Im oberösterreichischen Hausruckviertel, genauer gesagt im
Bezirk Eferding, liegt die Gemeinde Hinzenbach. Auf 270 Metern Seehöhe erstreckt sich
das Gemeindegebiet über rund 15 km². In den insgesamt 14 Ortsteilen leben zurzeit in etwa 2.000 Menschen. Sportinteressierte kennen Hinzenbach als Trainingszentrum der oberösterreichischen
Skispringer rund um die Legenden Andreas Goldberger und Werner Rathmayr.
Aus der Geschichte von Hinzenbach:
Die Gemeinde Hinzenbach war, so wie viele andere Gemeinden im Inn- und Hausruckviertel, über viele Jahrhunderte hinweg im Besitz der bayerischen
Im oberösterreichischen Hausruckviertel, genauer gesagt im
Bezirk Eferding, liegt die Gemeinde Hinzenbach. Auf 270 Metern Seehöhe erstreckt sich
das Gemeindegebiet über rund 15 km². In den insgesamt 14 Ortsteilen leben zurzeit in etwa 2.000 Menschen. Sportinteressierte kennen Hinzenbach als Trainingszentrum der oberösterreichischen
Skispringer rund um die Legenden Andreas Goldberger und Werner Rathmayr.
Aus der Geschichte von Hinzenbach:
Die Gemeinde Hinzenbach war, so wie viele andere Gemeinden im Inn- und Hausruckviertel, über viele Jahrhunderte hinweg im Besitz der bayerischen Herzöge, ehe es nach den Napoleonischen Kriegen des
18. Jahrhunderts in das österreichische Herrschaftsgebiet integriert wurde. Besonders erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass sich im Seebacher Moos die Grabstätte der beiden Bauernanführer
Christoph Zeller und Stefan Fadinger befindet.
Sehenswertes in Hinzenbach:
Die eben erwähnte Grabstelle von Fadinger und Zeller stellt auch gleichzeitig die einzig nennenswerte Sehenswürdigkeit von Hinzenbach dar. Viele Geschichten ranken sich um die Stelle, doch nur eine
dürfte auch tatsächlich wahr sein. Ursprünglich wurden Fadinger und sein Schwager Zeller auf dem Friedhof von Eferding beerdigt, nachdem sie im Juli 1626 das Zeitliche segneten. Doch bereits ein Jahr
später, während den Prozessen gegen die noch lebenden Anführer der Bauernaufstände, wurden die Leichname auf Befehl des damaligen Statthalters Adam Graf Herberstorff exhumiert und an der in dieser
Zeit ziemlich unzugänglichen Stelle im Moos verscharrt. Über 200 Jahre später errichtete man an der Stelle einen Grabstein, der in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in eine Granittafel
integriert wurde. Diese wird von einem Morgenstern gekrönt, einer zu Fadingers Zeiten beliebten und weit verbreiteten Hiebwaffe.
Aktivitäten in Hinzenbach:
Neben dem nordischen Skisport im Winter bietet Hinzenbach aber auch einiges für Sommersportler. Man kann sich im Asphaltstockschießen versuchen oder die Region rund um Hinzenbach auf unzähligen Wegen
erkunden, sei es nun mit dem Drahtesel oder auf Schusters Rappen.