Aspach liegt im oberösterreichischen
Bezirk Braunau am Inn. Auf einer Höhe von 443 Metern Seehöhe erstreckt sich Marktgemeinde Aspach über
eine Gesamtfläche von knapp 32 Quadratkilometern. Die Gemeinde am Kobernaußerwald gliedert sich in insgesamt 38 Ortsteile und ist Heimat für rund 2.400 Menschen. Über die Grenzen Oberösterreichs
hinaus hat sich Aspach durch seine Musikalität einen Namen gemacht.
Geschichtliches über Aspach:
Die erste urkundliche Erwähnung von Aspach lässt sich auf das Jahr 1067 zurückdatieren, als in Passau das Chorherrenstift gegründet
Aspach liegt im oberösterreichischen
Bezirk Braunau am Inn. Auf einer Höhe von 443 Metern Seehöhe erstreckt sich Marktgemeinde Aspach über
eine Gesamtfläche von knapp 32 Quadratkilometern. Die Gemeinde am Kobernaußerwald gliedert sich in insgesamt 38 Ortsteile und ist Heimat für rund 2.400 Menschen. Über die Grenzen Oberösterreichs
hinaus hat sich Aspach durch seine Musikalität einen Namen gemacht.
Geschichtliches über Aspach:
Die erste urkundliche Erwähnung von Aspach lässt sich auf das Jahr 1067 zurückdatieren, als in Passau das Chorherrenstift gegründet wurde. Dabei war das Gebiet rund um Aspach ein Geschenk des
Bamberger Bischofes an die Gründerväter des Stiftes. Über die folgenden Jahrhunderte hinweg war Aspach, so wie der größte Teil von Oberösterreich, ein Teil des Herzogtumes Bayern, ehe es nach den
Wirren der Napoleonischen Kriege im frühen 19. Jahrhundert endgültig zum österreichischen Hoheitsgebiet kam. 1928 sorgte Aspach dadurch für Aufsehen, weil es die erste Gemeinde in war, die per
Landesgesetz den Status einer Marktgemeinde erhielt. Die Wirren des Zweiten Weltkrieges zogen auch an Aspach nicht spurlos vorbei.
Sehenswertes in und um Aspach:
Neben den kleineren Denkmälern, die verteilt über das gesamte Ortsgebiet von Aspach zu finden sind, ist es die gotische Pfarrkirche, die einen Besuch lohnt. Ihre Ursprünge reichen bis ins späte 11.
Jahrhundert zurück und sind durch die Entdeckung eines romanischen Fundamentes belegt. Der heute sichtbare Bau wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts am Ortshügel erbaut. Schon von außen kann der
kunstinteressierte Besucher viel erwarten. Mit seinen drei eindrucksvollen Kirchenschiffen nimmt das Bauwerk fast die Form einer Basilika an, die von dem schlanken, 64 Meter hohen Turm mit doppelter
Zwiebelkuppe abgeschlossen wird. Innen wie außen werden die unterschiedlichen Epochen der Kirchengeschichte geschickt miteinander verbunden. So findet der Besucher alte, verwitterte Grabsteine ebenso
wie Fresken aus der Spätgotik oder ein 1600 kg schweres „Friedenskreuz“, welches 1966 entstand. Und auch hier haben die Holzbildhauer der Familie Schwanthaler ihr glanzvolles Erbe hinterlassen. Der
Tabernakelaufbau am Hochaltar stammt aus der Werkstatt von Franz Mathias Schwanthaler, eine Kreuzigungsgruppe an der Südseite von Johann Peter Schwanthaler.
Unweit der Marktgemeinde Aspach liegt das Schloss Wildenau, das auf eine lange Geschichte zurückblicken kann und als Wasserschloss errichtet wurde. Bei einem Brand Ende des 19. Jahrhunderts fielen
große Teile des alten Schlosses den Flammen zum Opfer. Da ein Wiederaufbau zu teuer erschien, wurde bis auf den Ostteil des Palas und die Kapelle alles andere abgetragen. Das Schloss ist heute in
Privatbesitz und kann nur von außen besichtigt werden.
Freizeitgestaltung in und um Aspach:
Sportbegeisterte sind in der Innviertler Gemeinde goldrichtig. In einer breiten Palette, die vom Tennis über Schwimmen und Radfahren bis hin zum Wandern reicht, findet sich sicherlich für jeden
Besucher von Aspach das richtige Betätigungsfeld. Wasserratten können sich nach Lust und Laune am nahegelegenen Badesee in Wildenau austoben. Besucher von Aspach, die sich der Wellness verschrieben
haben, kommen im Revital Aspach voll und ganz auf ihre Kosten.