Unweit der Donau liegt auf einem 489 Meter hohen Gneisriegel die oberösterreichische Gemeinde Stroheim. Sie gehört zum politischen
Bezirk Eferding
und hat derzeit rund 1.600 Einwohner. Das knapp 29 km² umfassende Gebiet der Hausruckviertler Gemeinde gliedert sich in insgesamt 22 Ortsteile und Katastralgemeinden, zu denen unter anderem Mayrhof,
Dunzing und Wögern gehören.
Aus der Geschichte von Stroheim:
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde erfolgte im Jahre 1110, damals noch unter dem Namen „Strachen“. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts herauf war die heutige Gemeinde
Unweit der Donau liegt auf einem 489 Meter hohen Gneisriegel die oberösterreichische Gemeinde Stroheim. Sie gehört zum politischen
Bezirk Eferding
und hat derzeit rund 1.600 Einwohner. Das knapp 29 km² umfassende Gebiet der Hausruckviertler Gemeinde gliedert sich in insgesamt 22 Ortsteile und Katastralgemeinden, zu denen unter anderem Mayrhof,
Dunzing und Wögern gehören.
Aus der Geschichte von Stroheim:
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde erfolgte im Jahre 1110, damals noch unter dem Namen „Strachen“. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts herauf war die heutige Gemeinde eine
Grundherrschaft, ehe 1848 mit der Gründung der beiden heutigen Katastralgemeinden Mayrhof und Großstroheim die Umwandlung in die heutige Verwaltungsform erfolgte.
Sehenswertes in und um Stroheim:
Dreh- und Angelpunkt der Gemeinde oberhalb des Eferdinger Beckens ist die Pfarrkirche. Sie wurde im frühen 13. Jahrhundert vom Schaunberger Grafen Johann errichtet. Als Mitglied des Johanniterordens
überließ er die Verwaltung des Gotteshauses auch seinen Ordensbrüdern. Dies führte in späterer Folge auch dazu, dass das Malteserkreuz Teil des heutigen Ortswappens wurde. Der ursprüngliche Stil der
Kirche war gotisch, doch wurde dieser durch Umbauten in der Folgezeit immer wieder verändert. Heute hat das Gotteshaus, das dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht ist, einen größtenteils neugotischen
Stil vorzuweisen, dessen 52 Meter hoher Turm die Besucher von Stroheim schon von weitem begrüßt.
Im Ortsteil Geisberg wurde um das Jahr 1901 die Landerlkapelle errichtet. Sie geht auf eine Stiftung des Klosters in
Pupping zurück und
ist heute nicht nur Zielpunkt der alljährlichen Prozession zu Christi Himmelfahrt, sondern auch ein häufig gewählter Ort für Hochzeiten.
Wer gerne Naturerlebnis mit ein bisschen Mystik verbindet, der sollte dem „Garten der Geheimnisse“ einen Besuch abstatten. Das über 20.000 m² große Areal ist nicht nur ein Paradies für Gartenfreunde,
sondern auch ein idealer Platz für alle, die vom Stress und Alltag einmal ausspannen wollen und die körpereigenen Akkus wieder aufladen wollen. Einen grandiosen Ausblick vom Eferdinger Becken bis
hinein in die Bergwelt des Salzkammergutes gibt es gratis dazu.
Die letzte, aber nicht minder interessante Sehenswürdigkeit in der Gegend rund um Stroheim ist die Aussichtswarte auf dem Mayrhoferberg. Der Berg selbst ist mit seinen knapp 650 Metern die höchste
Erhebung des Bezirkes und bietet Besuchern einen Panoramablick von den Granithügeln des Mühlviertels über die ebenen Flächen des Zentralraumes und Alpenvorlandes bis hin zu den mächtigen Gipfeln der
Kalkalpen im Süden von Oberösterreich.
Freizeitgestaltung in Stroheim:
Hier wird das Hauptaugenmerk auf das Wandern gelegt. Unzählige Wanderwege warten darauf, dass sich die Besucher die Wanderschuhe schnüren und sich auf Erkundungstour durch die Landschaft begeben. In
letzter Zeit sind mit den beiden Themenwegen „Auf den Spuren unserer Ahnen“ und „Rund um den Mayrhoferberg“ zwei neue und interessante Routen dazugekommen. Das sportliche Angebot von Stroheim wird
durch Möglichkeiten zum Tennisspielen und Langlaufen abgerundet.