreich.
Sehenswerte Gebäude der Gemeinde Haslach
In der Gemeinde Haslach gibt es das „Vonwiller-Areal“ zu sehen. Im Jahr 1819 wurde in der Gemeinde vom mailändischen Bankier das Handelshaus „Vonwiller & Comp.“ Gegründet. Die Firma wurde mit
hundert Lohnwebern und Heimarbeitern gegründet. Diese mediterane Vision entwickelte sich zum traditionsreichsten Webereistandort im gesamten oberen Mühlviertel.
Der wirtschaftliche Wohlstand kam mit der Gründung dieses Unternehmens in die Gemeinde. Das Unternehmen wurde im Jahr 1998 geschlossen und im Jahr 1999 von der Gemeinde aufgekauft. Das Werkgelände
dient nun Zwecken wie einem Technologie-Zentrum und Dienstleistungszentrum oder auch als Veranstaltungszentrum. Die Bundweberei Johann Obermüller ist in dem angrenzenden Altbau untergebracht. Diese
befindet sich derzeit in der Renovierungsphase und beherbergt derzeit das Sozialwerk „ALOM“ mit etwa 35 Fixarbeitsplätzen.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der Gemeinde Haslach an der Mühl
Zu den Sehenswürdigkeiten von Haslach gehören ein Heimatmuseum, das Kaufmannsmuseum, das Nähmaschinenmusuem und das Schulmuseum. Des weitern gibt es in der Gemeinde ein Webereimuseum und ein
Museum für mechanische Musik zu besichtigen. Eine Anzahl gut markierter
Wanderwege läßt gesunde Bewegung im Freien zu und bietet da
und dort immer wieder schöne Aussichtspunkte.