Rauchenwarth ist eine Gemeinde im
Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich. Es liegt im Industrieviertel südlich von Wien. Die
Gemeindefläche von Rauchenwarth beträgt 13 km² und seine Einwohnerzahl rund 600. Rauchenwarth ist heute ein idealer Naherholungsort für die städtische Bevölkerung, nur knapp 10 Kilometer östlich der
Bundeshauptstadt.
Aus der Geschichte von Rauchenwarth:
Während der römischen Herrschaft gehörte Rauchwarth zur römischen Provinz Pannonia. Die ersten urkundlichen Belege über die Existenz des Ortes stammen aus dem 13. Jahrhundert. Man vermutet,
Rauchenwarth ist eine Gemeinde im
Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich. Es liegt im Industrieviertel südlich von Wien. Die
Gemeindefläche von Rauchenwarth beträgt 13 km² und seine Einwohnerzahl rund 600. Rauchenwarth ist heute ein idealer Naherholungsort für die städtische Bevölkerung, nur knapp 10 Kilometer östlich der
Bundeshauptstadt.
Aus der Geschichte von Rauchenwarth:
Während der römischen Herrschaft gehörte Rauchwarth zur römischen Provinz Pannonia. Die ersten urkundlichen Belege über die Existenz des Ortes stammen aus dem 13. Jahrhundert. Man vermutet, dass die
erste Siedlung zur Zeit Karl des Großen gegründet wurde. Der Name der Stadt, damals „Rovhenwart“, schien um 1250 das erste Mal auf. Der Name dürfte sich daher ableiten, dass Himberg beim Herannahen
von Feinden durch Rauchzeichen aus der Warte, der heutige Wasserturm, gewarnt worden sein dürfte.
Im 17. Jahrhundert wurde in Rauchenwarth eine Quelle entdeckt, der wundersame Heilkräfte nachgesagt wurden. Zahlreiche Wallfahrer pilgerten zu dem heilvollen Ort. In den folgenden Jahren versiegte
die Quelle. Die Bründl-Kirche und das Bründl-Fest erinnern noch heute an die Bründl-Quelle. 1927 wurde Rauchenwarth Opfer eines Erdbebens. Zahlreiche Gebäude erlitten durch die Naturkatastrophe große
Schäden. Während des nationalsozialistischen Regimes gehörte Rauchenwarth zum neuen Wiener Bezirk Schwechat zu Groß-Wien. 1954 erfolgte die Abtrennung von
Wien und die Rückkehr in die Selbständigkeit als Gemeinde.
Sehenswertes in Rauchenwarth:
Die Kirche in Rauchenwarth wurde in den Jahren 1773 bis 1776 errichtet. Sie entstand zur Zeit der heilenden Kräfte der zweiten Bründl-Quelle, die
nach dem Versiegen der ursprünglichen Quelle entsprang, und war eine beliebte Wallfahrtskirche. Auch zwei Kappellen wurden in der Nähe der Bründl-Quellen erbaut. Eine steht gleich neben der Kirche,
die andere liegt etwas weiter draußen auf den Feldern und ist bereits verfallen. Ursprünglich sollte die Quelle aufgrund der Wasserknappheit in dem Gebiet als Nutzquelle dienen, was aber sofort
verworfen wurde, nachdem sich das erste Wunder ereignete. Die originale Legende über die Bründl-Quelle wurde bisher noch nicht aufgefunden.