Die Marktgemeinde Hagenberg im Mühlkreis befindet sich im Bezirk Freistadt im Bundesland Oberösterreich. Hagenberg im Mühlkreis hat rund 2.500 Einwohner und liegt auf einer Seehöhe von 444 Meter. Die
Marktgemeinde Hagenberg besitzt etwa 15 km² Fläche, von der knapp ein Drittel bewaldet ist und etwa 60 Prozent landwirtschaftlich genutzt werden. Aufgrund seines Forschungszentrums RISC ist der Name
Hagenberg über die Grenzen Oberösterreichs hinaus bekannt geworden.
Aus der Geschichte von Hagenberg im Mühlkreis
Im Jahre 1139 wird erstmals die Burg von Hagenberg erwähnt. In den
Die Marktgemeinde Hagenberg im Mühlkreis befindet sich im Bezirk Freistadt im Bundesland Oberösterreich. Hagenberg im Mühlkreis hat rund 2.500 Einwohner und liegt auf einer Seehöhe von 444 Meter. Die
Marktgemeinde Hagenberg besitzt etwa 15 km² Fläche, von der knapp ein Drittel bewaldet ist und etwa 60 Prozent landwirtschaftlich genutzt werden. Aufgrund seines Forschungszentrums RISC ist der Name
Hagenberg über die Grenzen Oberösterreichs hinaus bekannt geworden.
Aus der Geschichte von Hagenberg im Mühlkreis
Im Jahre 1139 wird erstmals die Burg von Hagenberg erwähnt. In den Folgejahrhunderten von mehreren Besitzern umgebaut und erweitert, entstand im 17. Jahrhundert eine Schlossanlage im Renaissancestil.
Nach einem Brand 1728 wurde das Schloss wieder aufgebaut, drohte aber im 19. Jahrhundert wieder zu verfallen. Seit einer Generalrenovierung in den 1960er Jahren ist das Schloss wieder bewohnbar. Der
Ort selber gehörte ab 1490 zum Fürstentum Österreich ob der Enns und, nach mehrfachen Besetzungen während der Napoleonischen Kriege und dem Ersten Weltkrieg, ab 1918 zum Bundesland
Oberösterreich.
Sofwarepark Hagenberg
Bekannt ist Hagenberg im Mühlkreis für seinen Softwarepark. Sowohl im Schloss Hagenberg als auch in modernen Bauten werden Workshops, Seminare und Kulturveranstaltungen abgehalten. Vor allem für
seine Studienlehrgänge im Bereich digitale Medien, Hard- und Software Engineering oder Bioinformatik und seinem Forschungsinstitut RISC hat sich Hagenberg, das „Sillicon Valley des Mühlviertels“,
einen Namen über die Grenzen Österreich hinaus gemacht.
Sehenswertes in Hagenberg im Mühlkreis
Eine sakrale Sehenswürdigkeit von Hagenberg im Mühlkreis ist die Pfarrkirche, die 1983 errichtet wurde. Interessant zu besichtigen ist auch die Schlosskapelle, die in barockem Stil erbaut wurde. Das
im Jahr 1610 entstandene Gebäude wurde 1728 durch einen Brand zerstört und danach wieder aufgebaut. Bemerkenswert dabei sind der Baldachin-Hochaltar mit der Heiligen Familie sowie die Seitenaltäre,
welche von dem bekannten Künstler Bartolomeo Altomonte gestaltet wurden.
Das Schloss Hagenberg ist neben Forschungs- und Bildungseinrichtungen auch für Trauungen und Kleinveranstaltungen geeignet. Weitere Sehenswürdigkeiten von Hagenberg im Mühlkreis sind die zwei
Statuen des Heiligen Nepomuk sowie der Schlosspark mit seinen außergewöhnlichen Baumarten und kleinen Teichen.
Wandern in Hagenberg im Mühlkreis
Der Winterwanderweg Hagenberg lädt zum
Wandern in Oberösterreich ein. Durch Wiesen und Felder, vorbei am Schloss Hagenberg, der Kumpfmühle, der
Sportanlage und dem großen Teich bietet dieser Rundwanderweg nicht nur im Winter Wandervergnügen. Mit seinen rund 2 Stunden Gehzeit ist der Rundweg so angelegt, dass die ganze Familie die Tour
beschreiten kann.