Schwechat ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich und liegt am nördlichen Rand des Wiener Beckens an der Mündung der Schwechat in die Donau. Schwechat hat
eine Fläche von 44,7 km², seine Einwohnerzahl beträgt rund 16.000. Die Gemeinde gliedert sich in die Katastralgemeinden Kledering, Mannswörth, Rannersdorf und Schwechat. In Schwechat befindet sich
der internationale Flughafen Wien-Schwechat.
Aus der Geschichte von Schwechat:
Schwechat war bereits zur Zeit der Römer als Reiterkastell „Ala
Schwechat ist eine Stadtgemeinde im Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich und liegt am nördlichen Rand des Wiener Beckens an der Mündung der Schwechat in die Donau. Schwechat hat eine Fläche von 44,7 km², seine Einwohnerzahl beträgt rund 16.000. Die Gemeinde gliedert sich in die Katastralgemeinden Kledering, Mannswörth, Rannersdorf und Schwechat. In Schwechat befindet sich der internationale Flughafen Wien-Schwechat.
Aus der Geschichte von Schwechat:
Schwechat war bereits zur Zeit der Römer als Reiterkastell „Ala Nova“ bekannt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Gemeinde als Markt im Jahre 1334. Durch die Jahrhunderte entstand eine Handwerks- und Industriestadt. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden die ersten Bierbrauereien gegründet. Die heutige Schwechater Brauerei hieß damals Anton-Dreher-Brauerei. Anton Dreher gilt als Erfinder des Lagerbieres.
Die Mühlen an der Schwechat wurden im 19. Jahrhundert für den Betrieb zahlreicher Fabriken genutzt. Neben den Bierbrauereien entwickelte sich vor allem eine rege Textilindustrie. 1922 wurde Schwechat zur Stadt erhoben. Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde Schwechat als Teil des neuen gleichnamigen Bezirkes nach Groß-Wien eingegliedert.
1954 wurde der Bezirk Schwechat abgeschafft und die Stadt wieder selbstständige Gemeinde. Von 1943 bis 1945 befand sich in Schwechat ein Außenlager des KZs Mauthausens.
Sehenswertes in Schwechat:
Das Schloss Rothmühle wurde ursprünglich „Mühle in dem grunde derhalben des Wazzers“, später „Mühle am Nidern Grund“, dann als „Rothe Mühle“ bezeichnet. Früher dürfte die Mühle aus roten Ziegeln bestanden haben, daher der Name Rothmühle. Genutzt wurde die Rothmühle als Stofffabrik und danach als Lederfabrik. 1970 erfolgte eine groß angelegte Renovierung. Heute erstrahlt das Schloss in neuem Glanz und ist Frühstückspension, Trauungs-, Tagungs- und Veranstaltungsort.
Das Eisenbahnmuseum Schwechat befindet sich auf dem ehemaligen Betriebsstützpunkt der Pressburger Bahn und wird vom Verband der Eisenbahnfreunde betrieben. Es sind hauptsächlich Triebfahrzeuge der Pressburger Bahn ausgestellt, sowie Waggons, die auf anderen Bahnen der Monarchie Österreich-Ungarn fuhren.
Kulturelles in Schwechat:
Die Nestroy-Spiele finden seit 1973 jeden Juli in Schwechat statt. Ort der Theateraufführungen ist das Schloss Rothmühle in Rannersdorf.
Das ehemalige Elite-Kino beherbergt heute das „Theater Forum Schwechat“. Früher wurden vor allem Vorstellungen aus den Bereichen Kleinkunst und Kabarett aufgeführt. Heute liegt der Schwerpunkt beim Sprechtheater.