Eingebettet zwischen die Flussläufe von Krems und Alm, liegt auf einem Moränenhügel aus der Eiszeit die Gemeinde Ried im Traunkreis. Politisch gehört die knapp 2500 Einwohner zählende Gemeinde zum
oberösterreichischen
Bezirk Kirchdorf an der Krems. Die Gemeinde erstreckt sich auf 469 Metern Seehöhe über eine Fläche von rund 31
km² und wird in insgesamt 12 Ortsteile und Katastralgemeinden unterteilt.
Aus dem Geschichtsbuch von Ried im Traunkreis:
Dieses beginnt in der Römerzeit, als die heutige Gemeinde an der Straße von Wels zum Phyrnpass lag. Zahlreiche Funde sowie ein in die
Eingebettet zwischen die Flussläufe von Krems und Alm, liegt auf einem Moränenhügel aus der Eiszeit die Gemeinde Ried im Traunkreis. Politisch gehört die knapp 2500 Einwohner zählende Gemeinde zum
oberösterreichischen
Bezirk Kirchdorf an der Krems. Die Gemeinde erstreckt sich auf 469 Metern Seehöhe über eine Fläche von rund 31
km² und wird in insgesamt 12 Ortsteile und Katastralgemeinden unterteilt.
Aus dem Geschichtsbuch von Ried im Traunkreis:
Dieses beginnt in der Römerzeit, als die heutige Gemeinde an der Straße von Wels zum Phyrnpass lag. Zahlreiche Funde sowie ein in die Kirchenmauer eingelassener Stein erinnern noch heute an diese
längst vergangene Zeit. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde die Siedlung Ried im Jahr 993, wobei der Name nichts anderes als ein „gerodetes Gebiet“ beschreibt. Knapp 200 Jahre später berichten die
Chroniken von einer Kirche zu Ried, die im späten 15. Jahrhundert durch den heute vorhandenen Bau ersetzt wurde.
Das Mittelalter brachte für Ried im Traunkreis eine vor allem wirtschaftliche Aufwertung, weil der Ort direkt an der in den Osten Österreichs führenden Salzstraße aus dem Salzkammergut lag. Heute ist
Ried ein wirtschaftlich dreigeteilter Ort. Gewerbe- und Industriebetriebe sind hier ebenso vorhanden wie die Landwirtschaft. Dank der Anbindung an die Phyrnautobahn hat Ried auch direkten Zugang zum
großen Wirtschaftsraum der Europäischen Union.
Sehenswürdigkeiten von Ried im Traunkreis:
Gleich drei Sakralbauten erwarten den Besucher von Ried. Da wäre zum einen die Pfarrkirche, die dem Hl. Nikolaus geweiht ist. An der Stelle eines früheren Baues wurde zwischen 1476 und 1480 das heute
sichtbare, spätgotische Gotteshaus errichtet. Schon von weitem ist der Turm sichtbar, der an drei Seiten bis fast zur Turmuhr hinauf mit Efeu bedeckt ist. Der Efeustock ist im Übrigen einer der
größten in ganz Oberösterreich und wurde Mitte der 80er Jahre von der Landesregierung unter Naturschutz gestellt. Das Innere der Kirche wird von drei Altären dominiert, auf denen mehrere
Heiligenfiguren zu sehen sind.
Im rund vier Kilometer entfernten Weigersdorf liegt die Filialkirche, die ebenso im spätgotischen Stil errichtet wurde wie die Kirche von Ried. Im Inneren trifft der Besucher allerding auch auf einen
starken barocken Einfluss, wobei vor allem die Altäre und die Kanzel ins Auge stechen. Darüber hinaus gibt es, und das ist eine weitere Parallele zur Rieder Kirche, zahlreiche Heiligenstatuen im
Inneren des Gotteshauses.
Das dritte und letzte sakrale Gebäude der Region ist die Kapelle Maria Haslach. Sie wurde in der Nähe eines Lindenbaumes errichtet, an dem ein Gnadenbild hing und der für die Bewohner der Gegend ein
vielbesuchter Ort zum Beten war. Der heutige Bau stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und wird von einem Altar mit Scheintabernakel dominiert. Ein neues Gnadenbild befindet sich gleich darüber und
wird von Darstellungen der sieben Schmerzen Marias flankiert. Aber auch das alte Gnadenbild kann heute in der Kapelle besichtigt werden.
Aktivitäten in und um Ried im Traunkreis:
Neben der Möglichkeit, Ried als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Bergwelt des Salzkammergutes und der Pyhrn-Priel-Region zu nutzen, hat die Gemeinde selbst auch einiges an sportlichen Aktivitäten zu
bieten. Die Palette reicht dabei vom Tennis übers Wandern bis hin zum Beach-Volleyball.