Schwadorf ist eine Marktgemeinde im Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich, die im Industrieviertel südlich von Wien liegt. Die Gemeindefläche von Schwadorf beträgt 11
km² mit einer Einwohnerzahl um rund 1.800, mehr als 10 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet.
Aus der Geschichte von Schwadorf:
Die Geschichte von Schwadorf begann mit der Besiedlung durch die Babenberger um das Jahr 1100. Die gegründete Siedlung wurde „Schwabendorf“ genannt. Von dieser Bezeichnung leitet sich der heutige
Name der
Schwadorf ist eine Marktgemeinde im Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich, die im Industrieviertel südlich von Wien liegt. Die Gemeindefläche von Schwadorf beträgt 11 km² mit einer Einwohnerzahl um rund 1.800, mehr als 10 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet.
Aus der Geschichte von Schwadorf:
Die Geschichte von Schwadorf begann mit der Besiedlung durch die Babenberger um das Jahr 1100. Die gegründete Siedlung wurde „Schwabendorf“ genannt. Von dieser Bezeichnung leitet sich der heutige Name der Gemeinde ab. Der Ort gehörte lange Zeit zum Bistum Passau. Schwadorf hatte eine eigene Gerichtsbarkeit und erlangte bereits im 15. Jahrhundert das Marktrecht. Im 18. und 19. Jahrhundert entstand in Schwadorf durch die Industrialisierung ein großer Textilbetrieb.
Zahlreiche Arbeiter siedelten sich in Schwadorf und Umgebung an. An die 100 Werkswohnungen wurden errichtet und Schwadorf entwickelte sich vom bäuerlichen Dorf in eine bedeutende Industriegemeinde. 1927 erschütterte ein schweres Erdbeben den Ort und zerstörte weite Teile der Gemeinde. Nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Regime Deutschlands wurde Schwadorf in den neu gegründeten Bezirk Schwechat nach Groß-Wien eingegliedert.
1954 erfolgte die Rückkehr zur Selbstständigkeit. Durch seine günstige Verkehrslage wurde Schwadorf zu einem zentralen Ort in der Region. 1989 wurde Schwadorf zum Markt erhoben.
Sehenswertes in Schwadorf:
Schloss Schwadorf war ehemals eine wehrhafte Festung, die von Ringmauern und Wassergräben umgeben war. Wie genau die Burg entstanden ist, ist nicht bekannt. Vermutlich erfolgte der Bau im 13. Jahrhundert. Heute befindet sich das Anwesen im Besitz von Herren Dipl.-Ing. Richard Auer-Welsbach.
Die Pfarrkirche von Schwadorf ist eine der ältesten der „Maria Himmelfahrt“ geweihten Kirchen der Diözese Wien. Sie wurde im Jahre 1246 erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich im gotischen Stil errichtet, wurde sie nach der Zerstörung durch die Türken im Stil der Spätrenaissance und des frühen Barock wieder aufgebaut.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Mariensäule oder „Gemeindesäule“, das Hochkreuz oder „Hohes Kreuz“, das Bäckerkreuz, das Pestkreuz, die Dreifaltigkeitssäule am Hauptplatz, das Schutzengelkreuz, das Fleischhackerkreuz, das Galgenkreuz und das Kriegerdenkmal.
Kulturelles in Schwadorf:
Alle zwei Jahre findet in Schwadorf der Kulturherbst, ein kulturelles Topereignis, statt. Das abwechslungsreiche Programm bietet von Satire über Klassik bis hin zu Fachvorträgen für jeden Geschmack die passende Vorstellung.