Im Bezirk Braunau am Inn liegt die Gemeinde Tarsdorf im oberösterreichischen Innviertel. Rund 2.000 Einwohner leben auf 32,34 km² Gemeindefläche in 3 Katastralgemeinden. Die Landjugend Tarsdorf
kümmert sich um die Jugendlichen der Gemeinde. Die Ortsbauernschaft, die Tarsdorfer Theatergruppe und die Trachtenmusikkapelle bezeugen große Zusammengehörigkeit.
Auszug aus der Geschichte der Gemeinde Tarsdorf
Geschichtliche Funde im Gemeindegebiet bezeugen eine Besiedelung bereits in der jüngeren Steinzeit. Die Römerstraße die Salzburg und
Im Bezirk Braunau am Inn liegt die Gemeinde Tarsdorf im oberösterreichischen Innviertel. Rund 2.000 Einwohner leben auf 32,34 km² Gemeindefläche in 3 Katastralgemeinden. Die Landjugend Tarsdorf kümmert sich um die Jugendlichen der Gemeinde. Die Ortsbauernschaft, die Tarsdorfer Theatergruppe und die Trachtenmusikkapelle bezeugen große Zusammengehörigkeit.
Auszug aus der Geschichte der Gemeinde Tarsdorf
Geschichtliche Funde im Gemeindegebiet bezeugen eine Besiedelung bereits in der jüngeren Steinzeit. Die Römerstraße die Salzburg und Passau verbunden hat führte durch die heutige Gemeinde Tarsdorf. Die alte Römerstraße war durch Kastelle gesichert, dies lässt sich auf Funde von Ziegeln der Fußbodenheizung, Mühlsteine, Scherben von Schüsseln und vielem weiteren bezeugen.
„Taritsdorf“ was soviel heißt wie Dorf des Tarit, welcher ein Edelman war, scheint erstmals im Jahre 1070 in den Klosterbüchern auf.
Drei Mal wurde die Gemeinde von der Pest heimgesucht. Der 30-jährige Krieg, der 1. und 2. Weltkrieg ließen die Bewohnerzahl sinken.
Im Jahr 1810 gab Napolen das Innviertel samt Tarsdorf an Bayern ab. Nachdem Napoleon besiegt war, wurde das Innviertel und damit auch die Gemeinde Tarsdorf durch den Wiener Kongress wieder Österreich zugesprochen.
Eine Volkszählung im Jahr 1870 bezeugt eine Einwohnerzahl von 1057 Personen. Anfang des 20. Jahrhundert erfährt Tarsdorf einen Aufschwung, welche die Gründung des Kameradschaftsbundes, der Raiffeisenkasse und des Musikvereins nach sich zog. Nach dem 2. Weltkrieg kamen viele Flüchtlinge nach Tarsdorf und eine rege Bauzeit begann.
Sehenswertes in der Gemeinde Tarsdorf
Die Marienkapelle auch Zenzkapelle genannnt, wurde im Jahr 1834 erbaut. Florian und Maria Sommerauer initiierten den Bau auf dem Zenzgut. Im Mittelraum der kreuzförmigen Kapelle berindet sich eine beeindruckende Kuppel mit anschließenden rechteckigen Kreuzarmen. Hinter dem Altar findet sich die Sakristei. Besonders erwähnenswert ist der prachtvoll geschwungene Giebel. Richard Puchner entwarf im Jahr 1920 ein Kriegerdenkmal das sich an der Südseite der Kirche befindet.
Genau gegenüber, also an der Nordseite, ist der Römerstein zu sehen. Lolia Pocca hat ihn für sich selbst, ihren Gatten Viator, ihren Sohn Anno und ihre Nachkommen, noch zu ihren Lebzeiten gesetzt.
Freizeitgestaltung in Tarsdorf
Ob mit den Inline-Skates über die Straßen flitzen oder gemütlich mit dem Fahrrad die Gegend erkunden, Tarsdorf bietet jung und alt viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Reiten und Wandern sowie Asphalt- oder Eisstockschießen machen im Sommer wie im Winter Spaß. Der örtliche Paintballsportverein lädt zu einem Kräftemessen mit Farbkugeln ein.