Mitten drin im Hausruckviertel, auf einer Höhe von 397 Metern, liegt die Gemeinde Kallham. Sie gehört zum politischen
Bezirk
Grieskirchen und hat derzeit rund 2.600 Einwohner. Die knapp 27 km² große Gemeinde wird in insgesamt 50 Katastralgemeinden und Ortsteile unterteilt, zu denen unter anderem Aigen, Erlach und
Parzleithen gehören.
Aus der Gemeindechronik von Kallham:
Die Geschichte von Kallham dürfte bereits kurz nach der Völkerwanderung beginnen. Die ersten Siedler der Region waren die Bayern zu Beginn des 6. Jahrhunderts. Die erste urkundliche Erwähnung
Mitten drin im Hausruckviertel, auf einer Höhe von 397 Metern, liegt die Gemeinde Kallham. Sie gehört zum politischen
Bezirk
Grieskirchen und hat derzeit rund 2.600 Einwohner. Die knapp 27 km² große Gemeinde wird in insgesamt 50 Katastralgemeinden und Ortsteile unterteilt, zu denen unter anderem Aigen, Erlach und
Parzleithen gehören.
Aus der Gemeindechronik von Kallham:
Die Geschichte von Kallham dürfte bereits kurz nach der Völkerwanderung beginnen. Die ersten Siedler der Region waren die Bayern zu Beginn des 6. Jahrhunderts. Die erste urkundliche Erwähnung geht
auf das Jahr 1120 zurück, als zum ersten Mal ein Mitglied des Ministerialengeschlechtes „de Chalheim" genannt wird. Kallham hatte seit jeher eine verkehrstechnisch gute Lage.
Bereits die Römer ließen die Verbindungsstraße von Eferding nach Braunau an der Hausruck-Gemeinde vorbeiführen, und als in Oberösterreich noch der Weinbau in großen Mengen betrieben wurde, führte die
Weinstraße durch den Ort. Dadurch bekam auch die Kirche in Kallham relativ schnell den Vorzug vor der Schwesterpfarre in Taufkirchen, mit der sie bis zu dem Zeitpunkt unter einem Doppelnamen
firmierte.
Zum Kriegsschauplatz wurde Kallham zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als sich im Zuge des spanischen Erbfolgekrieges der österreichische Hauptmann Martin Fueger im Wasserschloss des heutigen Ortsteiles
Erlach verschanzte und erst auf Bitten der Bauern aufgab. Fueger fand den Tod, als man ihn verwundete und in ein brennendes Haus warf. In denselben Kriegshandlungen wurde Kallham mitsamt seiner
Kirche ein Raub der Flammen. Daran erinnert heute das schmiedeeiserne Kreuz im Ortsteil Schildorf.
Sehenswürdigkeiten von Kallham:
Zwei Kirchen sind es, die in erster Linie für Gäste von Kallham einen Besuch wert sein sollten. Da wäre zum einen die Barockkirche im Ortszentrum. Schon von weitem grüßt der wunderschöne Zwiebelturm
die Gäste. Wegen ihm hat die Kirche auch seit langer Zeit den Beinamen „Innviertler Dom". Aber auch die gesamte Pfarre von Kallham hat eine lange und wechselvolle Geschichte aufzuweisen. Im Inneren
beeindruckt neben zahlreichen anderen Barockschönheiten auch noch das Altarbild, das die Himmelfahrten von Christus und seiner Mutter Maria zeigt. Die Kirche ist Maria Himmelfahrt geweiht, und jedes
Jahr am 15. August findet der große Kirtag statt.
Etwas höher gelegen als Kallham selbst steht auf einem Hügel die Filialkirche im Ortsteil Kimpling. Die dem Hl. Laurentius geweihte Kirche wurde im spätgotischen Stil errichtet und bietet einen
herrlichen Ausblick über Kallham und das angrenzende Hausruckviertel. Die kleine Kirche war es auch, die Bewohner von Kimpling im Jahr 1783 bis nach Wien zum Kaiser brachte. Dort baten sie den
Herrscher darum, die Kirche doch zu erhalten.
Freizeitmöglichkeiten in Kallham:
Kallham ist in erster Linie eine Sommertourismusgemeinde. Nicht, dass im Winter nichts los wäre. Die Langlaufloipen der Region hätten da ebenso
etwas dagegen wie die Eisstockbahnen. Aber das Hauptaugenmerk liegt nun mal auf den Aktivitäten der warmen Jahreszeit. Beach-Volleyball ist im ortsansässigen Freibad ebenso möglich wie ungetrübter
Badespaß, Tennisfreunde kommen genauso auf ihre Kosten wie Wandervögel oder diejenigen, die gerne im Sattel des Drahtesels die Gegend erkunden.