Pregarten ist eine Stadtgemeinde mit zirka 4.900 Einwohnern im oberösterreichischen
Bezirk Freistadt. Die Stadtgemeinde Pregarten besitzt
eine Fläche von beinahe 28 Quadratkilometern und liegt auf 425 Meter Höhe im Mühlviertel. Mehr als 22 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet und annähernd 68 Prozent werden landwirtschaftlich
genutzt. Das Stadtzentrum liegt in der Nähe der Feldaist auf einer Anhöhe. Die Gemeinde Pregarten hat 18 Ortsteile, darunter Burbach, Netzberg, Selker und Zainze.
Aus der Geschichte von Pregarten:
Durch Funde aus dem Neolithikum ist bewiesen, dass es
Pregarten ist eine Stadtgemeinde mit zirka 4.900 Einwohnern im oberösterreichischen
Bezirk Freistadt. Die Stadtgemeinde Pregarten besitzt
eine Fläche von beinahe 28 Quadratkilometern und liegt auf 425 Meter Höhe im Mühlviertel. Mehr als 22 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet und annähernd 68 Prozent werden landwirtschaftlich
genutzt. Das Stadtzentrum liegt in der Nähe der Feldaist auf einer Anhöhe. Die Gemeinde Pregarten hat 18 Ortsteile, darunter Burbach, Netzberg, Selker und Zainze.
Aus der Geschichte von Pregarten:
Durch Funde aus dem Neolithikum ist bewiesen, dass es sich beim Stadtgebiet von Pregarten um ein sehr altes Siedlungsgebiet handelt. Die erste
urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1230. Bereits im 13. Jahrhundert verfügte Pregarten über das Marktrecht. Die Bewohner lebten neben der Landwirtschaft von der Leinenweberei. Mehrere Brände
verwüsteten die Stadt im Laufe der Geschichte. Im Jahre 2002 wurde Pregarten zur Stadt erhoben.
Sehenswürdigkeiten in Pregarten:
Zu den Sehenswürdigkeiten von Pregarten gehört zweifelsfrei die Pfarrkirche. Sie wurde in neugotischem Stil Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Die Inneneinrichtung stellt ein gelungenes Beispiel für
den Historismus dar. Das Ziel war es, ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, bestehend aus Architektur und Inneneinrichtung. Die Vorgängerkirche wurde 1903 abgerissen, an sie erinnert noch eine Mariensäule
an ihrem Standort am Marktplatz.
Auch die Burgruine Reichenstein sollte man sich nicht entgehen lassen. Sie Burg wurde erstmals im Jahre 1230 urkundlich erwähnt. Sie wurde mehrfach erweitert und umgebaut. Seit 1729 ist das Gebäude
im Besitz der Familie Starhemberg. Ab dem 18. Jahrhundert verfiel die Burg zur Ruine. In den Neunzigern des vorigen Jahrhunderts wurde mit der Restaurierung begonnen. In der Ruine ist heute das
Burgmuseum untergebracht. Funde, die im Rahmen der Restaurierung zu Tage kamen werden ausgestellt. Die Fundkeramik, aber auch Münzen, Waffenreste und Schmuckstücke geben Zeugnis vom Leben auf der
Burg.
Weiters ist das Waldaistmuseum „Waldaist-Stöckl“ in der Burgruine Reichenstein untergebracht. Es widmet sich dem Tierbestand und der Pflanzenwelt an der Waldaist. In drei Räumen erfährt der
interessierte Besucher alles über die Geschichte und die Gegenwart des Flusses. Das „Waldaist-Stöckl“ befindet sich in einem Anbau der Burgkapelle. Erwähnenswert ist noch der wunderbare Ausblick über
die Waldaistschlinge.
Nicht versäumen sollte man einen Besuch des Heimathauses in Pregarten. In zehn Schauräumen werden dem Besucher anhand unzähliger Exponate die kulturelle Vergangenheit und die Entwicklung des Ortes
nahe gebracht.
Zu erwähnen ist noch das Kultur-und Veranstaltungszentrum „Bruckmühle“. Das ganze Jahr über finden die verschiedensten Veranstaltungen statt. Es ist die Heimat der aktiven Kunst-und Kulturschaffenden
der ganzen Region.