Die Marktgemeinde Markersdorf-Haindorf befindet sich im Bezirk
Sankt Pölten-Land im Bundesland Niederösterreich. Markersdorf-Haindorf
liegt im Mostviertel im Pielachtal auf einer Höhe von 252 Meter über dem Meer. Die rund 2.000 Einwohner zählende Marktgemeinde Markersdorf-Haindorf hat eine Fläche von etwa 17 Quadratkilometer und
besteht aus 10 Katastralgemeinden. Die beschauliche Marktgemeinde bietet für Ruhesuchende sowie für Aktive gleichermaßen ideale Bedingungen.
Aus der Chronik von Markersdorf-Haindorf
Markersdorf wurde im Jahre 1108 erstmals urkundlich erwähnt, etwas
Die Marktgemeinde Markersdorf-Haindorf befindet sich im Bezirk
Sankt Pölten-Land im Bundesland Niederösterreich. Markersdorf-Haindorf
liegt im Mostviertel im Pielachtal auf einer Höhe von 252 Meter über dem Meer. Die rund 2.000 Einwohner zählende Marktgemeinde Markersdorf-Haindorf hat eine Fläche von etwa 17 Quadratkilometer und
besteht aus 10 Katastralgemeinden. Die beschauliche Marktgemeinde bietet für Ruhesuchende sowie für Aktive gleichermaßen ideale Bedingungen.
Aus der Chronik von Markersdorf-Haindorf
Markersdorf wurde im Jahre 1108 erstmals urkundlich erwähnt, etwas später, um 1130 die Katastralgemeinde Haindorf. Erste Kirchenbauten gab es bereits im 12. Jahrhundert, damals begann auch der Bau
der Siedlungen. Über die Jahrhunderte hinweg war das Gebiet um Markersdorf-Haindorf von bäuerlichen Strukturen geprägt.
Im 19. Jahrhundert begann die Industrialisierung in Markersdorf-Haindorf. Hauptsächlich die Textilindustrie und die Metallindustrie sorgten für wirtschaftlichen Aufschwung und zu einer Zunahme der
Bevölkerung. Trotz des Aufschwunges war aufgrund von Ausbeutung der Arbeiter eine soziale Verelendung gegeben.
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde ein Flugplatz in Markersdorf-Haindorf errichtet und sicherte vielen Menschen nach Jahren der Arbeitslosigkeit wieder Arbeitsplätze. Im Jahre 1970 erfolgte die
Zusammenlegung von Markersdorf und Haindorf zur Marktgemeinde Markersdorf-Haindorf.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele von Markersdorf-Haindorf
Die sakrale Sehenswürdigkeite von Markersdorf-Haindorf ist die Pfarrkirche, die dem Heiligen Martin
geweiht ist. Der ursprüngliche Bau befand sich schon im 12. Jahrhundert an diesem Ort, im 15. Jahrhundert wurde das Kirchengebäude erweitert und im Zuge einer Renovierung wurden romanische
Bauelemente des ursprünglichen Baus freigelegt.
Bemerkenswert im Innenraum sind der Hochaltar im Stil des Rokoko aus dem 18. Jahrhundert und die Statuen der Maria Magdalena und der Heiligen Katharina. Ebenfalls erwähnenswert sind das barocke
Kruzifix und die Statue des Heiligen Leopold. Als Ausflugsziele eignen sich die Bezirkshauptstadt
St. Pölten sowie die Stadt
Melk mit seinem berühmten Benediktinerkloster.
Wirtschaft in Markersdorf-Haindorf
Die landwirtschaftlichen Betriebe machen in Markersdorf-Haindorf knapp 10 Prozent aus, jene aus Gewerbe und Industrie knapp 60 Prozent. Rund die Hälfte der Bevölkerung von Markersdorf-Haindorf
pendelt zu anderen Arbeitsstätten aus. In den letzten Jahrzehnten wurde in Markersdorf-Haindorf in Schule, Kindergarten, Gemeindeverwaltung und in Infrastruktur investiert.