Leopoldsdorf ist eine Marktgemeinde im
Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich. Es liegt im Industrieviertel südöstlich von
Wien. Die Fläche von Leopoldsdorf beträgt 7 Quadratkilometer und die Einwohnerzahl rund 4.000. Die Gemeinde gliedert sich in die zwei Katastralgemeinden Rustenfeld und Leopoldsfeld. Leopoldsdorf
ist Klimabündnisgemeinde.
Aus der Geschichte von Leopoldsdorf:
Erstmalige Erwähnung fand Schloss Leopoldsdorf als „Luipolzdorf“ im Jahr 1140. Damals war es im Besitz des letzten Babenberger Herzogs, Friedrich der Streitbare II. 1293 ging das Schloss
Leopoldsdorf ist eine Marktgemeinde im
Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich. Es liegt im Industrieviertel südöstlich von
Wien. Die Fläche von Leopoldsdorf beträgt 7 Quadratkilometer und die Einwohnerzahl rund 4.000. Die Gemeinde gliedert sich in die zwei Katastralgemeinden Rustenfeld und Leopoldsfeld. Leopoldsdorf
ist Klimabündnisgemeinde.
Aus der Geschichte von Leopoldsdorf:
Erstmalige Erwähnung fand Schloss Leopoldsdorf als „Luipolzdorf“ im Jahr 1140. Damals war es im Besitz des letzten Babenberger Herzogs, Friedrich der Streitbare II. 1293 ging das Schloss in den
Besitz von Ortulf von Leupolzdorf über. Im 15. Jahrhundert ließen sich Raubritter in dem Ort nieder. Im 16. Jahrhundert war Ruprecht Creuzer Besitzer des Gebietes.
Die Eigentümer des Schlosses wechselten noch öfter im Laufe der Jahrzehnte. 1683 fiel Leopoldsdorf den Türken zum Opfer. Im 18. Jahrhundert bestand der Ort aus dem Schloss, einer Mühle, einer
Brauerei und einer Gastwirtschaft. 1799 wurde der Wiener Neustädter Kanal das erste Mal schriftlich erwähnt.
Durch die Erschließung dieses Wasserweges, siedelte sich im 19. Jahrhundert die Ziegelindustrie in Leopoldsdorf an und schuf zahlreiche Arbeitsplätze. Viele Arbeiter reisten aus Ungarn und Böhmen an.
Der Ziegelindustrie ist auch das Leopoldsdorfer Wappen gewidmet, das die Stadt im Jahr 1994 verliehen bekam. Mit dem beginnenden 20. Jahrhundert verschlechterte sich das Geschäft mit den Ziegeln und
viele Arbeiter mussten entlassen werden.
Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde Leopoldsdorf in den neuen 23. Bezirk Schwechat nach Groß-Wien eingegliedert. 1954 wurde Leopoldsdorf wieder eine eigenständige Gemeinde. 1999
wurde die Gemeinde zur Marktgemeinde erhoben.
Sehenswertes in Leopoldsdorf:
Schloss Leopoldsdorf wurde das erste Mal im Jahr 1140 als „Luipolzdorf“ erwähnt. Herzog Friedrich der Streitbare übergab das Gut dem Ritter Tannhäuser, einem Minnesänger. Die Besitzer wechselten oft.
Das ehemalige Wasserschloss liegt in einem großen Park. Von den einstigen Wassergräben sind heute noch Reste vorhanden. Zwei Türme ragen aus der dreigeschossigen Vierflügelanlage hervor wovon der
oberste Stock des Ostturmes auf Josef Kornhäusel zurückgeht. Heute gehört das Schloss der Familie Mantz und der Wächter´schen Gutsverwaltung.
Das Kriegerdenkmal an der Hauptstrasse von Leopoldsdorf wurde 1937 zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten des 1. Weltkrieges errichtet. Sockel und Säule sind aus Kalksteinblöcken aus dem
Leithgebirge, Kopf und Adler aus Sandstein aus dem Steinbruch St. Margarethen im Burgenland.