Im Herzen von Niederösterreich, im Mostviertler
Bezirk St. Pölten-Land, liegt auf einer Höhe von 290 Metern die Gemeinde Kasten bei
Böheimkirchen. Die Gemeinde hat rund 1.300 Einwohner und wird auf einer Gesamtfläche von knapp 21 km² in insgesamt 19 Katastralgemeinden und Dörfer eingeteilt, zu denen unter anderen auch Lielach,
Braunsberg und Fahrafeld gehören.
Aus dem Geschichtsbuch von Kasten bei Böheimkirchen:
Gesiedelt wurde in der Region vermutlich schon vor der römischen Herrschaft. Die Imperatoren aus dem Süden ordneten Kasten der Provinz Noricum zu. 1157 wird die Gemeinde
Im Herzen von Niederösterreich, im Mostviertler
Bezirk St. Pölten-Land, liegt auf einer Höhe von 290 Metern die Gemeinde Kasten bei
Böheimkirchen. Die Gemeinde hat rund 1.300 Einwohner und wird auf einer Gesamtfläche von knapp 21 km² in insgesamt 19 Katastralgemeinden und Dörfer eingeteilt, zu denen unter anderen auch Lielach,
Braunsberg und Fahrafeld gehören.
Aus dem Geschichtsbuch von Kasten bei Böheimkirchen:
Gesiedelt wurde in der Region vermutlich schon vor der römischen Herrschaft. Die Imperatoren aus dem Süden ordneten Kasten der Provinz Noricum zu. 1157 wird die Gemeinde erstmals urkundlich erwähnt,
wobei der Ort selbst Vermutungen zufolge als Kirchensiedlung gegründet wurde. Seinen Namen verdankt Kasten vermutlich dem „Zehentkasten“, der im Ortszentrum stand und in dem die Bauern der Region
ihren Tribut an die Landherren einlagerten.
Aufgrund der Tatsache, dass Kasten inmitten des österreichischen Kernlandes Niederösterreich liegt, teilt es seit vielen Jahrhunderten die wechselvolle Geschichte der Republik mit all ihren Höhen und
Tiefen. So fielen die Türken gleich dreimal in die 20 Kilometer von
St. Pölten entfernt liegende Gemeinde ein und brachten Mord,
Brandschatzung und Gefangenschaft mit sich. Auch die Franzosen verhielten sich bei ihrem Einmarsch zu Beginn des 19. Jahrhunderts ebenfalls alles andere als nett und freundlich.
Sehenswürdigkeiten von Kasten bei Böheimkirchen:
Besonders hervorzuheben ist in erster Linie die Pfarrkirche von Kasten. Sie wurde im gotischen Stil errichtet und später im Innenraum dem Barock angepasst. Eine Spezialtät der Kirche ist die
Wehrmauer, die das Gotteshaus umgibt. Sie hat mehrere Schießscharten, um den Sakralbau vor Angreifern zu schützen, was allerdings während den Türkenbelagerungen nur eher schlecht als recht gelang.
Geweiht ist das Gotteshaus dem Hl. Mauritius.
Sport und Freizeit in Kasten bei Böheimkirchen:
Wer nach Kasten kommt, der kann vor allem eines erwarten: viel Ruhe und Entspannung. Die einheitliche Struktur der Gemeinde bietet im Zusammenhang mit der herrlichen Natur des Mostviertels eine
ideale Basis für gemütliche Spaziergänge oder anregende Wanderungen durch die Landschaft. Sportlichere Besucher von Kasten bei Böheimkirchen können sich auf den Drahtesel schwingen und auf den gut
beschilderten Radwegen die Umgebung erkunden, oder sie versuchen sich beim Tennis, Volleyball, Asphaltstockschießen oder Fußball. Auch Pferdeliebhaber und Petrijünger sind in der Mostviertler
Gemeinde inmitten des Voralpenlandes zu jeder Jahreszeit herzlich willkommen.