Die Gemeinde Spital am Pyhrn liegt im Bundesland Oberösterreich im
Bezirk Kirchdorf an der Krems. Spital am Pyhrn hat zirka 2.300
Einwohner, eine Fläche von 109 Quadratkilometern und liegt auf 640 Metern Seehöhe in der Region Pyhrn-Priel. Ortsteile der Gemeinde Spital am Pyhrn sind unter anderem Fahrenberg, Gleinkerau, Oberweng
und Seebach.
Aus der Geschichte der Gemeinde Spital am Pyhrn:
Wie etliche Funde beweisen, wurde das Gebiet bereits von den Neandertalern genutzt. Spital am Pyhrn wurde im Jahre 1190 von Bischof Otto I. von Bamberg einer Laienbruderschaft übergeben. Seit dem
Die Gemeinde Spital am Pyhrn liegt im Bundesland Oberösterreich im
Bezirk Kirchdorf an der Krems. Spital am Pyhrn hat zirka 2.300
Einwohner, eine Fläche von 109 Quadratkilometern und liegt auf 640 Metern Seehöhe in der Region Pyhrn-Priel. Ortsteile der Gemeinde Spital am Pyhrn sind unter anderem Fahrenberg, Gleinkerau, Oberweng
und Seebach.
Aus der Geschichte der Gemeinde Spital am Pyhrn:
Wie etliche Funde beweisen, wurde das Gebiet bereits von den Neandertalern genutzt. Spital am Pyhrn wurde im Jahre 1190 von Bischof Otto I. von Bamberg einer Laienbruderschaft übergeben. Seit dem 12.
Jahrhundert zählte das Gebiet zum Herzogtum Österreich. Im Jahre 1418 wurde aus dem Hospital ein Kollegialstift, welches in den folgenden Jahrhunderten großen Reichtum erlangte.
Im Jahre 1605 wurde das Stift zu einer Propstei erhoben. Während der Zeit der Napoleonischen Kriege war das Gebiet mehrfach besetzt und zählte seit 1918 zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem
Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahre 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. Anfang 1945 war in der Gruft unter dem Presbyterium der Stiftskirche der gesamte Goldschatz der
ungarischen Nationalbank eingelagert. Seit dem Ende des Krieges zählt der Ort wieder zum Bundesland Oberösterreich.
Sehenswertes in der Gemeinde Spital am Pyhrn:
Stiftskirche, Schatzkammer, Gruft und Barocksaal – in dem Stift Spital am Pyhrn befindet sich alles unter einer Decke. Nach dem barocken Neubau der Stiftsgebäude wurde von 1714 bis 1730 die Kirche
erbaut. Im Jahre 1807 wurde das Stift aufgehoben und den Benediktinern aus St. Blasien im Schwarzwald übergeben. Diese übersiedelten im Jahre 1809 nach St. Paul im Lavanttal und somit wurde aus der
Stiftskirche eine Pfarrkirche. Nördlich der Kirche befindet sich die Schatzkammer in welcher Urkunden, Paramente und liturgische Geräte aufbewahrt wurden. In der Gruft wurde, wie bereits oben
erwähnt, der gesamte Goldschatz der ungarischen Nationalbank eingelagert. Dieser Schatz wurde von dem Amerikanern nach Kriegsende nach Frankfurt/Main gebracht. Der Barocksaal der Kirche wird als
Veranstaltungssaal genutzt.
Aus einer ursprünglich heidnischen Opferstätte wurde die Kirche um 1400 zu Ehren der Gottesmutter und des Heiligen Leonhard erbaut. Im Jahre 2002 wurde die Kirche außen renoviert und steht seitdem
zur Besichtigung und zur Andacht wieder offen.
Das Österreichische Felsbildermuseum liegt am Fuße der Fundregion Höll im Spital am Pyhrn. Besucher bekommen mit zahlreichen Fotos, Abgüssen, Zeichnungen und Karten einen Einblick in das Phänomen
Felsbilder. Das Museum wurde im Jahre 1979 gegründet und in den letzten Jahren erweitert. Außerdem wird auf die Geschichte des Ortes Spital am Pyhrn hingewiesen.
Das Kaffee-Kannenmuseum der Familie Angerer beinhaltet zirka 600 Schaustücke aus allen Teilen der Welt und befindet sich im Privatbesitz.
Freizeitgestaltung in der Gemeinde Spital am Pyhrn:
Am Fuße des Pyhrnpaßes zwischen Warscheneckmassiv und Hallermauern gelegen, gilt Spital am Pyhrn als beliebter Ferienort und schneesicherer Wintersportplatz in der Ferienregion Pyhrn-Priel. Wanderer
werden sich in der Gemeinde Spital am Pyhrn sehr wohl fühlen. Viele unterschiedlich schwere Wanderwege, wie zum Beispiel durch die Klamm zur Bosruckhütte, stehen zur Verfügung.
Das
Skigebiet Wurzeralm ist ein sehr familienfreundliches Skigebiet mit über 19 Pistenkilometern. Sechs Liftanlagen bringen Besucher
bis in eine Höhe von 1.870 Metern. Der eigens eingerichtete „Sunny Kids Park“ für Kinder ist ebenfalls vorhanden. Für all diejenigen die noch nicht so sicher auf Skiern sind, befindet sich eine
Skischule vor Ort.
Gerlinde Kaltenbrunner - eine Tochter von Spital am Pyhrn
Die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner stammt aus der oberösterreichischen Gemeinde Spital und hat sich durch ihre alpinen Spitzenleistungen weltweit einen Namen gemacht. 1994 begann das
kühne Unternehmen Kaltenbrunners, alle 14 Achttausender dieser Erde ohne zusätzlichen Sauerstoff zu besteigen, mit dem Erklimmen des Broad Peak (8.030 m). 2010 mußte der 4. Versuch, den K2 zu
besiegen, durch einen tragischen Zwischenfall abgebrochen werden.