Bad Zell, eine Marktgemeinde im Mühlviertler
Bezirk Freistadt und liegt auf einer Seehöhe von 515 Metern. Das Gemeindegebiet umfasst rund 46
Quadratkilometer und wird teilweise von den Flussläufen der Naarn und des Haselbaches begrenzt. Unterteilt wird die Marktgemeinde mit rund 2.800 Einwohnern in insgesamt 14 Ortsteile, zu denen unter
anderem Barndorf, Zellhof und Riegl gehören.
Aus dem Geschichtsbuch von Bad Zell:
Nach seiner ersten urkundlichen Erwähnung zur Mitte des 9. Jahrhunderts war das Gebiet rund um das heutige Bad Zell zuerst lange Zeit im Besitz des Klosters
Bad Zell, eine Marktgemeinde im Mühlviertler
Bezirk Freistadt und liegt auf einer Seehöhe von 515 Metern. Das Gemeindegebiet umfasst rund 46
Quadratkilometer und wird teilweise von den Flussläufen der Naarn und des Haselbaches begrenzt. Unterteilt wird die Marktgemeinde mit rund 2.800 Einwohnern in insgesamt 14 Ortsteile, zu denen unter
anderem Barndorf, Zellhof und Riegl gehören.
Aus dem Geschichtsbuch von Bad Zell:
Nach seiner ersten urkundlichen Erwähnung zur Mitte des 9. Jahrhunderts war das Gebiet rund um das heutige Bad Zell zuerst lange Zeit im Besitz des Klosters Regensburg, ehe es an die Habsburger fiel.
Der Ortsname selbst schien erstmals Anfang des 13. Jahrhunderts in einer Urkunde auf, damals noch als „Celle“. Nach mehreren kriegerischen Handlungen im Verlauf der folgenden Jahrhunderte entwickelte
sich Bad Zell im 18. Jahrhundert zu einem bedeutenden Marienwallfahrtsort.
Traurige Berühmtheit erlangte die Marktgemeinde in der gleichen Zeit auch dadurch, dass immer wieder Hexenprozesse stattfanden, der letzte davon 1740. In der jüngeren Geschichte waren es vor allem
die Tage des Zweiten Weltkrieges, in denen Bad Zell zum Schauplatz von kriegerischen Handlungen wurde. Nach Kriegsende wurden die Heilquellen der Umgebung untersucht, was dazu führte, dass Bad Zell
in den 70er Jahren den Beinamen „Bad“ erhielt und zeitgleich auch ein Kurhaus errichtet wurde. Heute ist der Ort vor allem für seine Radontherapien über die Grenzen von Österreich bekannt.
Sehenswertes in Bad Zell:
An der südlichen Ortsgrenze liegt eine Sehenswürdigkeit, die Bad Zell zu dem gemacht hat, was es heute ist – das Hedwigsbründl. Benannt nach der Heiligen Hedwig, die auf der Wallfahrt nach Rom hier
Halt gemacht haben soll, ist die Quelle heute nicht nur Namensgeber, sondern auch Hauptspeisequelle der gleichnamigen Kuranstalt. Das Wasser der Quelle soll helfen, die Liebe, die Lebensfreude und
die Kraft des Vergessens im Menschen zu stärken.
Nicht weit davon entfernt steht, auf einem steil abfallenden Geländerücken, die Pfarrkirche der Marktgemeinde Bad Zell. Sie ist eine Mixtur aus verschiedenen baugeschichtlichen Epochen, wobei der
heutige Bau stark vom Barock geprägt ist. Im 18. Jahrhundert war die Kirche ein beliebtes Ziel für die Wallfahrer. Die Grundfesten des Gotteshauses stammen aus der Romanik, auf denen später ein
gotischer Bau errichtet wurde. Der bemerkenswerte Hochaltar, der den gesamten Chor der Kirche miteinbezieht, stammt aus dem Barock, ebenso wie ein sehenswertes Fresko des berühmten Kirchenmalers
Bartolomeo Altomonte. Rund um die Jahrhundertwende wurde ein Teil des Sakralbaues regotisiert. Aus dieser Zeit stammen unter anderem die Seitenaltäre und der Kreuzweg. Überragt wird die Kirche von
einem weithin sichtbaren, 45 Meter hohen Turm.
Dass Bad Zell schon lange ein Markt mit eigener Gerichtsbarkeit ist, davon legt der Pranger am Marktplatz Zeugnis ab. Nennenswert dabei ist vor allem das Prangermandl, das die Säule abschließt und
das einzige noch erhaltene dieser Art in ganz Oberösterreich ist.
Darüber hinaus erwarten die Besucher von Bad Zell noch das bäuerliche Heimatmuseum „Salomons Dachboden“ sowie die beiden Schlösser Zellhof und Aich, wobei letzeres heute als Bauernhof betrieben
wird.
Freizeit in Bad Zell:
Neben einem Besuch der Kuranstalt bietet die Marktgemeinde im Mühlviertel auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten. Die Angebotspalette reicht dabei vom Bogenschießen und
Klettern über Tennis und Reiten bis hin zum Wandern. Hier warten mehr als ein Dutzend unterschiedliche Routen auf die wanderfreudigen Besucher von Bad Zell und laden zum Erkunden der hügeligen
Landschaft der Region ein.