Die Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing ist eine Gemeinde mit rund 2.100 Einwohnern im
Bezirk Tulln in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde
beträgt 13 Quadratkilometer. Zeiselmauer-Wolfpassing liegt auf einer Seehöhe von 175 Metern. Die Katastralgemeinden von Zeiselmauer-Wolfpassing sind Zeiselmauer und Wolfpassing.
Zeiselmauer-Wolfpassing liegt im östlichen Tullnerfeld, rund 25 Kilometer vor Wien.
Über die Geschichte von Zeiselmauer-Wolfpassing:
Die Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing hat eine ungewöhnlich reiche römische und hochmittelalterliche Vergangenheit. Die Gemeinde wurde
Die Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing ist eine Gemeinde mit rund 2.100 Einwohnern im
Bezirk Tulln in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde
beträgt 13 Quadratkilometer. Zeiselmauer-Wolfpassing liegt auf einer Seehöhe von 175 Metern. Die Katastralgemeinden von Zeiselmauer-Wolfpassing sind Zeiselmauer und Wolfpassing.
Zeiselmauer-Wolfpassing liegt im östlichen Tullnerfeld, rund 25 Kilometer vor Wien.
Über die Geschichte von Zeiselmauer-Wolfpassing:
Die Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing hat eine ungewöhnlich reiche römische und hochmittelalterliche Vergangenheit. Die Gemeinde wurde in den Truppenlisten der Notitia Dignistatum als Cannabiaca
geführt. Zeiselmauer blickt auf eine rund 2000-jährige Geschichte zurück. Es bestand bereits im 1. bis 5. Jahrhundert als römisches Kastell. Vom 9. Jahrhundert an, gehörte Zeiselmauer und das
umliegende Gebiet für fast 1.000 Jahre zum Bistum Passau.
In Zeiselmauer-Wolfpassing gibt es bis heute gut erhaltene Baudenkmäler mit gut erhaltener Bausubstanz aus der römischen Zeit. Es gibt beispielsweise den Burgus, den Fächerturm, das Kastentor und das
Fahnenheiligtum. Diese gelten als Unikate für ganz Österreich. In Zeiselmauer-Wolfpassing findet sich nach Carnuntum der an römischer Bausubstanz am besten erhaltene Ort von Niederösterreich. Im Jahr
836 kam das östliche Tullnerfeld durch königliche Schenkung an das Hochstift Passau. Zeiselmauer wurde damals, unter Nutzung der römischen Bauten, zum Verwaltungszentrum dieser Hofmark.
Im Hochmittelalter befand sich in Zeiselmauer auch eine bischöfliche Pfalz. Es handelt sich dabei um den Amtssitz des Passauer Bischofs, wenn sich dieser in diesem Teil der Diözese aufhielt. In
Zeiselmauer verstarb im Jahr 1091 auch der Passauer Bischof Altmann, der der Gründer des Stiftes Göttwein war. Für lange Zeit war das fürstbischöfliche Zeiselmauer der bedeutendste Ort des östlichen
Tullnerfeldes und auch kultureller Anziehungspunkt.
Im Gemeindewappen von Zeiselmauer spiegelt sich diese Geschichte wider. Die namengebende Mauer steht am Wappen für die 400 Jahre römisches Kastell, der rote Wolf am Wappen steht für die beinahe 1000
jährige Zugehörigkeit zum weltlichen Herrschaftsgebiet der Passauer Bischöfe.
Sehenswürdigkeiten in Zeiselmauer-Wolfpassing:
In der Gemeinde gibt es einen Römerrundgang, auf den Bauwerke aus der römischen Zeit sowie Bauwerke mit römischer Bausubstanz zu besichtigen sind. Auf dem Römerrundgang findet man die
Unterkirche mit Fahnenheiligtum, den Burgus, den Fächerturm, den Römerkasten und eine Ausstellung. Sehenswert in Zeiselmauer-Wolfpassing ist auch die Pfarrkirche "Unbefleckte Empfängnis Mariä".