Kottes-Purk ist eine Marktgemeinde im politischen
Bezirk Zwettl, im österreichischen Bundesland Niederösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 58,6
km² zählt die Marktgemeinde rund 1.700 Einwohner und liegt auf 706 Meter Seehöhe im Tal der Kleinen Krems im zauberhaften Waldviertel. Zur Marktgemeinde Kottes-Purk gehören unter anderem die
Ortschaften Gotthardschlag, Koppenhof, Münichreith, Pfaffenschlag, Schoberhof, Singenreith, Teichmanns und Weikartschlag.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Kottes-Purk
Die heutige Marktgemeinde Kottes-Purk kann auf eine sehr lange und
Kottes-Purk ist eine Marktgemeinde im politischen
Bezirk Zwettl, im österreichischen Bundesland Niederösterreich. Auf einer Gesamtfläche von 58,6
km² zählt die Marktgemeinde rund 1.700 Einwohner und liegt auf 706 Meter Seehöhe im Tal der Kleinen Krems im zauberhaften Waldviertel. Zur Marktgemeinde Kottes-Purk gehören unter anderem die
Ortschaften Gotthardschlag, Koppenhof, Münichreith, Pfaffenschlag, Schoberhof, Singenreith, Teichmanns und Weikartschlag.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Kottes-Purk
Die heutige Marktgemeinde Kottes-Purk kann auf eine sehr lange und traditionsreiche Geschichte von über 900 Jahren zurückblicken. Bereits im 11. Jahrhundert übergab Bischof Altmann von Passau die
Region um Kottes und Purk dem Stifte Göttweig. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Marktgemeinde Kottes-Purk schon im Jahre 1096. Im 14. Jahrhundert, im Jahre 1323 erhielt Kottes-Purk das
Marktrecht und war ein bedeutender Ort im Waldviertel.
Sehenswertes in und um Kottes-Purk
Besonders sehenswert in der Marktgemeinde Kottes-Purk ist ein sogenannter Metzen aus dem Jahre 1540, welches sich am Marktplatz in
Kottes-Purk befindet. Der Metzen war früher ein Hohlmaß mit verschiedenen Größen. In Österreich beinhaltete ein Metzen 61,487 Liter.
In der Nachbargemeinde
Ottenschlag befindet sich das prachtvolle gleichnamige Schloss Ottenschlag. Aus dem Namen
geht schon hervor, dass der Ort durch Rodungen im Mittelalter entstand. Die damalige Burg geht auf einen Ministerialen des Markgrafen Leopold II, namens Otto zurück, der im 11. Jahrhundert, um das
Jahr 1096 die Burg bewohnte. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts war Ottenschlag freies Eigen der Herren von Maissau.
Nach dem Aussterben des Geschlechtes der Maissauer kam die Burg an Georg Scheck vom Wald. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts, während der Ungarnkriege besetzte Johannes von Sternberg die
frühmittelalterliche Burg, wenig später erwarb König Matthias Corvinus Caspar von Rogendorf die prächtige Anlage. Ihr heutiges Aussehen erhielt das heutige Schloss Ottenschlag durch Wolfgang von
Rogendorf, der zwischen 1523 bis 1554 eine ringförmige Vorburg um die bestehende Hochburg errichten ließ. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das schöne Schloss oftmals ihre Besitzer, bis sie im
Jahre 1986 unter die Verwaltung des Landes Niederösterreich kam