Schweiggers ist eine Marktgemeinde im
Bezirk Zwettl, im österreichischen Bundesland Niederösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 58,65 km² zählt
die Marktgemeinde Schweiggers rund 2.100 Einwohner und liegt auf 633 Meter Seehöhe im zauberhaften Waldviertel. Zur Marktgemeinde Schweiggers zählen unter anderem die Katastralgemeinden
Großreichenbach, Kleinwolfgers, Mannshalm, Meinhartsschlag, Sallingstadt, Schwarzenbach, Siebenlinden und Unterwindhag.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Schweiggers
Die heutige Marktgemeinde Schweiggers im niederösterreichischen Waldviertel kann auf
Schweiggers ist eine Marktgemeinde im
Bezirk Zwettl, im österreichischen Bundesland Niederösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 58,65 km² zählt
die Marktgemeinde Schweiggers rund 2.100 Einwohner und liegt auf 633 Meter Seehöhe im zauberhaften Waldviertel. Zur Marktgemeinde Schweiggers zählen unter anderem die Katastralgemeinden
Großreichenbach, Kleinwolfgers, Mannshalm, Meinhartsschlag, Sallingstadt, Schwarzenbach, Siebenlinden und Unterwindhag.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Schweiggers
Die heutige Marktgemeinde Schweiggers im niederösterreichischen Waldviertel kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schweiggers bereits im 12.
Jahrhundert, im Jahre 1182 unter der Bezeichnung „Swichers“. Der heutige Ortsname leitete sich vom althochdeutschen Namen „Swidger“ ab. Swidger stammte vermutlich vom Geschlecht der „Kuenringer“ ab
und war Rodungsführer und Dorfrichter.
Die Pfarre in Schweiggers wurde bereits vor der ersten urkundlichen Nennung im Jahre 1157 vom Zisterzienserorden des Stiftes Zwettl gegründet. Der Bau der herrlichen Pfarrkirche geht auf den
Stammvater der „Kuenringer“, „Albero von Kuenring“, zurück. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Ort oftmals umbenannt, so hieß die heutige Marktgemeinde im Jahre 1197 „Swikers“, im Jahre 1219
„Sweikers“, 1346 „Sweikkers“, um 1498 „Sweygkers“ und ab 1643 „Schweiggers“.
Das Marktrecht besitzt Schweiggers schon seit dem 13. Jahrhundert, seit dem Zeitpunkt existiert in der Marktgemeinde auch ein weitgeräumiger Marktplatz, welcher von ansehnlichen Bürgerhäusern umgeben
ist.
Sehenswertes in der Marktgemeinde Schweiggers
Besonders sehenswert in der Marktgemeinde Schweiggers ist die dem Heiligen Ägyd geweihte Pfarrkirche im Ortszentrum. Die prächtige
Kirche gehört zu den typischen spätromanischen Ostturmkirchen des Waldviertels und beherbergt einige Kostbarkeiten, darunter einen für das gesamte Waldviertel einzigartigen romanischen Taufstein aus
Granit, aus dem Jahre 1180.
In den Seitenschiffen der Pfarrkirche kann man anmutsvolle gotische Fresken besichtigen. Zwei Altarbilder stammen vom berühmten Maler und Radierer Martin Johann Schmidt, auch bekannt unter dem Namen
„Kremser Schmidt“.
Weitere Sehenswürdigkeiten in der Marktgemeinde Schweiggers sind das Gemeindemuseum, die Felsengruppe „Frauenbichl“, der „Meridianstein“ bei Siebenlinden, das „Rasenlabyrinth“, die „Thayaquelle“ und
die sogenannte „Wasserscheide“.