Die Gemeinde Wolfsgraben liegt im
Bezirk Wien-Umgebung in Niederösterreich, hat rund 1500 Einwohner und liegt im Industrieviertel von
Niederösterreich. Die Gemeinde hat eine Fläche von 17 Quadratkilometer, die zu rund 65 Prozent bewaldet ist. Wolfsgraben hat keine weiteren Katastralgemeinden.
Zur Geschichte von Wolfsgraben
Im Jahr 1533 wird der Ort Wolfsgraben erstmals urkundlich erwähnt. In einem Kauf- und Tauschbrief übergab damals Kaiser Ferdinand I. den
Wolfsgraben an das Konvent des Jungfrauenklosters Sankt Lorenz bei Wien. Im Jahr 1683, dem Jahr der zweiten Belagerung Wiens
Die Gemeinde Wolfsgraben liegt im
Bezirk Wien-Umgebung in Niederösterreich, hat rund 1500 Einwohner und liegt im Industrieviertel von
Niederösterreich. Die Gemeinde hat eine Fläche von 17 Quadratkilometer, die zu rund 65 Prozent bewaldet ist. Wolfsgraben hat keine weiteren Katastralgemeinden.
Zur Geschichte von Wolfsgraben
Im Jahr 1533 wird der Ort Wolfsgraben erstmals urkundlich erwähnt. In einem Kauf- und Tauschbrief übergab damals Kaiser Ferdinand I. den
Wolfsgraben an das Konvent des Jungfrauenklosters Sankt Lorenz bei Wien. Im Jahr 1683, dem Jahr der zweiten Belagerung Wiens durch die Türken, wird angenommen, dass Wolfsgraben durch die Türken
großen Schaden nahm. Es ist überliefert, dass damals viele Häuser in der Ortschaft niederbranden. Aus dem Jahr 1775 findet sich ein erhaltener Plan zum Bau einer Schule in Wolfsgraben. Die
Volkszählung im Jahr 1870 weist für die Gemeinde Wolfsgraben 677 Einwohner auf.
Im Jahr 1881 schied die Katastralgemeinde Hochrotherd aufgrund eigenen Ersuchens aus der Gemeinde Wolfsgraben aus und kam zur Gemeinde Breitenfurt. Aus dem Jahr 1883 findet sich die Genehmigung für
den Bau einer neuen Schule. Im Jahr 1900 leben in Wolfsgraben 554 Bewohner. Im Jahr 1907 konnte die Kirche von Wolfsgraben feierlich eingeweiht werden. Rund zwanzig Jahre später im Jahr 1923 fand in
Wolfsgraben die Elektrifizierung statt. Der Strom wurde von einem Elektrizitätswerd aus Pressbaum geliefert. Einige Jahre später, im Jahr 1931 wurde die offizielle Gründung der Kaltwasser-Heilstätte
Wolfsgraben durch August Polivka vorgenommen.
Seit dem Jahr 1935 ist Wolfsgraben eine eigene Pfarre und im Jahr 1936 wurden die Straßen in Wolfsgraben erstmals asphaltiert. Im Kriegsjahr 1944 wurden in Wolfsgraben von der Abteilung der
Fliegerabwehrkompanie am Taborer Berg Scheinwerfer und Horchgeräte aufgestellt. 1945, als die Russen gegen Wolfsgraben vorrückten, sprengten die deutschen Einheiten die Flakstellen am Tabor. In den
Tagen danach kamen die Russen nach Wolfsgraben und wüteten hier arg. Im Jahr 1946, mit dem Tod von August Polivka, kam der Kurbetrieb in Wolfsgraben wieder zum Erliegen. Berühmter „Sohn“ der Gemeinde
Wolfsgraben ist Wolfgang Ambros, der im Jahr 1952 geboren wurde.
Wandern in der Gemeinde Wolfsgraben
Für Wanderfreudige bieten sich in Wolfsgraben mehrere schöne Wandertouren an. Eine Wanderung geht von Wolfsgrabenbachtal ins Waldgebiet der drei Berge. Sie dauert rund zwei Stunden. Diese Wanderung
beginnt beim Parkplatz am Ortsende von Wolfsgraben, der gegenüber der Zimmerei Schönvy liegt. Die Wanderstrecke ist markiert.
Eine andere Wanderung führt über eine Forststraße auf den Taborberg. Sie dauert rund eine Stunde. Man geht ebenfalls vom Parkplatz, am Ortsende von Wolfsgraben, der gegenüber der Zimmerei Schönvy
liegt, weg.
Bei einer dritten Wanderung handelt es sich um eine Wanderung die ebenfalls vom selben Parkplatz weggeht und über den Wurzenhof zum Wienerwaldseeblick führt und rund um den Frauenwart führt. Diese
Wanderung dauert rund dreieinhalb Stunden.
Es gibt noch eine Reihe weiterer Wanderstrecken. Beispielsweise übers Engelkreuz und die drei Berge nach Hochrotherd und übers Engelskreuz und die Dreikohlstätten in die Pfalzau.