Auf 315 Metern Seehöhe liegt die Marktgemeinde St. Marienkirchen an der Polsenz, die zum oberösterreichischen
Bezirk Eferding gehört. Derzeit
finden rund 2300 Menschen in der knapp 24 km² großen Marktgemeinde im Hausruckviertel ein Zuhause. St. Marienkirchen an der Polsenz gliedert sich in insgesamt 19 Ortsteile und Katastralgemeinden, zu
denen unter anderem Pernau, Lengau und Doppl gehören.
Aus der Geschichte von St. Marienkirchen an der Polsenz:
Die Gemeinde war über viele Jahrhunderte hinweg im Besitz der bayrischen Herzöge, ehe es im 12. Jahrhundert dem damaligen
Auf 315 Metern Seehöhe liegt die Marktgemeinde St. Marienkirchen an der Polsenz, die zum oberösterreichischen
Bezirk Eferding gehört. Derzeit
finden rund 2300 Menschen in der knapp 24 km² großen Marktgemeinde im Hausruckviertel ein Zuhause. St. Marienkirchen an der Polsenz gliedert sich in insgesamt 19 Ortsteile und Katastralgemeinden, zu
denen unter anderem Pernau, Lengau und Doppl gehören.
Aus der Geschichte von St. Marienkirchen an der Polsenz:
Die Gemeinde war über viele Jahrhunderte hinweg im Besitz der bayrischen Herzöge, ehe es im 12. Jahrhundert dem damaligen österreichischen Hoheitsgebiet eingegliedert wurde. Im 19. Jahrhundert,
während den Napoleonischen Kriegen, wurde der Ort mehrfach von feindlichen Truppen besetzt. Das Jahr 1918 brachte für St. Marienkirchen an der Polsenz die endgültige Zugehörigkeit zu Österreich,
insbesondere zu Oberösterreich. Infolgedessen teilte die Marktgemeinde ab diesem Zeitpunkt an die wechselvolle Geschichte der Republik Österreich mit all seinen Höhen und Tiefen.
Sehenswertes in St. Marienkirchen an der Polsenz:
Wenn eine Marktgemeinde sich „die Mosthauptstadt von Oberösterreich“ nennt, dann ist es fast logisch, dass sich auf dem Gemeindegebiet auch das Most- und Heimatmuseum befindet. Im Falle von St.
Marienkirchen (oder wie der Volksmund liebevoll sagt: Samarein) ist dieses Museum im ehemals für den Pfarrhof errichteten Getreidespeicher untergebracht, der im Jahr 1700 errichtet wurde.
Die Schau konzentriert sich natürlich in erster Linie auf die Geschichte der oberösterreichischen Landessäure. Es wird gezeigt, wie früher der Most hergestellt wurde und welche Geräte dafür von
unseren Vorfahren benutzt wurden. Darüber hinaus bietet das Museum aber auch einen Einblick in das allgemeine Leben der vergangenen Zeit. Zu den zahlreichen Exponaten gehören unter anderem
landwirtschaftliche Geräte und diverse Einrichtungsgegenstände wie Spinnräder und dergleichen. Die meisten der Schaustücke stammt aus dem 18. Jahrhundert. Eine Schnapsbrennerei, eine voll
eingerichtete Bauernstube sowie eine Imkerei runden das Angebot des Museums ab.
Unweit des Mostmuseums finden Besucher auch die zweite Sehenswürdigkeit von St. Marienkirchen. Die Pfarrkirche „Zur Himmelfahrt Mariens“ wurde bereits Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Die
heute sichtbare Form des Gotteshauses stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist voll und ganz im Stil der Spätgotik errichtet. Voll und ganz? Nein, doch nicht ganz. Denn der Turm wurde 1721 um einige
Längen erhöht und im selben Aufwisch auch noch gleich barockisiert. Um das Jahr 1900 erfolgten dann noch einige Zubauten zur Kirche. Im Inneren herrscht wieder der neugotische Stil vor. An der
Ostseite erinnert ein Denkmal an jene Einwohner von St. Marienkirchen an der Polsenz, die in den beiden Weltkriegen gefallen oder seither vermisst werden.
Aktivitäten in und um St. Marienkirchen an der Polsenz:
Ähnlich wie in der Nachbargemeinde
Scharten auch, bietet St. Marienkirchen an der Polsenz den idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und
Radtouren in die sanfte Hügellandschaft der Region. Aber auch Tenniscracks und Wasserratten kommen in St. Marienkirchen an der Polsenz auf ihre Kosten. Und wer den Obstreichtum der Gegend in allen
Facetten erleben will, der ist im Naturpark Obst-Hügel-Land goldrichtig. Ob im Frühling, wenn alle Bäume blühen, oder im Sommer und Herbst, wenn die reifen Früchte an den Ästen hängen – der Park hat
zu jeder Jahreszeit seinen ganz besonderen Reiz, welcher durch die unterschiedlichen lukullischen Genüsse noch intensiviert wird.