Unweit der weltberühmten Schlögener Schlinge, an den Gestaden der Donau, liegt die Gemeinde Haibach ob der Donau auf 528 Metern Seehöhe. Sie gehört zum politischen
Bezirk Eferding und erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von rund 26 km² über das Hausruckviertel. Derzeit leben rund 1.300 Menschen in der Gemeinde, die
in insgesamt 35 Ortsteile gegliedert ist.
Aus dem Geschichtsbuch von Haibach ob der Donau:
Die ersten Hinweise auf eine Siedlung im Gebiet von Haibach gehen auf vorchristliche Zeit zurück. In den jungen Tagen der Römerherrschaft war „Joviacum“, wie das in Haibach
Unweit der weltberühmten Schlögener Schlinge, an den Gestaden der Donau, liegt die Gemeinde Haibach ob der Donau auf 528 Metern Seehöhe. Sie gehört zum politischen
Bezirk Eferding und erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von rund 26 km² über das Hausruckviertel. Derzeit leben rund 1.300 Menschen in der Gemeinde, die
in insgesamt 35 Ortsteile gegliedert ist.
Aus dem Geschichtsbuch von Haibach ob der Donau:
Die ersten Hinweise auf eine Siedlung im Gebiet von Haibach gehen auf vorchristliche Zeit zurück. In den jungen Tagen der Römerherrschaft war „Joviacum“, wie das in Haibach gelegene Kastell genannt
wurde, neben dem heute als Enns bekannten Lauriacum die einzige größere Siedlung in Oberösterreich. Im frühen 12. Jahrhundert wird Haibach dann erstmals urkundlich erwähnt. Schon sehr bald verbindet
man die Siedlung mit dem Herrschergeschlecht der Schaunberger, die allerdings oft nach ihrer Burg Stauf benannt wurden. Über die folgenden Jahrhunderte entwickelt sich die Landwirtschaft in Haibach
zum führenden Wirtschaftszweig. Drei Landwirte aus der Region sind es auch, die zu historischen Persönlichkeiten werden und das Gebiet um Haibach ob der Donau bekannt machen. Neben Christoph Zeller
und David Spat ist es vor allem Stefan Fadinger, der als Anführer der rebellischen Bauern während den Bauernkriegen über die Grenzen des damaligen Österreichs hinaus bekannt wurde und 1626 in der
Nähe starb.
Sehenswürdigkeiten von Haibach ob der Donau und Umgebung:
Die wohl bekannteste Attraktion von Haibach ob der Donau findet man nicht im Ortsgebiet. Rund 5 Kilometer westlich der Gemeinde bildet die Donau mit der Schlögener Schlinge eines der
beeindruckendsten Naturphänomene der Welt. Da der Bergrücken zu massiv war, um ihn zu durchbrechen, fließt die Donau seit Urzeiten um ihn herum. Besucher aus aller Herren Länder haben dieses
Naturwunder bereits mit eigenen Augen gesehen.
Doch auch die Gemeinde Haibach ob der Donau selbst bietet einige interessante und sehenswerte Punkte. So findet man im Ortszentrum die Pfarrkirche, die dem Hl. Ulrich geweiht ist. Sie wurde bereits
Anfang des 12. Jahrhunderts erwähnt. Damals war der spätgotische Baustil vorherrschend, später wurde der gesamte Bau barockisiert. Besonders sehenswert ist vor allem die Orgel der Kirche.
An den Ufern der Donau, unweit von Haibach, liegt die kleine Ortschaft Inzell. Dort steht neben der Severin-Kapelle, die an die Reisen des Heiligen in frühchristlicher Zeit erinnern soll, die Kirche
St. Nikola. Der Geschichte nach hat ein Reichsgraf, der von der Inzeller Bevölkerung aus höchster Seenot gerettet wurde, die Kirche Mitte des 12. Jahrhunderts gestiftet.
In Schlögen können archäologisch versierte Besucher die Ausgrabungsstelle am römischen Kastell besichtigen. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden auf der knapp 6500 m² großen Anlage an die 4.000
Kleingegenstände gefunden, die Palette reicht hier von der Gewandnadel über Glasgefäße und Bronzeobjekte bis hin zu Münzen aus verschiedenen Epochen der römischen Zeit.
Weiters befindet sich im Gemeindegebiet auch noch die Burgruine Stauf, die ab dem frühen 12. Jahrhundert Stammsitz der Schaunberger war. Besonders im Mittelalter wurde die Bausubstanz der einst
mächtigen Burg stark geschwächt und machte das Gebäude schon sehr bald unbewohnbar.
Sport und Freizeit in Haibach ob der Donau:
Sommer wie Winter kommen sportbegeisterte Besucher von Haibach in der Hausruckgemeinde voll auf ihre Kosten. Diverse Aktivitäten, vom Schwimmen und Tennisspielen im Sommer bis hin zum Langlaufen und
Eisstockschießen an den Wintertagen, erwarten den Besucher. Darüber hinaus führt ein über 70 km langes Wanderwegenetz quer durch die Landschaft rund um Haibach ob der Donau, wobei hier vor allem der
Ciconia-Weg erwähnenswert ist. Auf ihm kann in insgesamt zwanzig Stationen verschiedene Bereiche der Natur der Region kennenlernen.