Urfahr ist ein Stadtteil von Linz im Bundesland Oberösterreich. Es liegt im Norden von Linz und wird im Süden von der Donau begrenzt. In Linz-Urfahr leben rund 27.500 Einwohner auf einer Fläche von
5,86 km². Der Stadtteil gliedert sich in 6 statistische Bezirke: Alt-Urfahr, Heilham, Hartmayrsiedlung, Harbachsiedlung, Karlhofsiedlung und Auberg. Umgangssprachlich zählen die Linzer auch die
beiden anderen, nördlich der Donau gelegenen Stadtteile Pöstlingberg und St. Magdalena zu Urfahr. Urfahr ist ein gefragtes Wohngebiet in Linz.
Aus der Geschichte
Urfahr ist ein Stadtteil von Linz im Bundesland Oberösterreich. Es liegt im Norden von Linz und wird im Süden von der Donau begrenzt. In Linz-Urfahr leben rund 27.500 Einwohner auf einer Fläche von 5,86 km². Der Stadtteil gliedert sich in 6 statistische Bezirke: Alt-Urfahr, Heilham, Hartmayrsiedlung, Harbachsiedlung, Karlhofsiedlung und Auberg. Umgangssprachlich zählen die Linzer auch die beiden anderen, nördlich der Donau gelegenen Stadtteile Pöstlingberg und St. Magdalena zu Urfahr. Urfahr ist ein gefragtes Wohngebiet in Linz.
Aus der Geschichte von Linz-Urfahr:
Linz-Urfahr erhielt 1808 das Marktrecht und wurde 1882 zur Stadt ernannt. 1919 wurde die Ortschaft Pöstlingberg, westlich von Urfahr, zunächst nach Urfahr eingemeindet. Kurz darauf kam Urfahr selbst zur Stadt Linz. Um von Urfahr nach Linz zu gelangen, musste man die Donau überqueren. Seinen Namen verdankt der Stadtteil dieser Überfahrt. Vom Bahnhof Linz-Urfahr gelangt man seit 1888 mit der Mühlkreisbahn ins obere Mühlviertel.
Sehenswertes in Linz-Urfahr:
Die Geschichte der Stadtpfarrkirche Linz-Urfahr reicht zurück ins Jahr 1680, als der Kapuzinermönch Markus d`Aviano den Bau eines Hospizes erwirkte. Bald darauf wurde mit dem Bau eines Klosters begonnen, das 1694 fertig gestellt wurde. 1704 wurde die dazu gehörige Kirche fertig gestellt und dem hl. Josef geweiht. 1785 wurde unter Kaiser Joseph II. das Kloster aufgehoben und die Klosterkirche wurde die Pfarrkirche der neu gegründeten Pfarrgemeinde Urfahr. Seit 1976 ziert ein Glasfenster von Rudolf Kolbitsch die Kirche. Heute bietet das Projekt WASSERZEICHEN zeitgenössischen Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke in der Kirche auszustellen.
Ein markanter und nicht unumstrittener Gebäude-Komplex, das Lentia 2000, ragt in Linz-Urfahr bis zu 59 Meter empor. Es wurde in den Jahren 1973 bis 1977 errichtet und beherbergt 470 Wohnungen, einige Geschäfte und Büros sowie eine Berufsbildende höhere Schule.
Das „Museum der Zukunft“, das Ars Electronica Center (AEC), eröffnete 1996 in Linz-Urfahr. Es zeigt die Technologien der Zukunft und verleiht jährlich den Prix Ars Electronica für herausragende Computerkunst.
Erlebenswertes in Linz-Urfahr:
Seit 1817 besteht in Linz-Urfahr die Tradition des Urfahraner oder Urfahrer Marktes. Zweimal im Jahr, im Frühjahr und Herbst, kann man sich hier im Vergnügungspark, in den Festzelten oder beim Besichtigen der Ausstellungshallen amüsieren.