Die oberösterreichische Marktgemeinde Wilhering liegt auf 270 Meter Seehöhe im
Bezirk Linz-Land im Zentralraum. Wilhering hat etwa 5.300
Einwohner. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 30 Quadratkilometer. Beinahe 40 Prozent davon sind bewaldet und mehr als 44 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Wilhering besteht aus 15
Ortschaften, darunter sind Appersberg, Edramsberg, Fall, Ufer und Winkeln. Wilhering gliedert sich in drei Pfarrgemeinden nämlich Wilhering, Schönering und Dörnbach.
Auszug aus der Geschichte von Wilhering :
Die erste Besiedelung des Gebietes um Wilhering
Die oberösterreichische Marktgemeinde Wilhering liegt auf 270 Meter Seehöhe im
Bezirk Linz-Land im Zentralraum. Wilhering hat etwa 5.300
Einwohner. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 30 Quadratkilometer. Beinahe 40 Prozent davon sind bewaldet und mehr als 44 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Wilhering besteht aus 15
Ortschaften, darunter sind Appersberg, Edramsberg, Fall, Ufer und Winkeln. Wilhering gliedert sich in drei Pfarrgemeinden nämlich Wilhering, Schönering und Dörnbach.
Auszug aus der Geschichte von Wilhering :
Die erste Besiedelung des Gebietes um Wilhering dürfte bereits in der Bronzezeit erfolgt sein. Auch die Römer nutzten die Gegend als Siedlungsraum. Funde belegen eine rege Siedlungstätigkeit, auch
befand sich die „via augusta“, ein wichtiger Verkehrsweg der Römer auf dem Gemeindegebiet von Wilhering. Um 500 nach Christus wanderten die Bajuwaren in das Gebiet ein und gründeten viele
Siedlungen.
Der genaue Standort der legendären Burg Wilhering ist zwar unbekannt, doch ist bezeugt, dass diese im 12. Jahrhundert existierte. Zisterziensermönche zogen in das Schloss ein, um ein Kloster zu
gründen. Ende des 12. Jahrhunderts wurde ein monumentales Kloster errichtet, welches im Jahre 1733 einem Brand zum Opfer fiel. Es wurde im Rokokostil wieder aufgebaut und gilt heute als bedeutendster
Kirchenraum des 17. Jahrhunderts.
Der Ort Wilhering wurde im Laufe der Geschichte immer wieder von Plagen wie Bränden, Heuschrecken und Überschwemmungen heimgesucht.
Sehenswürdigkeiten in Wilhering:
Neben dem Kloster stellt die Kirche St. Stephan in Schönering ein weiteres bedeutendes Sakralbauwerk dar. Erstmals im Jahre 833 urkundlich erwähnt, stellt sie ein Symbol der frühen Christianisierung
des Gebietes dar. Beachtenswert ist vor allem das Netzrippengewölbe der gotischen Kirche.
Auch die Wallfahrtskirche Dörnbach, die aus dem 17. Jahrhundert stammt ist einen Besuch wert. Sie ist „Unserer lieben Frau vom guten Rat“ geweiht. Einzigartig ist die spätgotische Kanzel an der
Außenseite der Kirche.
Freizeitangebote in Wilhering:
Die Gemeinde Wilhering bietet zwei interessante Lehrpfade an, und zwar den Fischlehrpfad entlang des Radweges beim Kraftwerk Wilhering-Ottensheim. Er ist mit mehr als 80 Schaukästen ausgestattet und
zeigt neben den vier Gewässerregionen 60 heimische Fischarten. Auch dem Thema Umweltschutz wird reichlich Platz eingeräumt.
Der zweite Lehrpfad nennt sich „Waldschule“. Hier geht man mit einem Förster auf Entdeckungsreise durch den Kürnberger Wald. Das Motto lautet „Im Wald vom Wald lernen.“