Fischamend ist eine Stadtgemeinde im
Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich. Es liegt im Industrieviertel südöstlich von Wien.
In Fischamend leben rund 4.500 Einwohner auf einer Fläche etwa von 24,94 Quadratkilometer. Die Gemeinde besteht aus den zwei Katastralgemeinden Fischamend-Dorf und Fischamend-Markt. In Fischamend
fließen die Flüsse Fischa und Donau zusammen. Rund ein Fünftel des Stadtgebietes ist bewaldet.
Aus der Geschichte von Fischamend:
Die Besiedlung des Gebietes durch die Römer im 1. bis 4. Jahrhundert ist durch zahlreiche Funde belegt. 1020 wurde die
Fischamend ist eine Stadtgemeinde im
Bezirk Wien-Umgebung im Bundesland Niederösterreich. Es liegt im Industrieviertel südöstlich von Wien.
In Fischamend leben rund 4.500 Einwohner auf einer Fläche etwa von 24,94 Quadratkilometer. Die Gemeinde besteht aus den zwei Katastralgemeinden Fischamend-Dorf und Fischamend-Markt. In Fischamend
fließen die Flüsse Fischa und Donau zusammen. Rund ein Fünftel des Stadtgebietes ist bewaldet.
Aus der Geschichte von Fischamend:
Die Besiedlung des Gebietes durch die Römer im 1. bis 4. Jahrhundert ist durch zahlreiche Funde belegt. 1020 wurde die Kirche St. Quirin vom Kloster Tegernsee gegründet. 1072 entstanden die
Michaelskirche und der Ort Fischamend. Zu dieser Zeit wurde auch die Überfahrt über die Donau nach Orth an der Donau möglich. 1529 fielen die Türken ein. 1673 verlieh Kaiser Leopold I. dem Ort das
Jahr- und Wochenmarktprivileg. 1683 kam es erneut zu einem Einfall der Türken.
Um 1800 begann die Industrialisierung im Gebiet um Fischamend. Von 1868 bis 1902 diente die Fischamündung der DDSG (Donaudampfschifffahrtsgesellschaft) als Winterhafen. Die Gründung der
militär-aeronautischen Anstalt 1909 war für Fischamend von großer Bedeutung. 1954 wurden Fischamend-Dorf und Fischamend-Markt von Wien abgetrennt und als selbstständige Gemeinden dem Land
Niederösterreich eingegliedert. Seit 1988 besitzt Fischamend das Stadtrecht.
Sehenswertes in Fischamend:
Das Wahrzeichen der Stadt Fischamend ist der Fischaturm. Er wurde um 1050 als Grenz- und Wachturm unter Heinrich III. errichtet. Der Turm hat eine Höhe von 30,9 Metern und beherbergt heute das
Heimatmuseum von Fischamend.
Die St. Michaelskirche wurde im Jahr 1073 erstmals urkundlich erwähnt. Vom ursprünglichen Bau ist heute nichts mehr erhalten. Das Presbyterium weist Bauformen des 14. Jahrhunderts auf. Der achteckige
Zwiebelturm der Kirche ist ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.
Auch die ursprüngliche Bauform der Quririnuskirche aus dem 11. Jahrhundert ist nicht mehr erhalten. Im 1400 erfolgte ein gotischer Neubau der Kirche.
Im Jahr 2005 wurde das Feuerwehrmuseum eröffnet. Es zeigt die 200-jährige Feuerwehrgeschichte der Stadt.
Das Museum der Luftfahrtsgeschichte gibt einen Einblick in die Fliegerei und ihre Bedeutung für die Stadt Fischamend.
Das Museum für Fotografie zeigt die Schwerpunkte der österreichischen Fotogeschichte, Kinderfotografie, verschiedene Fotoverfahren, Kunstfotografie, Fototechniken und mehr.