Die Stadt Bad Ischl im oberösterreichischen
Bezirk Gmunden erstreckt sich im Zentrum des Salzkammergutes auf einer Fläche von 163 Quadratkilometern
in 468 Metern Seehöhe und ist in die Katastralgemeinden Ahorn, Bad Ischl, Haiden, Jainzen, Kaltenbach, Lauffen, Lindau, Pfandl, Perneck, Reiterndorf und Rettenbach unterteilt.
Aus der Geschichte von Bad Ischl:
Vermutlich gab es im Raum Bad Ischl schon zur Hallstatt- und La-Tène-Zeit erste Besiedelungen; ganz bestimmt aber um 15 vor Christus zur Zeit
der Römischen Herrschaft. Eine bewegte Geschichte hat der heutige Kurort hinter sich,
Die Stadt Bad Ischl im oberösterreichischen
Bezirk Gmunden erstreckt sich im Zentrum des Salzkammergutes auf einer Fläche von 163 Quadratkilometern
in 468 Metern Seehöhe und ist in die Katastralgemeinden Ahorn, Bad Ischl, Haiden, Jainzen, Kaltenbach, Lauffen, Lindau, Pfandl, Perneck, Reiterndorf und Rettenbach unterteilt.
Aus der Geschichte von Bad Ischl:
Vermutlich gab es im Raum Bad Ischl schon zur Hallstatt- und La-Tène-Zeit erste Besiedelungen; ganz bestimmt aber um 15 vor Christus zur Zeit
der Römischen Herrschaft. Eine bewegte Geschichte hat der heutige Kurort hinter sich, Konflikte rund um das kostbare Salz besonders im Hochmittelalter gab es viele. Im 19. Jahrhundert wurde die
Heilwirkung der Solebäder entdeckt, und im Jahre 1823 das erste Heilbad gegründet. Staatskanzler Metternich, die Eltern von Kaiser Franz Josef und Erzherzog Rudolf zählten zu den Kurgästen Bad
Ischls. Kaiser Franz Joseph I. hatte in Bad Ischl zwischen 1849 und 1914 seine Sommerresidenz und verlobte sich 1853 im damaligen Seeauerhaus, wo heute das Museum untergebracht ist, mit seiner Sisi,
Elisabeth von Bayern.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziel in Bad Ischl:
Die Kaiservilla, Sommerresidenz von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi), war ursprünglich eine Biedermeiervilla und das Hochzeitsgeschenk von Erzherzogin Sophie an
ihren Sohn, den Kaiser. Heute glänzt die beeindruckende Villa im neoklassizistischen Stil, umgeben von einem riesigen englischen Park.
Das Museum der Stadt Bad Ischl erzählt von der Geschichte des Salzkammergutes im Allgemeinen und von der Geschichte des Kurorts im Besondern. Untergebracht im ehemaligen Seeauerhaus finden hier immer
wieder interessante Sonderausstellungen statt.
Das ehemalige Anwesen von Franz Lehár, die Lehár Villa, beherbergt heute ein weiteres Museum. Möbel, Gemälde, Uhren oder auch Skulpturen aus verschiedenen Stilepochen können hier besichtigt werden.
Ebenso sind das Museum Fahrzeug-Technik-Luftfahrt, das im Marmorschlössel und gleichzeitig ehemaligem Teehaus von Kaiserin Sisi untergebrachte Photomuseum, das Freilichtmuseum Ischlerbahn sowie das
Haenel-Pancera-Familienmuseum mit Sicherheit einen Besuch wert.
Die Stadtpfarrkirche ist dem Heiligen Nikolaus geweiht und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Besonders sehenswert sind die Fresken von Georg Madner und ein Altarbild des berühmten Leopold Kupelwieser.
Weitere Sakralbauten in Bad Ischl sind beispielsweise die Evangelische Pfarrkirche aus dem späten 19. Jahrhundert, die Kalvarienbergkirche, erbaut zu Beginn des 18. Jahrhunderts oder die Kreuzkapelle
am Traunkai, die aus dem Jahre 1726 stammt. Der Friedhof, angelegt im Jahre 1719, ist Ruhestätte von berühmten Persönlichkeiten wie Leopold Hasner, Franz Lehar oder Richard Tauber.
Nicht nur wunderschöne Bauten befinden sich in Bad Ischl, sondern auch zahlreiche Naturdenkmäler, wie beispielsweise der Hohenzoller Wasserfall, die Rettenbach-Klamm, der Siriuskogl oder die
Katrin-Alm.
Neben kulturellen Angeboten hat Bad Ischl durchaus aber ein sehr attraktives und vielfältiges Angebot für Naturliebhaber und Sportler zu bieten – erwähnt sei hier besonders die Wildnis- und
Survivalschule mit äußerst interessanten Workshops, Camps und Expeditionen.