Kirchstetten ist eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Niederösterreich im
Bezirk St. Pölten- Land. Die Gemeinde Kirchstetten
besitzt eine Fläche von 18 Quadratkilometern und hat zirka 1.900 Einwohner. Sie liegt inmitten des Mostviertels auf 270 Metern Seehöhe. Kirchstetten besteht aus 13 Ortsteilen, darunter Gstockert,
Hinterholz, Ober-Wolfsbach, Paltram, Totzenbach und Waasen.
Auszug aus der Geschichte von Kirchstetten:
Aus der Zeit um 450 stammt der Hunnenhügel. Dieser Erdwall diente wahrscheinlich als Wehranlage. Um 1000 wird das Gebiet um Kirchstetten besiedelt. Im
Kirchstetten ist eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Niederösterreich im
Bezirk St. Pölten- Land. Die Gemeinde Kirchstetten
besitzt eine Fläche von 18 Quadratkilometern und hat zirka 1.900 Einwohner. Sie liegt inmitten des Mostviertels auf 270 Metern Seehöhe. Kirchstetten besteht aus 13 Ortsteilen, darunter Gstockert,
Hinterholz, Ober-Wolfsbach, Paltram, Totzenbach und Waasen.
Auszug aus der Geschichte von Kirchstetten:
Aus der Zeit um 450 stammt der Hunnenhügel. Dieser Erdwall diente wahrscheinlich als Wehranlage. Um 1000 wird das Gebiet um Kirchstetten besiedelt. Im Jahre 1529 wird das Schloss Kirchstetten durch
die Türken zerstört. Mehrmals wird Kirchstetten durch Kriegswirren in Mitleidenschaft gezogen. Im Jahre 1999 wird Kirchstetten zur Marktgemeinde erhoben.
Sehenswürdigkeiten in Kirchstetten:
Zu den Sehenswürdigkeiten von Kirchstetten gehört die Pfarrkirche. Die Kirche in Kirchstetten wird um 1100 errichtet und befindet sich im alten Ortskern von Kirchstetten auf einer kleinen
Anhöhe. Der Patron der Kirche ist der heilige Vitus. Sie ist ein gotischer Bau und hat als Turm einen sogenannten "Giebelreiter" aus Holz, mit Eternit umkleidet. Der Barockhelm ist aus Kupfer und
steht unter Denkmalschutz. Im 15. Jahrhundert wird an der Nordseite ein niedrigeres Seitenschiff angebaut. Dadurch entsteht eine bauliche Merkwürdigkeit, eine Kirche mit zwei Schiffen. Der
Hauptaltar der Kirche ist gotisch, während die drei Seitenaltäre barock sind. Die schönen Kreuzrippengewölbe und die zweiteiligen Maßwerkfenster sind die Hauptzierde der Kirche und künstlerisch
bemerkenswert.
1936 erwirbt der österreichische Dichter Josef Weinheber ein Anwesen in Kirchstetten, das er bis zu seinem Tod mit seiner Gattin bewohnt. Viele seiner Werke entstehen in dieser Zeit hier in
Kirchstetten. Weinheber liebt diesen Ort und schreibt dies auch in zahlreichen Briefen. Seine letzte Ruhestätte befindet sich im Garten des Hauses. Haus und Garten sind nun im Besitz seines Sohnes
Christian Weinheber-Janota, der hier mit seiner Familie lebt. Einige Räume, in denen der Dichter selbst gelebt und gearbeitet hat, wurden in ihrem Zustand belassen und können jederzeit gegen
Voranmeldung besichtigt werden. Das Grab des Dichters, welches sich im Garten des Anwesens befindet, ist jederzeit frei zugänglich.
1957 siedelt sich der anglo-amerikanische Dichter Wystan Hugh Auden in Kirchstetten an. Er hat einen italienischen Literaturpreis gewonnen und erwarb damit das heutige AUDENHAUS in Hinterholz.
W.H.Auden ist im englischen Sprachraum einer der berühmtesten Lyriker unseres Jahrhunderts. Er verbringt bis zu seinem Tod 1973 die Sommer in Kirchstetten, wo auch ein Teil seines Spätwerks entsteht.
Die Gemeinde hat zusammen mit dem Land Niederösterreich das Arbeitszimmer und einen Dokumentationsraum zur Besichtigung eingerichtet. Auch W.H. Auden wird in Kirchstetten begraben - das Grab von
Auden befindet sich im alten Friedhof.
Freizeitangebote in Kirchstetten:
Die junge Marktgemeinde im Wienerwald verfügt aber auch über ein reichhaltiges Sortiment an Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen, drei Tennisplätze, öffentlicher Sportplatz, Kinderspielplätze und
ein Solarium. Über 60 Kilometer markierte Wanderwege stehen dem aktiven Gast zur Verfügung. Kirchstetten liegt am WIR-Rundwanderweg und die Radler kommen am Wienerwaldradweg St. Pölten - Neulengbach
auf ihre Kosten.