Die Stadt Tulln an der Donau gehört zum
Bezirk Tulln und ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Tulln ist eine Stadt von
Niederösterreich und hat rund 14.100 Einwohner. Tulln hat eine Fläche von 72 km² und liegt auf einer Seehöhe von 180 Meter. Die Stadt Tulln ist der wirtschaftliche und politische Mittelpunkt des
fruchtbaren Tullnerfeldes. Tulln wird im Süden durch den Wienerwald und im Norden durch Wagram begrenzt. Die Stadt wird auch als Blumenstadt bezeichnet.
Über die Geschichte von Tulln
Die Stadt Tulln zählt zu den ältesten Städten von Österreich. Der Name
Die Stadt Tulln an der Donau gehört zum
Bezirk Tulln und ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks. Tulln ist eine Stadt von
Niederösterreich und hat rund 14.100 Einwohner. Tulln hat eine Fläche von 72 km² und liegt auf einer Seehöhe von 180 Meter. Die Stadt Tulln ist der wirtschaftliche und politische Mittelpunkt des
fruchtbaren Tullnerfeldes. Tulln wird im Süden durch den Wienerwald und im Norden durch Wagram begrenzt. Die Stadt wird auch als Blumenstadt bezeichnet.
Über die Geschichte von Tulln
Die Stadt Tulln zählt zu den ältesten Städten von Österreich. Der Name Tulln stammt wahrscheinlich aus dem keltischen. Das kann jedoch nicht bestätigt werden. Das Gebiet um Tulln war schon in der
vorrömischen Zeit besiedelt und in der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts nach Christus wurde bei Tulln das römische Reiterkastell Comagena, (auch Comagenis) Stützpunkt der römischen Donauflotile. Aus
den letzten Jahren der Römerherrschaft ist überliefert, dass der heilige Severin Tulln besuchte und dass es zu einer wundersamen Rettung von Tulln von den Barbaren kam.
Nach dem Nibelungenlied wurde in Tulln auch Siegfrieds Witwe Kriemhilde vom Hunnenkönig Etzel empfangen. Diesem Ereignis weihte man im Jahr 2005 einen Brunnen in Tulln. Im achten Jahrhundert wurde
Tulln noch mit Comagenis civitas benannt. Ein Jahrhundert später, im Jahr 859 wurde Tulln erstmals mit dem Namen Tullina urkundlich erwähnt.
In der Karolingerzeit war Tulln Gerichtsstätte und Sitz eines Grafen und in der Zeit der Babenberger erlangte Tulln als Residenz und Donauhandelsplatz große Bedeutung. Bald wurde sie damals dann auch
als eine Hauptstadt des Landes bezeichnet. Diese bedeutende Stellung verlor Tulln dann durch mehrere Ursachen. Zum Einen gewann Wien an Bedeutung und zum Anderen spielten Kriege, große Brände,
Türkeneinfälle, die Verlagerung der Handelswege und Anderes eine Rolle in diesem Zusammenhang.
Im Jahr 1683 spielte Tulln eine besondere Rolle in der Geschichte. Zu Tulln sammelte sich damals das Entsatzherr des heiligen römischen Reiches mit der Aufgabe der Befreiung Wiens vor den Türken. Neu
an Bedeutung gewann Tulln im 19. Jahrhundert mit dem Bau der Donaubrücke und dem Bau der Franz Joseph Bahn und im 20. Jahrhundert mit der breiten Ansiedelung von Industrie und dem Bau von Schulen. Im
Jahr 1986 bewarb sich Tulln als Landeshauptstadt. Schlussendlich wurde jedoch Sankt Pölten die Landeshauptstadt von Niederösterreich.
Sehenswürdigkeiten von Tulln
Tulln hat viele Sehenswürdigkeiten. Es gibt in Tulln die Pfarrkirche St. Stephan zu besichtigen. Es handelt sich bei dieser Kirche um einen romanischen Bau mit gotischen Erweiterungen. Die Ursprünge
dieser Kirche reichen ins 11. Jahrhundert zurück. Eine wesentliche Erweiterung wurde im 12. Jahrhundert durchgeführt. In diesem Jahrhundert wurden die beiden Seitenschiffe angefügt. Im 13.
Jahrhundert wurde das Langhaus der Kirche neu errichtet und frühgotische Aspekte kamen zur Kirche hinzu und im 18. Jahrhundert wurde die Kirche Opfer eines Brandes und es musste die gesamte
Innenausstattung erneuert werden. Im Zuge der Renovierung bekam die Kirche auch barocke Ergänzungen.
Ebenfalls sehenswert ist die Pfarrkirche St. Severin und der spätromanische Karner. Weitere Sehenswürdigkeiten von Tulln sind die Minoritenkirche, das Minoritenkloster und das niederösterreichische
Feuerwehrmuseum. Des Weiteren gibt es in Tulln einen Römerturm aus dem 4. Jahrhundert nach Christus und ein Egon-Schiele Museum. Die Anfänge der Minoritenkirche gehen zurück in die Zeit des
Minoritenklosters von Tulln. Dieses hatte seinen Beginn bereits um das Jahr 1225.