Auf 466 Metern Seehöhe liegt, südöstlich der bayerischen Grenze, die Gemeinde Gilgenberg am Weilhart. Sie gehört zum oberösterreichischen
Bezirk
Braunau am Inn und umfasst ein Gebiet von rund 27 km². Hier leben rund 1.300 Einwohner in den insgesamt 20 Katastralgemeinden und Ortsteilen von Gilgenberg am Weilhart, zu denen unter anderem
Hopfersbach, Lohnsberg und Weidenthal gehören.
Historisches über Gilgenberg am Weilhart:
Die Siedlungsgeschichte der Innviertler Gemeinde reicht bis in die Urzeit zurück, wobei die ältesten Funde der Hallstattzeit zugerechnet werden können. In der
Auf 466 Metern Seehöhe liegt, südöstlich der bayerischen Grenze, die Gemeinde Gilgenberg am Weilhart. Sie gehört zum oberösterreichischen
Bezirk
Braunau am Inn und umfasst ein Gebiet von rund 27 km². Hier leben rund 1.300 Einwohner in den insgesamt 20 Katastralgemeinden und Ortsteilen von Gilgenberg am Weilhart, zu denen unter anderem
Hopfersbach, Lohnsberg und Weidenthal gehören.
Historisches über Gilgenberg am Weilhart:
Die Siedlungsgeschichte der Innviertler Gemeinde reicht bis in die Urzeit zurück, wobei die ältesten Funde der Hallstattzeit zugerechnet werden können. In der Folge siedelten auch die Römer in der
Region. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf das späte 12. Jahrhundert, als in einem Schreiben von einer Kirche in Gilgenberg die Rede war. Danach war Gilgenberg, so wie ein großer Teil des
heutigen Innviertels, im Besitz der bayerischen Herzöge, ehe es 1814 an die österreichischen Herrscher überging. Kriegerische Handlungen zogen an Gilgenberg ebenso wenig spurlos vorbei wie
Krankheiten und Hungersnöte.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Gilgenberg am Weilhart:
Archäologieinteressierte Besucher von Gilgenberg sind an der Ausgrabungsstelle der Hügelgräber goldrichtig. Diese wurden während der Hallstattzeit von höher gestellten Familien angelegt und ab dem
ausklingenden 19. Jahrhundert in Etappen geöffnet. Die in den Gräbern gefundenen Beigaben sind in einem angrenzenden Gebäude ausgestellt.
Ebenfalls weit in die Geschichte von Gilgenberg führt das Beinhaus. Errichtet um das Jahr 1410, wurden in dem Gebäude jahrhundertlang alte Gebeine gelagert.
Die Pfarrkirche der Gemeinde stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und wurde im spätgotischen Stil erbaut. Unweit davon steht auch der alte Pfarrhof der Gemeinde. Er ist ganz im Stil des Barock
errichtet worden und diente früher den Pröbsten des Stiftes Ranshofen während der Sommermonate als Amtssitz.
Wie das Leben im Mittelalter war, davon erzählt das Helmbrechtshof, von dem aus ein Lehrpfad durch die Landschaft führt. Die Schautafeln (in etwa 12 an der Zahl) geben Einblick in die täglichen
Abläufe der damaligen Zeit und bieten gleichzeitig auch die Möglichkeit, ein paar Brocken Mittelhochdeutsch zu lernen. Denn neben der heute gebräuchlichen Sprache sind sämtliche Texte auch in dieser
alten Form verfasst. Ein interessantes Ziel entlang des Weges ist der Arche-Hof. Hier werden seltene und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen gezüchtet.