Hinterstoder liegt im
Bezirk Kirchdorf an der Krems im Traunviertel, im Süden Oberösterreichs an der Grenze zur Steiermark im
Quellgebiet des Steyr-Flusses am Fuße des Großen Priel, des Kleinen Priel, der Spitzmauer und der Ausläufer des Warscheneck. Von der Gesamtfläche des Gemeindegebietes Hinterstoder ist nahezu die
Hälfte bewaldet. Ortsteile der Gemeinde sind Hinterberg, Hinterstoder, Mitterstoder, Vordertambergau.
Über die Geschichte von Hinterstoder
Ursprünglich lag Hinterstoder im Ortsteil des Herzogtums Bayern. Ab dem 12. Jahrhundert gehört die Gemeinde zum
Hinterstoder liegt im
Bezirk Kirchdorf an der Krems im Traunviertel, im Süden Oberösterreichs an der Grenze zur Steiermark im
Quellgebiet des Steyr-Flusses am Fuße des Großen Priel, des Kleinen Priel, der Spitzmauer und der Ausläufer des Warscheneck. Von der Gesamtfläche des Gemeindegebietes Hinterstoder ist nahezu die
Hälfte bewaldet. Ortsteile der Gemeinde sind Hinterberg, Hinterstoder, Mitterstoder, Vordertambergau.
Über die Geschichte von Hinterstoder
Ursprünglich lag Hinterstoder im Ortsteil des Herzogtums Bayern. Ab dem 12. Jahrhundert gehört die Gemeinde zum Herzogtum Österreich. Die
erste urkundliche Erwähnung von Hinterstoder stammt aus dem Jahr 1240. Man geht davon aus, dass Stoder ein slawischer Name ist, der ungefähr steiniger Boden oder „kalt“ bedeutet. Ab dem Jahr 1490
wird Hinterstoder dem Fürstentum „Österreich ob der Enns“ zugerechnet. Im Jahr 1774 wirkte in der Gemeinde Hinterstoder der erste Lehrer. Im Jahr 1783 wurde in der Gemeinde mit dem Bau einer Kirche
begonnen.
Während der napoleonischen Kriege war Hinterstoder mehrfach von Truppen besetzt. Der damalige Pfarrer konnte viel Leid von der Bevölkerung abwenden, da er sehr gebildet war und französisch sprach. Im
Jahr 1874 erhielt die Gemeinde Hinterstoder ein eigenes Postamt. Der erste Arzt übte seine Praxis im Jahr 1897 in der Gemeinde Hinterstoder aus. Zuvor erfolgte die ärztliche Betreuung von
Vorderstoder aus. Um 1890 bann die Bedeutung des Fremdenverkehrs für die Gemeinde. Seit dem Jahr 1918 gehört die Gemeinde Hinterstoder zum österreichischen Bundesland Oberösterreich. Mit dem
Anschluss von Österreich an Deutschland, im Jahr 1938 wurde Hinterstoder Teil der Gau Oberdonau. Mit der Wiederherstellung von Österreich nach dem zweiten Weltkrieg wurde Hinterstoder wieder Teil von
Oberösterreich.
1994 schloß sich der Ort der Aktion „Dorferneuerung“ des Landes Oberösterreich an. Es wurden in der Folge mehrere bauliche Veränderungen an der Ortsdurchfahrt, der Straßenraumgestaltung und an den
Fassaden der Häuser vorgenommen. 1998 wurde Hinterstoder auch in die europäische Dorferneuerung aufgenommen und 2000 mit dem „Europäischen Dorferneuerungspreis“ ausgezeichnet.
Im Zuge der Sanierung des Amtshauses wurde 1998 das Ausstellungshaus „Alpineum“ angebaut und mit Beginn der Landesausstellung 1998 „Land der Hämmer - Heimat Eisenwurzen“ eröffnet. Die
Landesausstellung brachte viele Besucher ins Alpineum und zum Themenweg „Flötzersteig“ und wurde ein voller Erfolg. Im Jahr 2000 stieg das „Alpineum“ in die Finalrunde um die Verleihung des
„Europäischen Museumsspreises“ auf und konnte dabei einen hervorragenden Erfolg erzielen.
Ebenfalls im Jahr 1998 wurde in Zusammenarbeit mit der Umweltberatung Kirchdorf das Pilotprojekt „ÖKO-Audit“ in Angriff genommen, mit dem sich die Gemeinde zu umweltbewußtem Handeln in allen
Bereichen des öffentlichen Dienstes bekennt. Es wurden Umweltleitlinien ausgearbeitet, die es in den kommenden Jahren zu verwirklichen gilt.
Freizeitbeschäftigung in Hinterstoder
Im Winter laden herrliche Pisten zum Schifahren und Snowboarden ein. Es gibt auch schöne Langlaufstrecken und Rodelstrecken in Hinterstoder. Man kann in der Gemeinde auch Winterwandern,
Eisstockschießen und Pferdeschlittenfahrten unternehmen. Des weitern kann man in einer Tennishalle Tennisspielen und in der schönen Natur von Hinterstoder Schitouren unternehmen. Im Gemeindegebiet
von Hinterstoder kann man auch paragleiten.
Im Sommer laden viele Spazierwege zum Spazierengehen und Wandern ein. Man kann in der Gemeinde auch Nordic-Walken und Laufen. Die Bergwelt von Hinterstoder lädt außerdem zum Bergsteigen und Klettern
ein. Es gibt im Gemeindegebiet zusätzlich schöne Mountainbikestrecken und man kann auch Höllentouren unternehmen. In der Gemeinde Hinterstoder gibt es auch einen Tennisplatz und die Möglichkeit zum
Paragleiten, Pferdekutschenfahren, Fischen und Baden.