Der Ort Altmelon liegt im niederösterreichischen Bezirk Zwettl im Waldviertel und besitzt eine Fläche von rund 38 Quadratkilometern
und hat etwa 1.000 Einwohner. Altmelon unterteilt sich in die Katastralgemeinden Altmelon, Dietrichsbach, Dürnberg, Fichtenbach, Großpertenschlag, Kleinpertenschlag, Kronberg, Kronegg,
Marchstein, Perwolfs und Schwarzau.
Aus der Geschichte von Altmelon:
Altmelon entstand als mittelalterliche Spätrodung Anfang des 13. Jahrhunderts und wurde 1259 erstmals urkundlich als "Mailan" erwähnt. 1263 gründete Heinrich IV. von Kuenring, damals Herr auf
Der Ort Altmelon liegt im niederösterreichischen Bezirk Zwettl im Waldviertel und besitzt eine Fläche von rund 38 Quadratkilometern und hat etwa 1.000 Einwohner. Altmelon unterteilt sich in die Katastralgemeinden Altmelon, Dietrichsbach, Dürnberg, Fichtenbach, Großpertenschlag, Kleinpertenschlag, Kronberg, Kronegg, Marchstein, Perwolfs und Schwarzau.
Aus der Geschichte von Altmelon:Altmelon entstand als mittelalterliche Spätrodung Anfang des 13. Jahrhunderts und wurde 1259 erstmals urkundlich als "Mailan" erwähnt. 1263 gründete Heinrich IV. von Kuenring, damals Herr auf Burg Rappottenstein, ein Zisterzienserinnenkloster, das aber schon bald wieder aufgegeben wurde.
Die umliegenden bäuerlichen Siedlungen Perwolfs und Perthenschlag (heute Großpertenschlag) wurden 1371 erstmals urkundlich genannt. Dietrichsbach wurde um 1700 von Ferdinand Freiherr von Dietrichstein, Besitzer der Herrschaft Arbesbach, gegründet und hatte eine Glashütte und eine Brauerei. Noch später, im 18. Jahrhundert, entstanden Kleinpertenschlag, Fichtenbach und Kronegg (früher Cronets) als Holzfällersiedlungen.
1854 konstituierten sich die Gemeinde Altmelon mit den Katastralgemeinden Altmelon, Dietrichsbach und Perwolfs und die Gemeinde Großpertenschlag bestehend aus den Katastralgemeinden Großpertenschlag, Kleinpertenschlag und Fichtenbach. Im Jahre 1970 schlossen sich beide Gemeinden unter dem Namen Pertenschlag-Melon zusammen und anlässlich der Markterhebung im Jahr 1985 wurde der Name entsprechend dem Namen der Pfarre in Altmelon geändert.
Klima und Vegetation in Altmelon:
Das Klima ist aufgrund der ungeschützten Höhenlage rau und unwirtlich, im Winter kalt und schneesicher, im Sommer angenehm. Als Bewaldung überwiegt Fichtenmischwald, in den Moorgebieten Kiefern. Die überwiegende Kulturform ist das Grünland, daneben findet man Feldfrüchte wie Kartoffel, Gerste und Roggen. Besonders eingeschränkt ist der Obstbau, man findet nur vereinzelte Apfel-, Kriecherl- und Kirschbäume.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Altmelon:
Die Pfarrkirche Altmelon „zum Heiligen Jakobus dem Älteren“ wurde erstmals 1259 schriftlich erwähnt . Das Presbyterium und der seitlich angebaute Glockenturm sind aus der Zeit der Gotik. Die damals so genannte Pfarre Arbesbach wurde mit Ende des 18. Jahrhunderts selbständig und ducrh das Langhaus erhöht.
Ein Bauernmuseum zeigt Gebrauchsgegenstände vergangener Zeiten. Sowohl Arbeitsmittel als auch Kleidung vermitteln einen Eindruck des beschwerlichen Alltags in der Umgebung. Besonders sehenswert ist die Sammlung bäuerlicher Arbeitsmaschinen, insbesondere alter Verbrennungsmotoren. Im nahen Arbesbach existiert ein Schmiedemuseum.
Sportmöglichkeiten in Altmelon:
Zahlreiche Wander-, Mountainbike- und Reitwege, Tennisplätze, Skilanglaufloipen und Eisstockbahnen ziehen die Sportfreunde an.