Maria Lanzendorf ist eine Gemeinde im
Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich. Die Gemeinde liegt im Industrieviertel südlich
von Wien an der Schwechat. In Maria Lanzendorf leben rund 2.100 Einwohner auf einer Fläche von 2 Quadratkilometern. Maria Lanzendorf ist ein Marienwallfahrtsort.
Aus der Geschichte von Maria Lanzendorf:
Einst war das Gebiet um Maria Lanzendorf Teil der römischen Provinz Pannonia. 1871 trennte sich Maria Lanzendorf von Lanzendorf ab und wurde eine eigenständige Gemeinde.
Die Kirchengeschichte von Maria Lanzendorf geht zurück auf das 1.
Maria Lanzendorf ist eine Gemeinde im
Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich. Die Gemeinde liegt im Industrieviertel südlich
von Wien an der Schwechat. In Maria Lanzendorf leben rund 2.100 Einwohner auf einer Fläche von 2 Quadratkilometern. Maria Lanzendorf ist ein Marienwallfahrtsort.
Aus der Geschichte von Maria Lanzendorf:
Einst war das Gebiet um Maria Lanzendorf Teil der römischen Provinz Pannonia. 1871 trennte sich Maria Lanzendorf von Lanzendorf ab und wurde eine eigenständige Gemeinde.
Die Kirchengeschichte von Maria Lanzendorf geht zurück auf das 1. Jahrhundert nach Christus. Der Legende von Maria Lanzendorf nach soll die Kapelle auf der Heide die älteste Kirche Österreichs sein.
Um das Jahr 70 hat der heilige Lukas an dieser Stelle den Markomannen das Evangelium gepredigt.
Die erste schriftliche Erwähnung einer Kirche stammt aus dem Jahr 1145. Im Jahre 1696 folgte die Gründung des Franziskanerklosters. Drei Jahre später, 1699 wurde mit dem Bau der Wallfahrtskirche und
dem Kalvarienberg begonnen. Mit der Vollendung des Kirchenbaus 1703 wurde Maria Lanzendorf zu einem der meistbesuchten Wallfahrtsorte Niederösterreichs.
Nach dem Anschluss Österreichs an das deutsche Reich 1938, wurde Maria Lanzendorf in den neuen 23. Bezirk Schwechat nach Groß-Wien eingegliedert. 1954 wurde es wieder eine eigenständige
Gemeinde.
Sehenswertes in Maria Lanzendorf:
Der Kalvarienberg wurde in den Jahren 1699 bis 1701 errichtet und ist eine Nachbildung des Golgotha-Hügels in Jerusalem. Der architektonisch einzigartige Kreuzweg zeigt den Leidensweg Jesu. In
zahlreichen Nischen und Höhlen stellen lebensgroße Holzfiguren die letzten Stationen des Wirkens Jesu Christi dar. Begehbar sind z.B. Abendmahl-, Herodes-, Auferstehungs- und Grabkapelle sowie das
Haus des Kaiphas.
Das Bild der „heiligen Franziska“ wurde bis 1998 im Franziskanerkloster aufbewahrt. Dem Bild wurden wundersame Kräfte nachgesagt. Tatsächlich zeigt das Bildnis das Portrait einer Tänzerin: Fanny
Elßler wurde 1818 geboren und erlangte als Balletttänzerin Berühmtheit. Das Bild zeigt Fanny Elßler in einem Nonnenkostüm für die Oper „Robert le Diable“.