Steinbach ist ein Ort im Bezirk
Kirchdorf an der Krems im Bundesland Oberösterreich. Die Gemeinde Steinbach am Ziehberg hat eine
Fläche von 35 Quadratkilometer mit rund 850 Einwohnern und liegt im Traunviertel auf 547 Metern Seehöhe. Der Ort Steinbach am Ziehberg kennt die lange und alte Tradition des Kalkabbaus.
Aus der Geschichte von Steinbach am Ziehberg:
Seit dem 12. Jahrhundert gehört Steinbach am Ziehberg zum Herzogtum Österreich. Die Besonderheit von Steinbach ist der Kalk, der bis 1954 im damaligen Kalkofen gebrannt wurde. Der Ofen wurde 1926
gebaut und 1954 still gelegt. 1998
Steinbach ist ein Ort im Bezirk
Kirchdorf an der Krems im Bundesland Oberösterreich. Die Gemeinde Steinbach am Ziehberg hat eine
Fläche von 35 Quadratkilometer mit rund 850 Einwohnern und liegt im Traunviertel auf 547 Metern Seehöhe. Der Ort Steinbach am Ziehberg kennt die lange und alte Tradition des Kalkabbaus.
Aus der Geschichte von Steinbach am Ziehberg:
Seit dem 12. Jahrhundert gehört Steinbach am Ziehberg zum Herzogtum Österreich. Die Besonderheit von Steinbach ist der Kalk, der bis 1954 im damaligen Kalkofen gebrannt wurde. Der Ofen wurde 1926
gebaut und 1954 still gelegt. 1998 wurde er anlässlich der Landesausstellung „Land der Hämmer – Heimat Eisenwurzen“ restauriert.
Sehenswürdigkeiten in Steinbach am Ziehberg:
Die im Ortskern gelegene Pfarrkirche von Steinbach am Ziehberg wurde 2004 wegen massiven Feuchtigkeitsschäden renoviert. Insgesamt wurden der Kirchturm, die Westfassade und der Emporenaufgang
renoviert.
In Steinbach am Ziehberg gibt es auch die Möglichkeit das Kalkofenmuseum zu besuchen. Dort erfährt man etwas über das Kalkbrennen und auch über die Beschaffenheit des Kalkes, der Beschaffung des
Kalkes aus dem Steinbruch, die verschiedensten Arten von Öfen und etwas über den gefährlichen Transport.
Die Waldkapelle „Zimmerter Brunnen“, befindet sich am Wanderweg zum Mittagstein und wurde auf Grund einer Auseinandersetzung zwischen Wilderen und Jägern errichtet.
Freizeit in Steinbach am Ziehberg:
Durch die vorteilhafte Lage zwischen Lärchenwäldern und kristallklaren Gebirgsbächen, kann man auch in Steinbach am Ziehberg wunderbar relaxen. Neben Radfahren bietet das Tal auch markierte
Wander-und Rundwanderwege für Wanderbegeisterte. Bei Begehen dieser Wanderwege hat man die Möglichkeit einen Blick auf das Rotwild in seinem natürlichen Lebensraum zu werfen. Es gibt aber auch zwei
Tennisplätze, einen Sportplatz mit Asphaltstockbahn und Langlaufloipen im Winter.
Am Bäckerbrandweg wandert man entlang des Spießenbaches auf einem Güterweg Richtung Ottenau. In Richtung des Anwesens „Kunzenbauer“ schaut man zu dem steil abfallenden Felsen des südlichen Bergkammes
des Mittagstein. Als nächstes passiert man einen Hochwald. Dieser verbirgt auf einer Lichtung eine liebevoll gepflegte Jagdhütte. Der Name Bäckerbrandweg leitet sich von einem vernichtenden Waldbrand
ab, der früher einem Bäcker gehörte. Genau in dieser Gegend trieb der Braunbär Nurmi vor zwölf Jahren sein Unwesen, der kaum Scheu vor der Zivilisation zeigte. Er wurde am 11. Oktober 1994 von einem
Waidmann erschossen.
Am Ederbildweg passiert man anfangs einen Wiesenweg bis zum Güterweg Edt. Anschließend wandert man ungefähr 2 Kilometer eine Asphaltstraße bergauf bis man den Holzlagerplatz erreicht. Von dort hat
man einen schönen Ausblick ins Steinbachtal.
Zum Mittagstein gelangt man auf dem Weg Richtung Ottenau. Man passiert ein Steiglein zum Hochmoor Wolfswiese, dass einst ein geheimnisvoller Bergsee war. An der Jagdhütte hat man die Möglichkeit den
direkten Weg zum Gipfel zu wählen oder sich nach rechts zu der Waldkapelle „Zimmerter Brunnen“ zu begeben. Die „Mittagebene“ erreicht man über den Höhenrücken und durchwandert einen festen
Wegabschnitt mit Fichtenbestand und Latschenbewuchs.