Maria Anzbach ist eine Marktgemeinde im politischen
Bezirk St. Pölten-Land, im österreichischen Bundesland Niederösterreich. Auf einer
Gesamtfläche von 18 km² zählt die Marktgemeinde Maria Anzbach rund 2.700 Einwohner und liegt im Anzbachtal in der Nähe von Neulengbach. Katastralgemeinden der Marktgemeinde Maria Anzbach sind unter
anderem Burgstall, Götzwiesen, Groß-Raßberg, Hofstatt am Anzbach, Klein-Weinberg, Maierhöfen und Unter Oberndorf.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Maria Anzbach
Die heutige Marktgemeinde Maria Anzbach kann auf eine sehr lange und traditionsreiche
Maria Anzbach ist eine Marktgemeinde im politischen
Bezirk St. Pölten-Land, im österreichischen Bundesland Niederösterreich. Auf einer
Gesamtfläche von 18 km² zählt die Marktgemeinde Maria Anzbach rund 2.700 Einwohner und liegt im Anzbachtal in der Nähe von Neulengbach. Katastralgemeinden der Marktgemeinde Maria Anzbach sind unter
anderem Burgstall, Götzwiesen, Groß-Raßberg, Hofstatt am Anzbach, Klein-Weinberg, Maierhöfen und Unter Oberndorf.
Aus der Geschichte der Marktgemeinde Maria Anzbach
Die heutige Marktgemeinde Maria Anzbach kann auf eine sehr lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Der sogenannte Buchberg trägt eine Ringwallanlage aus der jüngeren Bronzezeit, etwa
1.200 bis 800 vor Christus. Diese Ringwallanlage beherbergte im Hochmittelalter Erdwerke und Burganlagen, welche auch heute noch gut zu erkennen sind. Es existieren des weiteren auch Funde aus der
Römerzeit.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Marktgemeinde Maria Anzbach schon im Jahre 998 nach Christus in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto III. an einen gewissen „Engilrich“. Die Nachkommen von
diesem „Engilrich“ waren die Herrschaften von „Amicinesbach“, die sich nach dem Bach des Ortes benannten. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts starben jedoch die Herrschaften von „Amicinesbach“ aus, ihre
Erben waren die „Lengbacher“, später die „Wallseer“.
Bereits im frühen 14. Jahrhundert wurde ein Pfarrer von Maria Anzbach urkundlich genannt. Vom Jahr 1400 sind unter anderem die beiden Presbyterien, die Martinikapelle und das eigentliche Presbyterium
mit dem Hochaltar nachweisbar. Es gab zur dieser Zeit auch eine Schule, welche ebenfalls nachweisbar ist. Die heutige Pfarrkirche wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts, im Jahre 1456 errichtet. Ab
dem Jahr 1491 erhielt die heutige Marktgemeinde Maria Anzbach das Marktrecht und feierte im Jahre 1998 ihr 1.000 jähriges Jubiläum.
Sehenswertes in der Marktgemeinde Maria Anzbach
Im sogenannten „Grafenhaus“ hatten die Hochfreien von „Amicinesbach“ ihren Wohnsitz. Den Kern des Herrenhauses bildet ein nahezu quadratischer Wohnturm. Um diesen Turm wurden Zubauten im 16. bis 18.
Jahrhundert vorgenommen. Im 18. Jahrhundert folgte wiederum ein Zubau, wodurch ein Dreiseithof entstand, der bis vor kurzem durch Stallungen und Scheunen abgeschlossen war. Besonders sehenswert neben
dem „Grafenhaus“ ist auch die örtliche Pfarrkirche, der Marktplatz, die Mühle und die Schmiede in der Marktgemeinde Maria Anzbach.