Im Mostviertel im Pielachtal, liegt auf einer Seehöhe von 371 Metern die niederösterreichische Marktgemeinde Kirchberg an der Pielach. Sie gehört zum politischen
Bezirk St. Pölten-Land und hat rund 3.200 Einwohner. Die Gesamtfläche der Marktgemeinde, die sich in insgesamt 7 Katastralgemeinden aufteilt,
beträgt knapp 64 km².
Aus der Gemeindechronik von Kirchberg an der Pielach:
Gesiedelt wurde in der Region rund um Kirchberg an der Pielach bereits in frühchristlicher Zeit. Während der römischen Herrschaft gehörte das Gebiet zur Provinz Noricum. Aus dem 11. Jahrhundert ist
die
Im Mostviertel im Pielachtal, liegt auf einer Seehöhe von 371 Metern die niederösterreichische Marktgemeinde Kirchberg an der Pielach. Sie gehört zum politischen
Bezirk St. Pölten-Land und hat rund 3.200 Einwohner. Die Gesamtfläche der Marktgemeinde, die sich in insgesamt 7 Katastralgemeinden aufteilt,
beträgt knapp 64 km².
Aus der Gemeindechronik von Kirchberg an der Pielach:
Gesiedelt wurde in der Region rund um Kirchberg an der Pielach bereits in frühchristlicher Zeit. Während der römischen Herrschaft gehörte das Gebiet zur Provinz Noricum. Aus dem 11. Jahrhundert ist
die Errichtung der Burg in Kirchdorf bekannt. 1250 wird dann erstmals der Name „Chirichberg“ urkundlich erwähnt. Ab dieser Zeit teilte Kirchberg an der Pielach ob seiner Lage im österreichischen
Kernland Niederösterreich die wechselvolle Geschichte der Republik mit all seinen Höhen und Tiefen. Zahlreiche Gefechte wurden in der Region ausgetragen, und bekannte Herrscher wie der Böhmenkönig
Ottokar Przemysl oder Rudolf von Habsburg versuchten, die Landhoheit über die Region zu erlangen.
Die Wirren der beiden Türkenkriege suchten die Region ebenso heim wie der Dreißigjährige Krieg oder die Bauern- und Arbeiterrevolution zur Mitte des 19. Jahrhunderts. In die Folgezeit fällt die
Errichtung der ersten Badeanstalt, die den Tourismus in Kirchberg an der Pielach in Schwung brachte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte die Schule von Kirchberg einen ganz berühmten Schüler. Der
spätere Kardinal Franz König drückte hier 1911 bis 1919 die Schulbank. Nach den beiden Weltkriegen wurde in Kirchberg an der Pielach vermehrt in den Tourismus investiert, ohne dabei den gemütlichen,
ländlicheren Charakter zu verlieren. Heute präsentiert sich die Marktgemeinde im niederösterreichischen Alpenvorland als moderne Gemeinde mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten für Besucher und
Einheimische.
Sehenswertes in und um Kirchberg an der Pielach:
Hauptattraktion der Mostviertel-Gemeinde ist das Schloss Kirchberg. Dieses wurde im 16. Jahrhundert in seiner heutigen Form errrichtet, wobei allerdings der älteste Teil noch einmal 500 Jahre mehr
auf dem Ziegel haben dürfte. In früherer Zeit war es ein Wasserschloss, heute kommt man trockenen Fusses dorthin. Sehenswert sind vor allem der kleine Hof mit seinen an die Toskana erinnernden
Säulengängen, der runde Erkerturm mit den mittelalterlichen Wappenkartuschen und das prachtvolle Marmorportal.
Unbedingt sehenswert sind auch die Gotteshäuser der Marktgemeinde. Die Pfarrkirche liegt rund 20 Meter über dem Ortskern auf einem Hügel, was der Gemeinde auch schlussendlich den Namen gab (Kirche
auf dem Berg = Kirchberg). Sie wurde m frühen 13. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet und in den nächsten 200 Jahren immer wieder erweitert. Heute ist die Kirche eine Pfeilerbasilika mit drei
Schiffen, deren Innenraum von drei Altären geprägt wird. Diese stammen ebenso wie die übrige Ausstattung aus der Neugotik. Im Langhaus kann man darüber hinaus auch noch ein schönes Netzrippengewölbe
betrachten.
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Kirchberg an der Pielach gehören die Andreaskirche, deren Besonderheit der fehlende Turm ist, das Modellbahnmuseum, in dem nicht nur Kinderaugen zu leuchten
beginnen, sowie der Kreuzweg hinauf zur Pfarrkirche und die Büste zu Ehren von Kardinal DDr. Franz König.
Sport und Freizeit in Kirchberg an der Pielach:
In und um die Marktgemeinde ist Sommer wie Winter immer was los. Ein großes Sport- und Freizeitzentrum sorgt für ein vielseitiges Angebot an diversen Wassersportmöglichkeiten. Zusätzlich dazu bieten
sich in der Region auch noch genügend Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Tennis oder Reiten. Wintersportler können sich auf die bestens gespurten Langlaufloipen freuen oder mit der Rodel den Berg
hinabdüsen.