Die Marktgemeinde Pram im
Bezirk Grieskirchen liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel auf 435 Metern Höhe. Pram hat zirka 1.900
Einwohner und eine Fläche von 20 Quadratkilometer. Knapp 10 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet und rund 80 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Die Gemeinde Pram besteht aus 40
Ortschaften, darunter Großpoxruck, Irringsdorf, Oberprenning, Standharting und Schulterzucker.
Auszug aus der Geschichte von Pram:
Wie große Teile von Oberösterreich gehörte auch der Ort Pram ursprünglich zu Bayern. Ab dem 12. Jahrhundert war er
Die Marktgemeinde Pram im
Bezirk Grieskirchen liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel auf 435 Metern Höhe. Pram hat zirka 1.900
Einwohner und eine Fläche von 20 Quadratkilometer. Knapp 10 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet und rund 80 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. Die Gemeinde Pram besteht aus 40
Ortschaften, darunter Großpoxruck, Irringsdorf, Oberprenning, Standharting und Schulterzucker.
Auszug aus der Geschichte von Pram:
Wie große Teile von Oberösterreich gehörte auch der Ort Pram ursprünglich zu Bayern. Ab dem 12. Jahrhundert war er Bestandteil des Herzogtums Österreich. Zum Fürstentum „Ob der Enns“ wird er seit dem
Jahr 1490 gerechnet. Pram wurde während der Napoleonischen Kriege mehrfach besetzt. Seit der Gründung des Bundeslandes Oberösterreich im Jahre 1918 gehört Pram zu diesem Bundesland.
Sehenswürdigkeiten in Pram:
Zu den Sehenswürdigkeiten in Pram zählt unbestritten die Pfarrkirche des Ortes. Die ursprünglich gotische Kirche entstand im 14. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt das wunderbare Glasgemälde im
Kircheninneren. Im Jahre 1729 wurde sie von J. Perwanger barockisiert. Das innere der Kirche von Pram besticht nun durch seine spätbarocke Ausstattung.
Im Pfarrhof der Kirche kann man eine Besonderheit der heimischen Krippenkunst besichtigen. Das berühmte Krippenwerk von Pram wurde in der Schwanthalerwerkstätte von Peter Schwanthaler geschaffen. Die
Krippe besteht aus sechs Bildern, die alle sehr detailreich gestaltet wurden. Sie behandeln die biblischen Themen Anbetung der Hirten und der heiligen Drei Könige, Beschneidung Christi, Kindermord in
Bethlehem, Flucht nach Ägypten und Hochzeit zu Kana.
Das Renaissanceschloss Feldegg wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Der schlichte Viereckbau wird von einem quadratischen Turm überragt. Der dreigeschossige Bau mit markanten Steildächern
steht inmitten eines Parks. Im Schloss ist heute unter anderem das Schlossmuseum untergebracht. Es erläutert die Geschichte des Schlosses. Es befindet sich auch eine Sammlung des Wiener Bildhauers
Gustav Gurschner. Im Garten stellen verschiedene Künstler ihre Werke aus. Die Galerie im Traodkasten zeigt Wechselausstellungen heimischer Künstler.
Auch das Freilichtmuseum Furthmühle sollte man besuchen. Die 1371 erstmals erwähnte Furthmühle stelle heute ein stattliches Ensemble bestehend aus der Mühle, einer Säge und mehreren Nebengebäuden
dar. Sie präsentiert sich mit der technischen Ausstattung aus der Zeit von 1898 bis 1950. In die Anlage ist die Heimatstube integriert, die die Geschichte des Ortes Pram dokumentiert.