Himberg bei Wien ist eine Marktgemeinde im Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich, die im Industrieviertel südlich von Wien liegt. Himberg beherbergt rund 6.000 Einwohner, die auf
einer Fläche von 48 km² leben. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Himberg, Velm und Pellendorf. Himberg befindet sich im nördlichen Teil des Wiener Beckens und wird vom Kalten Gang
durchflossen.
Aus der Geschichte von Himberg bei Wien:
Erste Siedlungen auf dem Gebiet um Himberg stammten von den Germanen und Römern. Die Ebene vor Wien gewann durch die
Himberg bei Wien ist eine Marktgemeinde im Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich, die im Industrieviertel südlich von Wien liegt. Himberg beherbergt rund 6.000 Einwohner, die auf einer Fläche von 48 km² leben. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Himberg, Velm und Pellendorf. Himberg befindet sich im nördlichen Teil des Wiener Beckens und wird vom Kalten Gang durchflossen.
Aus der Geschichte von Himberg bei Wien:
Erste Siedlungen auf dem Gebiet um Himberg stammten von den Germanen und Römern. Die Ebene vor Wien gewann durch die römischen Militärplätze Vindobona, Alanova und Carnuntum an Bedeutung. Der Name Himberg wurde erst um 1100 n. Chr. im Zusammenhang mit der Schlacht am Lechfeld im Jahr 995 gegen die Ungarn erwähnt. Das Gebiet ging folglich an die Babenberger Marktgrafen.
Dem Babenberger Marquardus de Hintperg verdankt die Gemeinde auch ihren Namen, dessen Schreibweise sich von „Hintberg“ über „Himperch“ schließlich in Himberg wandelte. 1243 erwarb der letzte Babenberger Herzog Friedrich II. der Streitbare Himberg samt Burg und allen dazugehörigen Besitztümern. Um das Jahr 1320 wurde Himberg zur eigenständigen Pfarre erhoben und 1365 wurde der Ortschaft das Marktrecht zuerkannt.
Zwei Türkeneinfälle, 1529 und 1683, fügten dem Ort schweren Schaden zu. Auch die Himberger Burg wurde dabei endgültig zerstört. Im 18. Jahrhundert erkaufte sich Himberg aus dem landesfürstlichen Besitz und wurde ein freier Markt. Im 19. Jahrhundert begann die Ansiedlung von unterschiedlichen Betrieben in Himberg. Auch die Eröffnung der Ostbahnlinie Wien-Bruck unterstützte die wirtschaftliche Entwicklung des Raumes um Himberg. Während der nationalsozialistischen Herrschaft war Himberg in den 23. Bezirk Schwechat nach Groß-Wien eingegliedert. Nach der Abtrennung 1954 wurde es wieder selbstständige Gemeinde.
Sehenswertes in Himberg bei Wien:
Die Pfarrkirche von Himberg ist ein Überbleibsel der ehemaligen Festung Himberg. Sie wurde um das Jahr 1130 errichtet und war einst Teil der Verteidigungsanlage der Burg. Die Kirche weist unterschiedliche Stilrichtungen von Frühromanisch bis Barock auf.